Heute war ich nach der Arbeit noch auf einem Vortrag über postoperatives Schmerzmanagement, der von der Schmerzambulanz unseres Krankenhauses veranstaltet worden war.
Dr. Klimmer von der Unfallchirurgie erklärte in seinem Teil des Vortrages allgemeines über den Sinn und die Notwendigkeit der Schmerztherapie nach Operationen. Anschließend erläuterte Dr. Wolf die verschiedenen Wirkstoffe und Medikamente und deren Wirkung und Nebenwirkungen. Zum Schluss sprach Dr. Gebhart noch über die geplante Einführung von hausinternen Standards zum postoperativen Schmerzmanagement.
Im Anschluss an die Vorträge gab es noch eine Diskussion, in der es vor allem darum ging, inwieweit Pflegepersonen mit Hilfe solcher Standards eigenverantwortlich Analgetika anordnen und verabreichen dürfen. Vor allem in rechtlicher Hinsicht ist dieses Thema noch nicht ganz geklärt.
Leider war bei dem Vortrag eine wichtige Zielgruppe nur sehr spärlich anwesend. Bis auf die löblichen Orthopäden waren keine Ärzte anwesend. Die Hauptgruppe der anwesenden stellten die Pflegepersonen dar. Für die Einführung und die Umsetzung von Standards zum Schmerzmanagements ist allerdings eine Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflege unbedingt notwendig.
Ganz zum Schluss gab es noch ein Buffet, das von der Firma Bristol-Myers-Squibb gesponsert wurde, der Herstellerfirma des Schmerzmittels Perfalgan. Dabei war noch die Gelegenheit gegeben mit Kollegen über das Gehörte zu diskutieren.









