Zehrender Nachtdienst

Posted by albert on Juli 24th, 2008

Vorgestern hatte ich mal wieder Nachtdienst.

Da um 20 Uhr alles ruhig war konnte ich nach Hause gehen. Ich dacht mir aber schon, dass es fast zu ruhig war.

Um 23 Uhr kam dann der Anruf, dass ich im OP gebraucht werde. Wir hatten eine OP zu machen, die normalerweise in der Nacht nicht gemacht wird, allerdings war es eine Revision einer vorhergegangen Operation.

Um ein Uhr konnte ich dann wieder nach Hause zurückkehren. Da ich nach der Arbeit immer ein wenig Zeit brauche um “runterzukommen” ging ich erst ca. um 2:30 ins Bett.

Um 4 Uhr riss mich dann schon wieder das Telefon aus meinen Träumen. Schon wieder eine Revision.

Gegen halb sieben waren wir dann auch mit dieser Operation fertig und wir haben erst mal gefrühstückt. Dann haben wir noch gewartet bis die Kollegen des Tagdienstes da waren. Nach einer kurzen Unterhaltung bin ich dann nach Hause.

Ich habe noch gewartet, bis die Geschäfte aufmachen und binn dann noch schnell einkaufen gegangen. Gegen 10 Uhr bin ich dann ins Bett gefallen und habe bis 17 Uhr geschlafen. Ich war allerdings immer noch recht müde. Gegen 23 Uhr bin ich dann wieder ins Bett, habe bis 6 geschlafen, dann nochmal bis 8.

Und jetzt bin ich immer noch müde und gehe in den Dienst, der bis 21:30 dauert. Naja…

Merkwürdiges PC-Problem

Posted by albert on Juli 22nd, 2008

Neulich war ich ein paar Tage weg und als ich wieder nach Hause kam habe ich natürlich als erstes den PC gestartet. Nach etwa einer halben Stunde fror er plötzlich ein.
Keine Reaktion mehr auf irgendwas, kein Netzwerkzugriff mehr, nicht mal die Tastatur-LEDs ließen sich
(de)aktivieren.
Naja, kann ja mal vorkommen. -> reset

Nach einiger Zeit passierte es wieder. Meine erste Vermutung: Der neue Kernel, den ich vor meiner  Abwesenheit kompiliert hatte ist fehlerhaft. Also habe ich beim nächsten Reset im GRUB den alten Kernel reaktiviert.

Leider hat das auch nicht geholfen, die Abstürze wiederholten sich laufend. Manchmal konnte ich eine Stunde arbeiten, dann wieder nur ein paar Minuten.
Seltsamerweise war auch in den Logfiles rein gar nichts hilfreiches zu finden.

So was kenne ich normalerweise nicht bei Linux

Nächste Vermutung: Vielleicht spinnt die neue Version des Nvidia closed source Treibers? Also deinstalliert/andere Version -> selbes Ergebnis.

Gegen die Vermutung bzgl. des Grafiktreibers sprach auch, dass der PC teilweise auch hängen geblieben ist, wenn gar kein X gestartet war.

Es gab noch eine andere Version des Absturzes: Die Fenster im X reagieren nicht mehr, die Tastatur und Maus funktionieren aber noch. Aber das dauert nur ein paar Sekunden, dann steht wieder das ganze
System. Das selbe gibts auch auf der Konsole: Ich kann was eintippen, ls funktioniert, top funktioniert nicht. Auch hier nach wenigen Sekunden: Stillstand.

Also doch ein Hardwareproblem?

Ich habe zuerst einen RAM-Riegel ausgebaut -> selbes Ergebnis.
Anderen RAM-Riegel ausgebaut, ersten wieder eingebaut -> siehe oben.
Beide Riegel eingebaut und Memtest laufen lassen (über Nacht). Keine Fehler gefunden. Seltsamerweise stürzte der PC beim Memtest auch nicht ab.

Mit der getesteten Ubuntu Live-CD gab es auch keine Probleme. Ich habe mal alle Festplatten mittels badblocks und fsck.ext3 -c bzw.fsck.ext3 -cc überprüft. Keine nennenswerten Ergebnisse.

Ich hatte schon mal Ärger mit meiner Festplatte, allerdings kamen da reihenweise Fehlermeldungen über die Konsole und dmesg, diesmal war aber alles stumm.

Ich habe sicherheitshalber mal die SATA-Kabel getauscht und andere Ports ausprobiert. Die Abstürze sind immer noch da.

Weiters habe ich alles an Hardware entfernt, die ich nicht unbedingt brauche (TV-Karte, DVB-C-Karte, USB-Geräte,…)
Auch das blieb ohne Erfolg.

Langsam war ich echt mit meinem Latein am Ende. Mir fiel nur noch das Netzteil ein. Vielleicht konnte es die Spannungen nicht mehr liefern. Aber ich habe hier kein Ersatznetzteil zum Testen rumliegen.

Auch die Elkos auf dem Mainboard habe ich visuell überprüft, man hört ja so Geschichten darüber. Aber mir wäre nichts Ungewöhnliches aufgefallen.

Ich hab mir dann übers Ubuntu die Debian Netinstall-CD runtergeladen und gebrannt. Anschließend habe ich mir ein Minimal-Debian installiert, auf Sid aktualisiert und meine Programme wieder installiert.
Nun läuft alles wieder wie es soll und ich bin etwas verwirrt.

Welche Software, die auf meinem “alten” System lief kann den PC so runterreißen?
Wenn es doch die Hardware war: warum funktioniert sie jetzt mit einem frischen Debian?

Irgendwie stehe ich vor einem Rätsel. Irgendwelche Ideen?
Ich hab zwar jetzt ein funktionierendes System, aber es würde mich schon
interessieren, warum ich mein Debian, das jetzt schon im dritten oder
vierten “Körper” ohne Neuinstallation überlebt hat aufgeben musste.

Vernachlässigt

Posted by albert on Juli 22nd, 2008

Ui, ich sehe gerade, dass ich schon fast einen Monat lang hier nichts mehr reingeschrieben habe.

Irgendwie fehlt mir im Moment der Zug dazu. Außerdem war ich im Urlaub (aber nur eine Woche ;) )

Naja, vielleicht kommt ja bald wieder ein wenig mehr Content hier rein.

Suicidal Tendencies

Posted by albert on Juni 29th, 2008

Seltsam, so etwas tritt oft gehäuft auf: Diese Woche hatten wir drei Suizidversuche. Muss wohl eine schlechte Woche sein.

Arbeitsreicher Dienst

Posted by albert on Juni 29th, 2008

Gestern hatte ich wieder mal einen 24-Stunden Bereitschaftsdienst. Ich hatte mich zwar auf Arbeit eingestellt, aber das es so viel werden würde habe ich nicht gedacht.

Um neun Uhr rief mich mein Anästhesist an um mir zu sagen, dass wir um zehn eine Operation haben. Ich bin also gegen halb 10 ins Krankenhaus um alles vorzubereiten. Diese Operation dauerte dann ca. zwei Stunden. Während der Operation rief schon ein paar mal die Unfallambulanz an um zu fragen, wann der Unfallchirurg fertig ist. Die Ambulanz sei knallvoll und laufend würden neue Patienten eintreffen.

Dieser Trend setzte sich auch den ganzen Tag fort. Die Unfallchirurgen wussten nicht mehr wohin mit den Patienten, die Stationen waren alle voll. Und heute sollen schon die Patienten für die geplanten OPs am Montag eintreffen.

Bei uns ging es auch laufend weiter. Während wir am Operieren waren wurde gleich schon die nächste Operation gemeldet. Einmal hatten wir sogar zwei Operationen paralell laufen. Während wir einen Unfallpunkt erledigten wurde uns eine dringliche Sectio gemeldet. Wir riefen einen Turnusarzt zu Hilfe, der die Narkose überwachte. Der Unfallchirurg machte seine OP ohne Instrumentarin weiter und wir hetzten in den nächsten Operationssaal um den Kaiserschnitt zu erledigen.

Als das Kind da war konnten wir schnell wieder zurück in den Unfall-OP um dort die Narkose auszuleiten.

Auch danach wurden uns immer weitere Operationen gemeldet. Das meiste war unfallchirurgisch, zwischendurch hatten wir aber zur Auflockerung auch mal einen Blinddarm. In die Unfallambulanz mussten wir auch mal kurz um dort bei einer Reposition eine kurze Narkose durchzuführen.

Kurz nach 23 Uhr war dann auch die letzte Operation zu Ende und wir konnten die OPs aufräumen. Gegen halb 12 konnten wir dann den OP verlassen und noch beim Portier auf ein Schwätzchen vorbeischauen.

Zum Glück musste ich danach nicht mehr in den OP und konnte durchschlafen. Es war zwar ein arbeitsreicher Dienst, dieser war aber nicht unangenehm. Das lag sicher auch daran, dass wir ein super Team (Anästhesist, Instrumentarin, OP-Pfleger, Anästhesiepfleger) waren und uns gegenseitig geholfen haben.

Die 14 Stunden Dienst, die ich gemacht habe ergeben nebenbei noch fast zwei Tage ZA :)

Dienst-Update

Posted by albert on Juni 24th, 2008

In letzter Zeit hatte ich wenig Zeit bzw. Lust zu bloggen. Deshalb kommt hier ein kleines Update:

Die Fußball-EM war auch bei uns im OP zu spüren. Denn an den Spieltagen in Innsbruck war bei uns nur eingeschränktes Programm. Wir mussten ja OPs für eventuell Verletzte frei halten. Gekommen ist dann aber keiner.

Ansonsten gab es das übliche Programm: Geplante Operationen, ungeplante Notoperationen, und das übliche Beiwerk eben. Insgesamt aber alles beim Alten.

Bezüglich Nachtdienst: Wenn man damit rechnet etwas früher nach Hause zu kommen kommt meist noch eine ausgedehnte Operation dazu. Leute, passt bitte auf beim Motoradfahren!

Bezüglich telefonische Kommunikation: Wenn man jemanden zu einem Notfall ruft sollte man bezüglich des Ortes konkret und korrekt sein. Ansonsten steht der Anästhesiepfleger mit voller Ausrüstung dumm auf der falschen Station und der Arzt und der Patient warten auf der richtigen Station auf ihn. Glücklicherweise war ich dann doch noch rechtzeitig da.

Landeshauptmann

Posted by albert on Juni 24th, 2008

So wie es aussieht bekommt mein Bundesland einen neuen Landeshauptmann. Finde ich ja eigentlich gut, denn den bisherigen LH Herwig van Staa konnte ich nicht ausstehen. Ich fand schon seine Art zu Sprechen total abgehoben und unsympathisch. Von den politischen Inhalten will ich gar nicht erst reden.

Sein designierter Nachfolger wird wie es aussieht der derzeitige Innenminister Günther Platter. Früher, als er noch der Bürgermeister meiner Heimatgemeinde war war ich mit seiner Arbeit recht zufrieden. Aber je höher er in der Politik aufstieg desto unsympathischer wurde er mir. Als tiroler Landesrat ist er mir zwar nicht besonders aufgefallen, als Verteidigungs- und Innenminister fiel er (zumindest) mir fast nur unangenehm auf. Er entwickelte sich immer mehr zum rechten Hardliner besonders in Fremdenrechts- und Sicherheitsfragen. Auch im Bereich “Überwachungsstaat” hat er sich sehr profiliert.

Naja, ich bin jedenfalls gespannt, wie er sich als Landeshauptmann entwickelt und wer der neue Innenminister wird.

Schock(raum) am frühen Morgen

Posted by albert on Juni 11th, 2008

Ich bin ja eigentlich kein Morgenmensch. Aber leider muss ich berufsbedingt doch recht früh aufstehen.

Und wenn ich früh aufstehen muss, dann stehe ich gerne noch etwas früher auf. Einerseits mache ich das aus Rücksicht auf meine Mitmenschen. Denn wenn ich gerade frisch aus dem Bett gekrochen bin möchte ich mich selbst niemand anderem zumuten.

Andererseits mag ich es überhaupt nicht, wenn mein Tag stressig beginnt. Deshalb habe ich mein fixes Morgenritual: Ich stehe auf, schalte den PC und die Kaffeemaschine ein und stelle mich unter die Dusche. Anschließend bin ich halbwegs wach und kann in Ruhe bei einer Tasse Kaffee meine Mails, Blogs, Newsbeiträge usw. lesen.

Anschließend mache ich mich auf den Weg zur Arbeit, wo ich nochmal einen Kaffee trinke und mich im Intoxikationskabinett mit anderen Mitarbeitern zu einem “Pläuschchen” treffe.

Auch heute war ich wieder etwas früher dran und freute mich schon auf den Kaffee im OP. Allerdings traf ich auf dem Weg zur Umkleide den diensthabenden Anästhesisten. Er fragte mich, ob ich gleich in den Schockraum kommen könnte, er müsste jemanden intubieren und braucht meine Hilfe. Normalerweise hätte das noch der Nachtdienst erledigen müssen, aber dieser hatte nur noch eine halbe Stunde Bereitschaft und hätte extra gerufen werden müssen. Und da ich eh schon da war habe ich mich dazu bereit erklärt.

Natürlich bin ich gleich in die Dienstkleidung gehüpft und in den Schockraum geeilt. Dort wurde ich schon von den Internisten, der Schwester der Notaufnahme und dem Anästhesisten erwartet.

Ein Patient war mit der Rettung eingeliefert worden und nach einer Computertomographie war klar, dass er mit dem Hubschrauber in die Klinik nach Innsbruck überstellt werden musste. Dazu musste er intubiert und für den Transport vorbereitet werden.

Wir waren kaum mit der Arbeit fertig da stand auch schon das Team des Notarzthubschraubers da. Nun musste der Patient auf die Hubschrauberliege umgelagert und in den Hubschrauber verladen werden. Und anschließend musste ich noch den Schockraum (bzw. die Bereiche, für die ich zuständig bin) aufräumen und nachfüllen.

Als ich schließlich im OP eintraf war die Morgenbesprechung schon vorbei und die OPs waren schon verteilt. Ich musste also nehmen, was übrig blieb :)
Netterweise hat ein Kollege meinen OP schon auf die erste Operation vorbereitet (Maschinen-Check, Medikamente aufziehen, Patient bestellen usw.)

So hat mein Tag also recht stressig angefangen, war aber im weiteren Verlauf recht angenehm.

Und meinen Morgenkaffee habe ich während die erste Operation lief nachgeholt :)

Keine Abwechslung

Posted by albert on Juni 4th, 2008

Nachdem der gestrige Tag recht stressig war fing der heutige auch so an.
Ich habe nämlich verschlafen. Ich bin um sieben aufgewacht und konnte gerade noch unter die Dusche springen und zur Arbeit hetzen.

Mein geliebter Kaffee im OP musste leider auch ausfallen, aber ich war wenigstens pünktlich zum Dienst da.

Ich hatte noch die Auswahl zwischen Urologie und Gynäkologie. Da ich gestern schon genug Uro gemacht hatte entschied ich mich für die Gyn.

Das Programm war etwas chaotisch. Zwei Punkte sind ausgefallen, dafür 3 neue dazu gekommen. Und zwischendurch mussten wir noch einen akuten Blinddarm auflegen.

Das Programm war auch nicht sehr abwechslungsreich: Wir hatten sechs exakt gleiche Operationen hintereinander. Das wird mit der Zeit auch langweilig :)

Aber sonst war der heutige Tag recht angenehm.

Stressiger Tag

Posted by albert on Juni 4th, 2008

Der gestrige Tag war ziemlich stressig. Ich hatte Uro-Dienst. Dieser Dienst beginnt um halb acht morgens und dauert bis 20 Uhr.

Am Vormittag waren in meinem OP zwei chirurgische Punkte ausgeschrieben, ab 12 Uhr sollten die Urologen werkeln.
Allerdings wurde uns nach der ersten Operation eine Not-OP gemeldet, so dass wir den zweiten chirurgischen Punkt absagen mussten. Da der Patient ziemlich viel Blut verloren hatte musste ich dauernd ins Labor rennen um neue Ery-Konzentrate und Fresh-Frozen-Plasma zu holen.
An eine Mittagspause war da natürlich nicht zu denken.

Nach dem Ende dieser Operation gegen 13 Uhr waren die Urologen auch schon recht ungeduldig und wir fingen gleich mit dem urologischen Programm an.

Diese Operationen dauern meist nur recht kurz und die Zeit reicht gerade aus um alles für die nächste Operation vorzubereiten. Der Kollege, der mich eigentlich zur Mittagspause auslösen hätte sollen war selbst schwer beschäftigt. Erst um halb 4 löste mich eine Kollegin aus und ich konnte 15 Minuten Pause machen.

Im Anschluss an meinen Dienst hatten wir noch eine Geräteschulung der Firma Dräger und die Stationsbesprechung.

Zum Abschluss des Tages und der Stationsbesprechung gingen wir noch gemeinsam Essen.

Schlussendlich bin ich erst gegen Mitternacht nach Hause gekommen und gleich ins Bett gefallen.

Nachtrag zum Nachtdienst

Posted by albert on Juni 4th, 2008

Im letzten Nachtdienst war auch nicht besonders viel los. Ich konnte schon gegen halb acht nach Hause gehen und wurde nur ein Mal angerufen. Nach dieser einen OP konnte ich die ganze Nacht durchschlafen.

Indiana Jones

Posted by albert on Mai 30th, 2008

Am Dienstag war ich mit Gotti und Alex im Kino um mir den neuesten Indiana Jones Film anzusehen. Die “alten” Filme sind ja schon Kult und auch der neue ist meiner Meinung nach recht gelungen.

Natürlich sucht Indy auch dieses Mal keinen gewöhnlichen Schatz. Das wäre ja ein Rückschritt :)
Der sagenumwobene Kristallschädel, um den es diesmal geht ist natürlich auch mit übernatürlichen Kräften ausgestattet.

Die Bösen im Film sind dieses Mal keine Nazis sonder Russen (wir sind ja in den 50ern). Einige Szenen sind arg übertrieben und unglaubwürdig, aber das gehört bei Indiana Jones einfach dazu.

Natürlich gehört es auch zum guten Ton, dass sich Indy über das älter werden lustig macht. Ford schlägt sich erstaunlich gut für sein Alter, aber mit den modernen Trick- und Computertechniken ist das ja keine Kunst ;)

Der Film ist natürlich keine hochstehende intellektuelle Herausforderung, aber als gemütliche und amüsante Abendunterhaltung ist er bestens geeignet.

Notiz an mich selbst: Atombombensicheren Kühlschrank kaufen.

Es läuft

Posted by albert on Mai 30th, 2008

In den letzten paar Tagen läuft auf der Arbeit einfach alles super. Jede einzelne Narkose, jeder Plexus und jede SPA  liefen total glatt, die Patienten sind zufrieden und die Ärzte auch :)

Die Stimmung im OP ist im großen und ganzen entspannt und alle (die meisten) sind gut drauf.
Vielleicht ist ja das Sommerwetter daran schuld, obwohl es für meinen Geschmack schon fast zu heiß ist.
Aber glücklicherweise sind die OPs ja klimatisiert :)

Ich hoffe nur, dass es auch im heutigen Nachtdienst so gut läuft.

Grillen bei Rebecca

Posted by albert on Mai 25th, 2008

Heute war ich zusammen mit Dagmar, Benjamin, Alex und Mama bei Rebecca zum Grillen eingeladen. Auch Gotti & Carina, Markus und Düse waren gekommen.
Glücklicherweise hat das Wetter auch gepasst, es war zwar bewölkt aber wir sind trocken geblieben.

Rebecca hat für jede Menge Salate, Saucen und Fleisch gesorgt, das Gotti fachmännisch zubereitet hat. Wir haben uns alle anständig die Bäuche vollgeschlagen. Zum Glück hatte ich heute noch nichts gegessen :)

Benjamin hatte viel Spaß beim Ballspielen im Garten und auch wir anderen haben uns gut unterhalten.

Gegen acht mussten wir allerdings wieder aufbrechen, da Benjamin ins Bett musste.

Vielen Dank an Rebecca für die tolle Bewirtung und die Einladung!

Wochenenddienst

Posted by albert on Mai 24th, 2008

Heute habe ich mal wieder Wochenend-Bereitschaftsdienst. Von Samstag 07:30 bis Sonntag 07:30 muss ich jederzeit erreichbar sein und bei Bedarf schnell im OP stehen können.

Ich habe eigentlich mit einem ruhigen Dienst gerechnet, aber um halb 10 hat schon das Telefon geläutet und ich musste zur Arbeit. Nach der ersten kleinen OP wurden laufend neue Operationen gemeldet. Schließlich bin ich erst um 19:30 wieder aus dem OP gekommen.

Hoffentlich ist wenigstens die Nacht ruhiger.

Umzug durchgeführt

Posted by albert on Mai 23rd, 2008

Da das Haus, in dem ich wohne umgebaut wird war es nötig, dass ich meine Wohnung wechsle. Gestern habe ich den Umzug mit der Hilfe von Dagmar, Alex, Benjamin und Mama durchgeführt. Gegen Mittag haben wir angefangen, gegen 20 Uhr waren wir fertig. Dank der Organisationskünste meiner Schwester und Alex’ handwerklichem Geschick kamen wir recht zügig voran.

Jetzt bin ich zwei Stockwerke höher in einer frisch Renovierten Wohnung anzutreffen. Die Aussicht ist hier auch viel besser :)

Danke an alle Beteiligten für die tatkräfige Hilfe, ich werde mich revanchieren!

Benjamin

Posted by albert on Mai 13th, 2008

Aus aktuellem Anlass ein paar Fotos von Benjamin :)

Eis

Gras

Niederlage

Posted by albert on Mai 11th, 2008

Es gibt so Situationen, da kann selbst ich nichts mehr machen.

Neulich erreichte mich wieder mal ein Hilferuf. Eine Familie, der ich schon einige Male PC-Hilfe leistete hat sich wieder gemeldet.
Anscheinend sind die Kinder jetzt in einem Alter, in dem die Dial-Up Internetverbindung nicht mehr ausreicht. Nun haben sie schnelleres Internet angeschafft und ich soll das installieren. So viel konnte ich am Telefon erfahren.

Ich freute mich schon auf den etwas älteren Hofer-PC mit meinem absoluten Lieblings-”Betriebssystem” Windows ME. Ich hatte ganz vergessen, dass die Familie auch noch einen neueren Hofer-PC gekauft hatte, und ich ihn selbst installiert hatte. Im Vergleich zu der alten Kiste ein echter Lichtblick.
Zu meiner Überraschung stand da jetzt auch noch ein nigelnagelneues Notebook von HP rum. Hat mir gut gefallen, nur der Fingerabdruckscanner nervte. Jedes Mal, wenn ich meine Hand auf die Handballenablage legte sagte mir das Fingerprint-Tool, dass ich bitte den Finger langsamer über das Feld ziehen soll. Naja.

Zurück zum Thema: Es ging um einen ADSL-Zugang der Telekom, den ich installieren sollte. Ich habe also die Hardware eingestöpselt und wollte den Router konfigurieren. Leider hatte das Teil eine absolut unbrauchbare Web-Oberfläche. Die Seite zur Konfiguration brachte gar nichts, denn es kam nur eine Fehlermeldung, dass irgendwelche Vorlagen nicht gefunden werden konnten. Naja.

Ich hab es dann doch auf die “vorgesehene” Art gemacht: Mit der AON-Installations-CD. Das hat überraschenderweise sogar recht gut funktioniert. Somit waren die beiden neuen PCs schnell im Netz, sogar kabellos.

Nun wollte ich mich noch um den alten PC kümmern. Ein kurzer Check und es war klar, dass da keine Netzwerkkarte drin steckte. Ok, so was ist schnell organisiert und eingebaut. Das nächste Problem war einen Treiber für Windows ME zu finden.  Aber auch das ließ sich organisieren.

Nun wollte ich das Netzwerk einrichten. Diese Prozedur geriet zur Höllenqual. Bei halbwegs modernen Betriebssystemen reicht es das Kabel einzustecken und die Netzwerkkarte auf DHCP einzustellen. Das habe ich auch versucht. Nach jeder klitzekleinen Änderung verlangte Windows ME einen Neustart. Ich muss sagen, dass sich die neueren Windows-Versionen in dieser Hinsicht stark verbessert haben.

Meine Versuche das Netzwerk zu aktivieren schlugen alle fehl. Also habe ich es mal mit der AON-Installations-CD versucht. Wie erwartet lief das Installationsprogramm jedoch nicht auf diesem Windows. Dafür habe ich auf der CD einen Ordner mit Anleitungen gefunden. Es gab sogar eine für Windows ME. Demnach musste man ein VPN mit dem Router aufbauen. Aber auch nach dieser Anleitung funktionierte es nicht. Es konnte anscheinend keine Verbindung mit dem Router aufgebaut werden.

Irgendwann habe ich dann aufgegeben. Für die Familie war es nicht so schlimm, sie hatten ja zwei PCs, mit denen sie ins Internet konnte. Für mich war es eine Niederlage, aber es wäre wahrscheinlich eine noch größere Qual gewesen den PC auch sicher fürs Internet zu bekommen. Irgendwie wäre ich für Sterbehilfe für alte PCs :)

Noch ein Nachtdienst

Posted by albert on Mai 7th, 2008

Da ich gestern einen Zahnarzttermin hatte habe ich mir in das Wunschheft einen Nachtdienst eingetragen.
Es war recht wenig los, darum konnte ich schon gegen 20 Uhr nach Hause gehen. Das war mir sehr recht, denn ich musste ja wegen des Termins schon sehr früh aufstehen. Das Mittagsschläfchen ist danke des Rasenmähers meines Nachbarn auch ausgefallen :)

Ich bin ja eher ein Nachtmensch, darum bleibe ich auch gern mal etwas länger auf. Vor allem wenn ich Nachtdienst habe. Ich mag es gar nicht vom Telefon aus dem Schlaf gerissen zu werden. Danach bin ich meist etwas verwirrt :)

Gestern war es wieder so. Ich habe mir bis etwa ein Uhr die Zeit vertrieben und wollte dann schlafen gehen. Natürlich hat um zehn nach das Telefon geläutet und ich musste nochmal raus.

Wenn ich nach dem Einsatz nach Hause komme (gestern war es 4 Uhr) kann ich meist nicht gleich schlafen gehen. Ich brauche noch etwas Zeit um “runter zu kommen”.

Naja, jedenfalls habe ich dann gegen 5 Uhr geschlafen, allerdings nur bis 10. Da habe ich mir nämlich den Wecker gestellt. Einerseits, damit der Tag nicht komplett im Arsch ist und andererseits damit ich dann abends einschlafen kann. Denn morgen habe ich ja wieder normalen Dienst.

Irgendwie nervt diese dauernde Störung des Tag-Nacht-Rhythmus, aber hey, ich habs mir ja ausgesucht ;)

Wochenendausflug

Posted by albert on Mai 6th, 2008

Letztes Wochenende habe ich mich mal wieder mit Oli aka uetzgenfatz getroffen. Er konnte es zwischen seinen Reisen zwischen Marburg, Graz, Lübeck, Wien, Berlin, NY, Mailand und Paris einrichten ein paar Tage in Vorarlberg zu verbringen.

Ich bin also samstags nach Bludenz gefahren um ihn zu treffen. Von dort aus sind wir gleich weiter Richtung Bregenz gefahren um Norbert und Nela zu besuchen. Die beiden haben Vorarlberg verlassen um sich in Kärnten nieder zu lassen. Nachdem dies allerdings aus verschiedenen Gründen nicht geklappt hat haben sie sich ein Haus im Allgäu gekauft.

Dieses Haus ist echt der Hammer und hat mich umgehaut! Zuerst gibt es da einen riesigen Garten. Dann noch zwei Terrassen und im Wintergarten gibt es einen Swimmingpool. Wahnsinn, ich war richtig neidisch. Und noch dazu war das Haus nicht mal so teuer.

Nela war leider nicht da, da sie einen schwer kranken Freund betreute, aber wir haben sie dann am nächsten Tag in Bludenz kurz getroffen.

Mit Norbert hatten wir einen sehr netten Nachmittag auf der Terasse. Wir haben uns gemütlich unterhalten und die Schönheit der Natur bewundert. Dazu hatten wir dann auch noch Gelegenheit beim Spaziergang mit Irko, dem großen Schweizer Sennenhund.

Gegen Abend sind Oli und ich dann wieder Richtung Bludenz gefahren und waren noch einen Sprung auf der Geburtstagsparty seiner Cousine. Von da gings dann noch kurz ins Nova, wo wir den Abend ausklingen ließen.

Am Sonntag haben wir das gute Wetter ausgenutzt und sind an der Ill spazieren gegangen. Später haben wir noch Nela getroffen.

Am späten Nachmittag bin ich dann wieder nach Hause gefahren. Das war wieder mal ein nettes Wochenende mit uetzgenfatz.

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