Heute war ich wieder mal im Zentralinstitut für Bluttransfusion und Immunologische Abteilung (ziemlich langer Name für die Blutbank
zum Thrombozytenspenden.
Früher, als ich noch in Innsbruck studiert habe bin ich etwa alle 2-3 Wochen spenden gegangen, jetzt geht sich das allerdings zeitlich nicht mehr aus. Da die Blutbank alle paar Wochen anruft und um eine Spende bittet bemühe ich mich hinzugehen wenn ich mal Zeit habe.
Durchgeführt wird das Ganze mittels einer relativ dicken Nadel, mit der eine Vene in der Ellenbeuge punktiert wird. Vor dort aus kommt das Blut über ein steriles Einmalschlauchsystem in eine Maschine, den sogenannten Zellseparator. Dort werden die Thrombozyten herausgefiltert und das Blut wird wieder in den Körper gepumpt. Das Verfahren wird unter Apherese oder in dem Merkblatt fü Zytapherese näher beschrieben.
Leider ist bei mir heute etwas schief gegangen. Wahrscheinlich wurde meine Vene leicht von der Nadel durchstoßen, was jedoch bei der Blutabnahme nicht bemerkt wurde. Erst bei der Rückgabe des Blutes gabe es Probleme. Das Blut wurde nicht in die Vene sondern in das Gewebe gepumpt. Dieses dehnte sich natürlich aus und tat höllisch weh. Zu allem Unglück musste danach auch noch der rechte Arm gestochen werden.
Ich habe es im Krankenhaus auch schon ab und zu mitbekommen, dass eine Infusion para lief, aber jetzt weiß ich aus eigener Erfahrung, wie angenehm das ist ![]()










