Aus aktuellem Anlass ein paar Fotos von Benjamin
Es gibt so Situationen, da kann selbst ich nichts mehr machen.
Neulich erreichte mich wieder mal ein Hilferuf. Eine Familie, der ich schon einige Male PC-Hilfe leistete hat sich wieder gemeldet.
Anscheinend sind die Kinder jetzt in einem Alter, in dem die Dial-Up Internetverbindung nicht mehr ausreicht. Nun haben sie schnelleres Internet angeschafft und ich soll das installieren. So viel konnte ich am Telefon erfahren.
Ich freute mich schon auf den etwas älteren Hofer-PC mit meinem absoluten Lieblings-”Betriebssystem” Windows ME. Ich hatte ganz vergessen, dass die Familie auch noch einen neueren Hofer-PC gekauft hatte, und ich ihn selbst installiert hatte. Im Vergleich zu der alten Kiste ein echter Lichtblick.
Zu meiner Überraschung stand da jetzt auch noch ein nigelnagelneues Notebook von HP rum. Hat mir gut gefallen, nur der Fingerabdruckscanner nervte. Jedes Mal, wenn ich meine Hand auf die Handballenablage legte sagte mir das Fingerprint-Tool, dass ich bitte den Finger langsamer über das Feld ziehen soll. Naja.
Zurück zum Thema: Es ging um einen ADSL-Zugang der Telekom, den ich installieren sollte. Ich habe also die Hardware eingestöpselt und wollte den Router konfigurieren. Leider hatte das Teil eine absolut unbrauchbare Web-Oberfläche. Die Seite zur Konfiguration brachte gar nichts, denn es kam nur eine Fehlermeldung, dass irgendwelche Vorlagen nicht gefunden werden konnten. Naja.
Ich hab es dann doch auf die “vorgesehene” Art gemacht: Mit der AON-Installations-CD. Das hat überraschenderweise sogar recht gut funktioniert. Somit waren die beiden neuen PCs schnell im Netz, sogar kabellos.
Nun wollte ich mich noch um den alten PC kümmern. Ein kurzer Check und es war klar, dass da keine Netzwerkkarte drin steckte. Ok, so was ist schnell organisiert und eingebaut. Das nächste Problem war einen Treiber für Windows ME zu finden. Aber auch das ließ sich organisieren.
Nun wollte ich das Netzwerk einrichten. Diese Prozedur geriet zur Höllenqual. Bei halbwegs modernen Betriebssystemen reicht es das Kabel einzustecken und die Netzwerkkarte auf DHCP einzustellen. Das habe ich auch versucht. Nach jeder klitzekleinen Änderung verlangte Windows ME einen Neustart. Ich muss sagen, dass sich die neueren Windows-Versionen in dieser Hinsicht stark verbessert haben.
Meine Versuche das Netzwerk zu aktivieren schlugen alle fehl. Also habe ich es mal mit der AON-Installations-CD versucht. Wie erwartet lief das Installationsprogramm jedoch nicht auf diesem Windows. Dafür habe ich auf der CD einen Ordner mit Anleitungen gefunden. Es gab sogar eine für Windows ME. Demnach musste man ein VPN mit dem Router aufbauen. Aber auch nach dieser Anleitung funktionierte es nicht. Es konnte anscheinend keine Verbindung mit dem Router aufgebaut werden.
Irgendwann habe ich dann aufgegeben. Für die Familie war es nicht so schlimm, sie hatten ja zwei PCs, mit denen sie ins Internet konnte. Für mich war es eine Niederlage, aber es wäre wahrscheinlich eine noch größere Qual gewesen den PC auch sicher fürs Internet zu bekommen. Irgendwie wäre ich für Sterbehilfe für alte PCs ![]()
Da ich gestern einen Zahnarzttermin hatte habe ich mir in das Wunschheft einen Nachtdienst eingetragen.
Es war recht wenig los, darum konnte ich schon gegen 20 Uhr nach Hause gehen. Das war mir sehr recht, denn ich musste ja wegen des Termins schon sehr früh aufstehen. Das Mittagsschläfchen ist danke des Rasenmähers meines Nachbarn auch ausgefallen
Ich bin ja eher ein Nachtmensch, darum bleibe ich auch gern mal etwas länger auf. Vor allem wenn ich Nachtdienst habe. Ich mag es gar nicht vom Telefon aus dem Schlaf gerissen zu werden. Danach bin ich meist etwas verwirrt
Gestern war es wieder so. Ich habe mir bis etwa ein Uhr die Zeit vertrieben und wollte dann schlafen gehen. Natürlich hat um zehn nach das Telefon geläutet und ich musste nochmal raus.
Wenn ich nach dem Einsatz nach Hause komme (gestern war es 4 Uhr) kann ich meist nicht gleich schlafen gehen. Ich brauche noch etwas Zeit um “runter zu kommen”.
Naja, jedenfalls habe ich dann gegen 5 Uhr geschlafen, allerdings nur bis 10. Da habe ich mir nämlich den Wecker gestellt. Einerseits, damit der Tag nicht komplett im Arsch ist und andererseits damit ich dann abends einschlafen kann. Denn morgen habe ich ja wieder normalen Dienst.
Irgendwie nervt diese dauernde Störung des Tag-Nacht-Rhythmus, aber hey, ich habs mir ja ausgesucht ![]()
Letztes Wochenende habe ich mich mal wieder mit Oli aka uetzgenfatz getroffen. Er konnte es zwischen seinen Reisen zwischen Marburg, Graz, Lübeck, Wien, Berlin, NY, Mailand und Paris einrichten ein paar Tage in Vorarlberg zu verbringen.
Ich bin also samstags nach Bludenz gefahren um ihn zu treffen. Von dort aus sind wir gleich weiter Richtung Bregenz gefahren um Norbert und Nela zu besuchen. Die beiden haben Vorarlberg verlassen um sich in Kärnten nieder zu lassen. Nachdem dies allerdings aus verschiedenen Gründen nicht geklappt hat haben sie sich ein Haus im Allgäu gekauft.
Dieses Haus ist echt der Hammer und hat mich umgehaut! Zuerst gibt es da einen riesigen Garten. Dann noch zwei Terrassen und im Wintergarten gibt es einen Swimmingpool. Wahnsinn, ich war richtig neidisch. Und noch dazu war das Haus nicht mal so teuer.
Nela war leider nicht da, da sie einen schwer kranken Freund betreute, aber wir haben sie dann am nächsten Tag in Bludenz kurz getroffen.
Mit Norbert hatten wir einen sehr netten Nachmittag auf der Terasse. Wir haben uns gemütlich unterhalten und die Schönheit der Natur bewundert. Dazu hatten wir dann auch noch Gelegenheit beim Spaziergang mit Irko, dem großen Schweizer Sennenhund.
Gegen Abend sind Oli und ich dann wieder Richtung Bludenz gefahren und waren noch einen Sprung auf der Geburtstagsparty seiner Cousine. Von da gings dann noch kurz ins Nova, wo wir den Abend ausklingen ließen.
Am Sonntag haben wir das gute Wetter ausgenutzt und sind an der Ill spazieren gegangen. Später haben wir noch Nela getroffen.
Am späten Nachmittag bin ich dann wieder nach Hause gefahren. Das war wieder mal ein nettes Wochenende mit uetzgenfatz.
Dafür dass heute Fenstertag war war bei uns im OP doch noch einiges los. Es war zwar etwas weniger los als an normalen Tagen, aber das wurde durch fehlendes Personal wieder ausgeglichen
Ich hatte mir morgens einen OP ausgesucht, in dem eine für mich interessante Operation geplant gewesen wäre. Später habe ich dann erfahren, dass genau diese Operation abgesagt wurde. Naja.
Von den vier ursprünglich geplanten Operationen sind noch zwei übrig geblieben, dafür haben wir eine ungeplante dazu bekommen.
Diese konnte aber erst gegen 14:30 durchgeführt werden, da der Patient nicht nüchtern war. So war in meinem OP von 11:30 bis 14:30 Stillstand.
Dadurch, dass heute niemand Spätdienst hatte musste ich meine Kollegen zur Mittagspause ablösen. Ich war also in einem anderen OP, im Aufwachzimmer und habe noch bei der Anlage eines ZVK (Subclavia) assistiert bevor ich noch meine letzte OP absolvierte.
Wie gesagt, für einen Fenstertag war ganz schön was los ![]()
Am Mittwoch hatte ich einen sehr ruhigen Nachtdienst.
Beim Dienstbeginn um 16 Uhr liefen noch 3 OPs, um 17 Uhr waren alle schon beendet.
Anschließend habe ich noch etwas aufgeräumt, die Spülmaschine be- und entladen und ein wenig im Aufwachraum geholfen.
Anschließend habe ich nur noch auf den nächsten Einsatz gewartet. Der war für 20 Uhr geplant, da der Patient erst dann nüchtern war. Das war nur eine kleine Reposition und anschließend bin ich nach Hause gegangen.
Und das Telefon blieb die ganze Nacht stumm. Herrlich.
Letzten Sonntag machten Dagmar, Alex, Benjamin, meine Eltern und ich einen Ausflug nach Meran in den Botanischen Garten.
Schon um acht Uhr ging es los. Zuerst fuhren wir nach Samnaun um billig zu tanken und Zigaretten zu kaufen
Anschließend fuhren wir über den Reschenpass nach Italien.
Kirchturm im Reschensee
Je weiter südlich wir durch den Vintschgau fuhren desto blühender wurde die Landschaft.
Etwa eine Stunde später kamen wir in Meran an und versuchten einen Parkplatz zu bekommen. Dies stellte sich als reichlich schwierig heraus, denn anscheinend hatten noch eine Menge anderer Leute die Idee Schloss Trautmannsdorff zu besuchen.
Nach kurzer Wartezeit war es aber so weit und wir konnten das Gelände betreten. Der Eintritt für den Garten und das Museum (Touriseum) kostet pro Person ca. 10 Euro.
Schloss Trautmannsdorff mit Touriseum
Blumen
Schon beim Eingang konnten wir die blühenden Blumen bestaunen. Der Garten ist in Form eines Rundganges angelegt, allerdings muss man sich nicht an eine bestimmte Reihenfolge halten sondern kann immer wieder durch Abkürzungen selbst aussuchen, was man als nächstes anschauen will.
Gefängnis für Bäume
Bei näherem Hinsehen ist es nur Schutzhaft für die Wollemia Nobilis
Der Weg durch den Park setzt sich aus verschiedenen Themenlandschaften zusammen. Ein mal geht es durch Südtiroler Landschaften, dann wieder durch einen englischen Garten, ein Tulpenmeer, eine Orangerie usw. Auffällig häufig sind Pinien zu sehen.
Pinien wohin man sieht
Tulpenmeer
Tequila-Pflanze (Agave)
Orangenbaum
Zitronenbaum
Blick auf den See
Ich glaube, wir haben uns die Ideale Jahreszeit ausgesucht um uns den Garten anzuschauen. Überall wo man hinsah blühte es. Es gab tausende verschiedene Pflanzen zu bestaunen, eine schöner als die andere. Auch mit dem Wetter hatten wir wahnsinniges Glück. Ich habe mir sogar einen Sonnenbrand auf meiner Glatze geholt ![]()
Ich glaube im Hochsommer wäre es zu heiß um sich den Garten anzusehen und die Pflanzen blühen dort auch nicht so schön.
Rosa Blumen
Blaue Blumen
Mehr rosa Blumen
Blick auf den Garten von oben
Bunte Blumen
Mehr bunte Blumen
Blaue Blumen mit rot-weißen Freunden
Rosa Baum in blauem Blumenmeer
Blau-gelb-weiße Blumen
Weiße Hängeblumen
Rote Blumen
Noch mehr rosa Blumen
Weiß-rosa Blume
Noch eine rote Blume
Helllila Blume
In einem eigenen Bereich gab es auch eine Menge Kakteen und andere Sukkulenten zu sehen.
Kakteen
Noch ein Kaktus
Schon wieder ein Kaktus
Leicht rötlicher Kaktus
Verschrumpelter Kaktus
Normaler Kaktus
Gebäude
Auch einige schöne Gebäude gab es zu sehen, auch wenn dies eher die Ausnahme war. Ich habe aber trotzdem ein paar nette Bilder:
Schloss Trautmannsdorff von oben
Von vorne mit Zypressen
Von oben
Nette Architektur
Schloss im Zypressenhügel
Schloss mit Seeanlage
Geologisches Mosaik
Immer wieder kleine Wasserspiele
Und Brunnen
Tiere
Auch ein paar Tiere gab es zu bestaunen. Gleich am Anfang sahen wir in einem Teich ein Entenküken schwimmen, in der begehbaren Voliere konnte man beim den Vögeln zusehen, bei den Kakteen tummelten sich die Eidechsen und im Teich gab es den ein oder anderen Koi. Auch eine Äskulapnatter gab es, aber davon habe ich kein Foto.
Entenküken
Bunter Vogel
Mehr Vögel
Grimmiger Vogel
Handzahme Eidechse
Ein paar Kois
Mehr und größere Kois
Die Fische mögen anscheinend Vollkornkekse
Und sonst?
Benjamin war von dem Ausflug ziemlich begeistert. Er ist den ganzen Tag tapfer zu Fuß mit uns mitgelaufen und ist nur etwa eine halbe Stunde in seinem Kinderwagen gesessen. Immer wieder hat er neue Sachen entdeckt und war total fasziniert davon. Ganz besonders gefallen hat es ihm, wenn er irgendwo runter schauen konnte. Er hat nie gesumst und war ausgesprochen brav. Auf der Rückfahrt hat er nur zwei mal ca. eine halbe Stunde geschlafen und war danach wieder total munter. Abends hat er noch stundenlang gesungen. Ich möchte nur wissen, wo er die Energie her hat
Benjamin schnuppert an einer Blume
Benjamin und Geti
Wasser macht Spaß
Eine kurze Verschnaufpause
Da müssen wir auch noch rauf
Die Aussichtsplattform
Benjamin schaut runter…
… zu Mama und Papa
Es macht Spaß zwischen den Stangen herumzulaufen
Bis man dagegen läuft
Dann tut mal kurz die Backe weh
Aber auf der Hängebrücke ist alles wieder vergessen
Und für alle, die bis hier durchgehalten haben gibts jetzt noch ein kurzes Video
Link: www.youtube.com
Fazit:
Es war wirklich ein wunderschöner Ausflug nach Meran. Das Wetter hat super gepasst, die Jahreszeit war ideal und wir hatten alle mächtig viel Spaß. Es hat sich wirklich gelohnt! Danke an alle Beteiligten!
…in der man abends das Fenster schließen muss, wenn man das Licht an hat. Ich habe soeben den ersten Maikäfer dieses Jahres wieder ins Freie entlassen müssen.
Und dabei ist doch erst Ende April!
Gestern war ich bis 1 beim Spieleabend bei Carina. Bis ich dann ins Bett kam war es auch schon wieder 2 Uhr.
Und heute musste ich schon um 7 Uhr aufstehen, da wir einen Ausflug geplant hatten.
Dagmar, Alex, meine Eltern, Benjamin und ich sind nach Meran gefahren um uns dort den Botanischen Garten anzuschauen.
Zuerst 3 Stunden Fahrt, dann den ganzen Tag dort im Gelände herumtigern, anschließend wieder 2 Stunden Fahrt. Jetzt bin ich hundemüde und möchte nur noch ins Bett.
Ich schreibe noch genauer über den Ausflug, sobald ich die Fotos habe.
Vielleicht übersehe ich was, aber irgendwie vermisse ich eine anständige Tag-Funktion in Wordpress 2.5. Ich hätte gerne, dass ich auf der “Artikel schreiben” Seite einfach die gewünschten Tags anklicken kann und dabei sehe, welche Tags ich schon verwendet habe.
Ich hatte unter 2.3 das Plugin “ClickTags”, das scheint aber unter 2.5 nicht zu funktionieren.
Hat irgendwer einen Tipp für mich?
Am Donnerstag hatte ich nach langer Zeit wieder mal Dienst im Aufwachzimmer. Nach einigen Tagen im OP ist das immer wieder eine nette Abwechslung.
Zu Beginn meines Dienstes musste ich zuerst eine Weile auf meine ersten Patienten warten, dann kamen sie allerdings fast zeitgleich. Aber das ist ja meistens so
Etwas später wurde mir dann angekündigt, dass ein Patient nachbeatmet zu mir kommen würde. Ich konnte in aller Ruhe die benötigten Medikamente und den Oxylog vorbereiten.
Der Patient war trotz seiner schweren OP in ziemlich guter Verfassung und konnte schon bald darauf extubiert werden.
Ansonsten war alles wie immer, ohne besondere Vorkommnisse. Nächste Woche geht es gleich weiter mit dem Aufwachdienst.
Na super. Wie aus den Medien zu erfahren war werden in den Pässen, die ab 2009 ausgestellt werden auch zwei Fingerabdrücke gespeichert. Wenn die Abdrücke nur im Pass wären, würde es mir ja nichts ausmachen.
Aber die Abdrücke werden in einer Datenbank gespeichert, und so wie ich den österreichischen Datenschutz kenne bald bereitwillig in die ganze Welt verkauftteilt.Beispiele gibt es ja zur genüge, man denke nur an die Übermittlung der Flugdaten, Überweisungsdaten, Postdaten usw.
Natürlich dient das alles nur der Terrorabwehr und dadurch unserer Sicherheit. Damit werden sicher tausende Terroristen gefasst und unschädlich gemacht. Und die haben alle einen österreichischen Pass.
Langsam aber sicher treiben wir auf einen Überwachungsstaat zu. Die Politiker beteuern zwar dauern, dass sie so etwas natürlich nicht vorhaben, aber irgendwie glaube ich ihnen da nicht. Sie wollen immer mehr unserer Daten und wollen immer weiter in unsere Privatsphäre eindringen.
Ich hätte wirklich Lust den vom CCC veröffentlichten Fingerabdruck von Schäuble für meinen neuen Pass zu verwenden. Aber einerseits habe ich keine Ahnung, wie ich das praktisch bewerkstelligen kann, und andererseits ist das sicher höchst strafbar. Was mich wieder zum Terroristen macht. Ein Teufelskreis!
Gestern habe ich die Gelegenheit genutzt und habe als Fortbildung den 4. Vinzentinischen Bildungstag im Stadtsaal Landeck besucht. Das Thema dieses Tages war “Palliative Care“.
Obwohl ich persönlich im meinem Job nicht sehr viel mit diesem Thema zu tun habe hat es mich doch sehr interessiert, was die Vortragenden über dieses immer wichtiger werdende Thema zu sagen hatten.
Der erste Vortragende war Stein Husebø, ein norwegischer Mediziner, der sich intensiv mit Schmerztherapie und Palliativmedizin beschäftigt.
In seinem Vortrag “Leben begleiten — Würde achten” berichtete Husebø über seine Erfahrungen im Bereich der Palliativmedizin, über zukünftige Entwicklungen und über die Unterschiede der Gesundheitssysteme in Norwegen und Deutschland bzw. Österreich.
Die zweite Vortragende war Angelika Feichtner, die ehemalige Pflegedienstleiterin des Hospiz in Innsbruck. Unter dem Titel “Herausforderung Palliativpflege” erklärte sie, was Palliativpflege ist und welche Probleme und Herausforderungen sich daraus ergeben.
Schließlich sprach Hans Schönherr in seinem Vortrag “Nicht mehr zu früh! Palliativstrukturen im Oberland” über die bis jetzt noch nicht existenten Strukturen der Palliativpflege.
Ich persönlich fand den Vortrag von Husebø am interessantesten, da er mit vielen Praxisbeispielen seine Erfahrungen im Bereich der Palliativmedizin schilderte. Er ist ein hervorragender Redner, der das Zuhören sehr angenehm macht.
Der Vortrag von Feichtner war für mich nicht so interessant, da ich in der Ausbildung nach ihrem Buch unterrichtet wurd und so die wichtigsten Inhalte schon kannte.
Schönherr mahnte an, die schon längst geplante Einrichtungen für die Palliativpflege endlich zu realisieren.
Insgesamt war es eine sehr interessante Veranstaltung, die auch Gelegenheit bot sich mit Mitarbeitern anderer Abteilungen auszutauschen.
Heute war ich nach meiner Krankheit zum ersten Mal wieder arbeiten. Da habe ich mich schon richtig drauf gefreut. Die Kollegen waren auch froh, dass ich wieder gesund bin.
Zum Anfangen habe ich mir heute einen OP ausgesucht, in dem nicht das aufwändigste Programm ausgeschrieben war. Aber es wäre ja nicht Freitag, wenn nicht noch eine akute Operation hinzugekommen wäre
Meistens ist die “Freitags-OP” ein Blinddarm, eine Sectio oder ein Illeus, heute war es jedoch etwas ganz neues
Nach dem zweiten Punkt auf unserem Programm bekamen wir diesen Notfall eingeschoben. Und der hatte es in sich. Nach der Crash-Intubation mussten wir eine Arterie legen, einen zentralen Zugang (Jugularis), eine Magensonde und ein Magenrohr einführen. Ich war schon froh, dass mir eine Kollegin zur Seite gestanden ist. Vor allem, weil unser Chef die Narkose durchgeführt hat und bei dem muss immer alles schnell gehen
Die Operation sollte eigentlich laparoskopisch durchgeführt werden, die Chirurgen mussten allerdings nach einem kurzen Blick in den Bauchraum auf die offene Methode umstellen.
Es folgte eine recht unappetitliche und lange dauernde Operation. Kurz vor Dienstende waren die Chirurgen dann fertig und wir konnten den Patienten für den Transport auf die Intensivstation vorbereiten. Mit den ganzen Schläuchen und Kabeln ist das eine recht umständliche Prozedur. Zum eigentlichen Transport hat mich dann der Nachtdienst abgelöst und ich konnte (mit etwas Verspätung) ins Wochenende gehen.
So hatte ich mir den Freitag zwar nicht vorgestellt, aber mit so was muss man eben rechnen ![]()
Da habe ich mal ein richtig nettes Stück Musik gefunden. Es ist ein Mix und nennt sich basso profundo (minimalistic dubstep, mixed by new.com)
Das ist prinzipiell eine gute Sache, vor allem, weil man das Stück Musik legal bei comfortnoise runterladen kann.
Allerdings nerven mich daran zwei Dinge: Zum einen ist das eine einzige Wurst, ohne Unterteilung in einzelne Tracks. Und zum anderen kommt die Musik nicht so richtig zur Geltung wenn ich sie auf meinem MP3-Player höre.
Richtig Spaß macht es nur zu Hause mit richtig viel Rumms. Mich wundert eh, dass sich die Nachbarn noch nie beschwert haben
Ich bin immer noch krank, aber langsam schon wieder auf dem Weg der Besserung. Heute hatte ich zum ersten Mal kein Fieber mehr, nur noch erhöhte Temperatur. Der Schnupfen hat sich zum Glück auch verzogen. Was bleibt ist allerdings das Krankheitsgefühl, die Halsschmerzen, der Husten und die Kopfschmerzen.
Aber wenigstens ist keine bakterielle Superinfektion dazu gekommen, ist ja auch schon viel wert.
Ich habe keine Ahnung, ob das ein grippaler Infekt oder eine echte Grippe war, aber im Endeffekt ist das ja auch egal.
Wenn es weiterhin bergauf geht kann ich mich am Donnerstag wieder gesund schreiben lassen.
Langsam geht mir das Herumsitzen zu Hause auf die Nerven und ich würde gerne wieder arbeiten gehen, aber was will man machen? Jeder hat mir abgeraten zu früh wieder arbeiten zu gehen. Ich sehe das ja auch ein, denn ich merke selbst, dass ich noch überhaupt nicht belastbar bin. Aber mir ist soooo langweilig! ![]()
Gestern habe ich schon gespürt, dass ich nicht ganz fit bin. Es kündigte sich schon Halsweh an und ich glaube, ich hatte da schon Fieber.
Die letzte Nacht war echt schlimm, ich bin ca. im Halbstundentakt aufgewacht weil mir entweder zu kalt oder zu warm war. Eigentlich wollte ich aufstehen und ein Fieberthermometer holen, aber ich konnte beim besten Willen nicht aus dem Bett, da mich der Schüttelfrost schüttelte.
Gegen 5 Uhr morgens bin ich dann doch aufgestanden und gleich unter die heiße Dusche gehüpft. Davor habe ich noch die Temperatur gemessen und ich hatte 38,9°C.
Ich habe also beschlossen, dass ich zum Arzt gehe. Zum Glück hatte ich heute frei. Der Arzt hat dann festgestellt, dass ich einen fieberhaften grippalen Infekt ausgelöst durch Viren habe. Da hier Antibiotika nichts nützen hat er mir nur ein Schmerzmittel und eine Gurgellösung für den Hals verschrieben.
Außerdem hat er mich noch krank geschrieben. Er hat gesagt, dass ich erst wieder arbeiten gehen soll, wenn ich mindestens einen Tag ohne Schmerzmittel gut überstanden habe.
Naja, jetzt werde ich mich zu Hause langweilen und warten, bis ich wieder gesund bin.
Am Wochenende habe ich mir einen neuen Kernel kompiliert. Und da ich gerade am Updaten war habe ich auch gleich das neueste BIOS für mein Mainboard eingespielt.
Beim Reboot kam dann die böse Überraschung: Mein neuer Kernel wollte nicht booten, es erschien immer eine Fehlermeldung (Kernel Oops). Zuerst dachte ich, es wäre ein Bug des neuen Kernels, aber meine alten Kernel wollten auch nicht mehr booten. Auch ein Knoppix von CD wollte nicht starten.
Es musste also das neue BIOS sein. Also wollte ich die Sicherung zurückspielen, aber die Software sagte, dass ein Downgrade nicht möglich sei. Wozu zum Teufel kann ich eine Sicherung erstellen, wenn diese dann nicht wieder zurückgespielt werden kann?
Ich wäre schon fast verzweifelt, da ich kein Betriebssystem mehr starten konnte. Als letzte Rettung fiel mir noch ein, im BIOS die Standardwerte zu laden. Und siehe da: der PC bootet wieder
Was für eine Erleichterung!
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