Archive for April, 2007

Reinigungsaktion

Posted by albert on April 30th, 2007

Nachdem mein PC in letzter Zeit ab und zu abgestürzt ist, weil der CPU zu heiß wurde habe ich mir den Staubsauger geschnappt und die Lüfter von Staub befreit.

Jetzt bleibt die CPU wieder angenehm kühl und ich kann auch mal einen Kernel kompilieren, ohne dass der PC den Hitzetod stirbt.

Prüfungsergebnis

Posted by albert on April 24th, 2007

Es hat ja lange genug gedauert (6 Wochen), aber nun liegt endlich das Ergebnis der Pflege-Prüfung vor.

Da ich kein besonders gutes Gefühl bei der Prüfung hatte, war ich doch überrascht, dass ich bestanden habe. Da ich ein bescheidener Mensch bin wäre ich ja mit einem “Genügend” schon zufrieden gewesen. Aber ich bin doch froh, dass es schlussendlich sogar ein “Befriedigend” wurde.

Ich bin überglücklich, dass ich diese Prüfung nicht wiederholen muss. Nun kann ich mich ganz auf die Diplomprüfungen konzentrieren.

Das nächste Praktikum

Posted by albert on April 23rd, 2007

Nachdem ich das Praktikum auf der Unfallambulanz positiv abgeschlossen habe geht gleich nahtlos das nächste Praktikum los.

Diesmal bin ich auf der Medizin I, einer Männerstation für interne Erkrankungen.

Jetzt muss ich mich wieder umstellen und mich wieder an eine bettenführende Station gewöhnen. Das Praktikum in der Psychiatrie war mit einer “normalen” Station nicht zu vergleichen und auch die Ambulanz war ganz etwas anderes. Jetzt wird es ein paar Tage dauern, bis ich mich daran gewöhnt habe.

Der Unterschied ist jedenfalls gewaltig. In der Ambulanz hatten wir größtenteils junge, gesunde Patienten, die das Pech hatten einen Unfall zu haben. Jetzt habe ich es hauptsächlich mit älteren Patienten zu tun, die teilweise sehr schwere und multiple Krankheiten haben. Das ist etwas ganz anderes, aber auch interessant.

Stöckchen

Posted by albert on April 23rd, 2007

Ich habe vor ein paar Tagen ein Stöckchen von Metty zugeworfen bekommen, welches ich nun beantworte:

Was war Deine erste “echte” PC-Hardware?

Meine ersten Computererfahrungen machte ich mit dem C64 meines Nachbarn. Er wollte immer nur damit spielen, und ich habe mir die Handbücher ausgeliehen und meine ersten simplen Basic-Programme bei mir zu Hause auf einem Blatt Papier zusammengeschrieben. Wenn er mal nicht zu Hause war durfte ich seinen C64 benutzen und dann habe ich die Programme in die Praxis umgesetzt.

Mein erster eigener PC war ein Highscreen 486DX33 mit 4Mb RAM.

Deine erste Anwendung welche Du benutzt hast?

Das waren DOS, Windows 3.11 und Office.

Dein estes Spiel?

Das erste Spiel, das ich mir selbst gekauft habe war die CD-Ausgabe von Day of the Tentacle. Das spiele ich auch heute noch ab und zu gern.

Hattest Du von Anfang an Spass an der Materie?

Ja. Computer haben mich von Anfang an fasziniert und ich konnte nicht genug davon bekommen.

Seit wann bist Du online, und mit welchem Anbieter

Meinen ersten Internetanschluss muss ich so um 1995 bekommen haben. Das war bei einem regionalen Provider namens Vorarlberg Online. Die Telefonkosten waren damals horrend :)

Weiterwerfen kann ich das Stöckchen leider nicht, da ich keine Computerbesessenen Blog-Freunde habe :)

Vortrag über postoperative Schmerztherapie

Posted by albert on April 17th, 2007

Heute war ich nach der Arbeit noch auf einem Vortrag über postoperatives Schmerzmanagement, der von der Schmerzambulanz unseres Krankenhauses veranstaltet worden war.

Dr. Klimmer von der Unfallchirurgie erklärte in seinem Teil des Vortrages allgemeines über den Sinn und die Notwendigkeit der Schmerztherapie nach Operationen. Anschließend erläuterte Dr. Wolf die verschiedenen Wirkstoffe und Medikamente und deren Wirkung und Nebenwirkungen. Zum Schluss sprach Dr. Gebhart noch über die geplante Einführung von hausinternen Standards zum postoperativen Schmerzmanagement.

Im Anschluss an die Vorträge gab es noch eine Diskussion, in der es vor allem darum ging, inwieweit Pflegepersonen mit Hilfe solcher Standards eigenverantwortlich Analgetika anordnen und verabreichen dürfen. Vor allem in rechtlicher Hinsicht ist dieses Thema noch nicht ganz geklärt.

Leider war bei dem Vortrag eine wichtige Zielgruppe nur sehr spärlich anwesend. Bis auf die löblichen Orthopäden waren keine Ärzte anwesend. Die Hauptgruppe der anwesenden stellten die Pflegepersonen dar. Für die Einführung und die Umsetzung von Standards zum Schmerzmanagements ist allerdings eine Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflege unbedingt notwendig.

Ganz zum Schluss gab es noch ein Buffet, das von der Firma Bristol-Myers-Squibb gesponsert wurde, der Herstellerfirma des Schmerzmittels Perfalgan. Dabei war noch die Gelegenheit gegeben mit Kollegen über das Gehörte zu diskutieren.

Wieder ein paar Sachen aus der Unfallambulanz

Posted by albert on April 16th, 2007

Langsam kommen immer weniger Schifahrer zu uns in die Unfallambulanz. Man merkt doch, dass nach Ostern die Wintersportsaison langsam zu Ende geht. Dafür werden die Verletzten von “Sommersportarten” mehr. Wir bekommen Fahrradfahrer, Motorradfahrer, Inline-Skater, Gleitschirmflieger und viele andere mehr. Auch Holzarbeiter, die sich mit Holzspaltern oder Kettensägen angelegt haben werden mittlerweile häufiger.

Neulich hatten wir eine junge Gleitschirmfliegerin bei uns. Sie war mit dem Gleitschirm abgestürzt und sehr traurig, dass sie ihren schon gebuchten Urlaub in ein paar Wochen absagen musste. Das ist schon verständlich, aber mit ihren sieben gebrochenen Wirbeln und dem gebrochenen Fersenbein war sie doch noch vergleichsweise gut dran. Obwohl sie jetzt etwa drei Monate außer Gefecht ist, ist das immer noch besser als die Alternative: Rollstuhl ein Leben lang.

Wir haben letztens mit dem Notarzthubschrauber einen alten Mann bekommen, der sich in suizidaler Absicht den Hals und den Unterarm aufgeschnitten hatte. Als er zu uns kam war er relativ stabil, aber die Verletzungen mussten in Vollnarkose versorgt werden. Glücklicherweise hat er keine Arterie erwischt. Manchmal wäre es interessant die Hintergründe von so etwas zu erfahren. Was bringt einen Menschen so weit? Aber in einer Notaufnahme sind wir eben nur für die Erstversorgung zuständig.

Heute beginnt die letzte Woche für mich in der Unfallambulanz. Die Zeit ist wieder einmal viel zu schnell vergangen. Aber das ist immer so, wenn es einem gefällt. Mal sehen, was diese Woche noch bringt.

Kino: 300

Posted by albert on April 15th, 2007

Am Donnerstag war ich mit Gotti im Kino und habe mir 300 angeschaut. Die Verfilmung von Frank Millers Kultcomic 300 ist ein opulentes Filmspektakel mit hektoliterweise Blut.

Der Film wurde durchgehend vor dem Bluescreen gedreht und die Hintergründe wurden per Computer eingefügt.

Die Handlung lehnt sich an die Geschichte von Leonidas an, der 480 v. Chr. in der Schlacht bei dem Thermopylen mit einem kleinen Heer die übermächtige persische Armee einige wenige Tage aufgehalten hat.

300 strotzt nur so von gestählten spartanischen Körpern, vor Pathos und unglaublichem Heldenmut bis in den Tod. Dem kann man durchaus kritisch gegenüberstehen, aber ich habe den Film nur als gelungene Unterhaltung aufgenommen. Und unterhalten hat er mich durchaus. Ich habe schon lange nicht mehr so viel Blut außerhalb der Unfallambulanz gesehen ;)

Zweiter und letzer Nachtdienst in der Unfallambulanz

Posted by albert on April 7th, 2007

Gestern Nacht war mein zweiter Nachtdienst in der Unfallambulanz. Von 19:00 bis Mitternacht war einiges los aber nach Mitternacht war tote Hose. Wir hatten nur um 1 Uhr zwei Patienten und um 2 Uhr einen. Danach war Ruhe bis zum Morgen. Unter den Patienten war eine “Schwerverletzte”, der eine Kerze auf den Kopf gefallen war (ca 20cm.).

Für eine Freitagnacht war es sehr ruhig, vielleicht hieng das doch mit dem Karfreitag zusammen.

Nächste Prüfung geschafft

Posted by albert on April 4th, 2007

Heute hatte ich wieder mal eine Prüfung. Diesmal musste ich mich im Fach Interne über so Sachen wie chronisch myeloproliferative Erkrankungen, Nierenversagen usw. ausfragen lassen.

Die Prüfung war mündlich und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, auch wenn 4 Leute aus meiner Klasse nicht so viel Glück hatten.

Falls ich die Pflege-Prüfung, die schon seit Wochen ausständig ist geschafft habe war dies die letzte Prüfung vor dem Diplom.

Erster Nachtdienst

Posted by albert on April 2nd, 2007

Heute Nacht hatte ich meinen ersten Nachtdienst auf der Unfallambulanz. Dieser Dienst dauert von 19:00 bis 07:30.

Bis Mitternacht war immer was los, danach kamen die Patienten etwa im Stundentakt. Erst um ca. 6 Uhr kam niemand mehr.

Wir hatten auch wieder die unterschiedlichsten Patienten. Da war zum Beispiel der Alkohol-intoxikierte Tourist, der nicht im Stande war seine Blase zu kontrollieren und dann auch noch aggressiv wurde.

Weiters hatten wir noch einen Patienten mit einer TIA, zwei fragliche Blinddarmentzündungen und einige kleinere Verletz ungen.

Ein Tunnelarbeiter, der mitten in der Nacht von seiner Baustelle eingeliefert wurde hatte ziemliches Glück. Er war mit seiner Hand in eine Maschine geraten und hatte eine ziemlich üble Wunde. Glücklicherweise waren keine Sehnen und nur ein kleiner Nerv betroffen. Es hätte weitaus schlimmer ausgehen können.

Ich versteh die Leute nicht, die am Sonntag um vier Uhr morgens in die Unfallambulanz kommen weil sie seit drei Wochen Schmerzen in der Halswirbelsäule haben. Insgesamt war es ein angenehmer Nachtdienst, in dem immer was los war. Ich freue mich schon auf den nächsten.

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