Archive for Juli, 2007

Simpsons im Open Air Kino

Posted by albert on Juli 31st, 2007

Heute war eine Premiere für mich: Ich war zum ersten Mal im Open-Air Kino im FMZ Imst. Ich dachte bis jetzt immer, dass das nicht so gemütlich sein kann wie im “richtigen” Kinosaal, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Die Stühle sind gar nicht so unbequem, man kann sich seinen Platz selbst aussuchen (wenn man früh genug da ist) und es gab sogar Bierbänke um die Beine hochzulegen.

Blöderweise war es heute abend aber sehr kalt und ich war vielleicht doch etwas zu sommerlich angezogen. Aber glücklicherweise konnten wir noch ein paar Decken ergattern :)

Negativ war meiner Meinung nach das Soundsystem, das unterdimensioniert war und nicht den richtigen “Wumms” lieferte. Aber das wäre bei einem Action-Streifen sicher dramatischer als es bei den Simpsons war. Ansonsten war die Stimmung im Publikum trotz der Kälte durchwegs gut. Aber am besten hat mir gefallen, dass man während der Vorstellung rauchen kann ;)

Zum Film: Ich bin schon sehr lange Simpsons-Fan und finde, dass die Qualität der Folgen über die Jahre doch etwas nachgelassen hat. Es ist eben schwer die Originalität der frühen Folgen über eine so lange Zeit (immerhin 18 Jahre) aufrecht zu erhalten. Ich hatte meine Erwartungen an den Film deshalb nicht sehr hoch gesteckt. Aber ich wurde angenehm überrascht. Der Film ist von Anfang bis Ende ziemlich witzig und es kommen unzählige Anspielungen auf alte Simpsons-Folgen, aktuelle Ereignisse, politische Themen und andere Filme vor. Ich bin sicher, dass ich einige solcher Gags übersehen habe, aber die sehe ich dann, wenn ich mir den Film das zweite mal anschaue (mit Gotti, Carina und Rebecca).

Ich möchte hier auch nicht zu viel verraten, denn es gibt sicher noch Leute, die den Film noch nicht gesehen haben. Und denen will ich hier nicht den Spaß verderben.

Ich freue mich auch schon auf die Veröffentlichung der DVD, damit ich mir den Film in der Originalversion anschauen kann. Durch die Übersetzung gehen leider immer wieder Gags verloren oder werden furchtbar verstümmelt. Leider gibt es hier in der Nähe keine Möglichkeit den Film im Original im Kino anzusehen :(

Fazit: Der Film ist wirklich sehenswert, auch wenn man kein eingefleischter Simpsons-Fan ist. Allerdings wird man viele Gags nur verstehen, wenn man viele Simpsons-Folgen kennt.

Zum Abschluss noch eines meiner Lieblingszitate von Homer in dem Film: “Ich habe noch nie viel nachgedacht. Ich respektiere es aber, wenn andere es tun.” (I don’t think about things, I respect people who do.)

Spielen mit bash, sed, awk und rrdtool

Posted by albert on Juli 29th, 2007

Ich wollte die Betriebsdaten meines PCs (CPU-Auslastung, Speicherverbrauch, Netzwerkverkehr, Lüfterdrehzahl, Temperatur usw.) erfassen und wenn möglich als Grafiken ausgeben lassen.

Zu diesem Zweck gibt es eigene Programme wie zum Beispiel mrtg, cacti oder munin. Allerdings sind diese Programme für meine Zwecke überdimensioniert und ich möchte mir auch nicht gerne einen Apache samt PHP und MySQL auf meinem Rechner installieren. Die habe ich ja schon auf dem Server :)

Ich habe mich mittels diverser Webseiten über rrd, sed, awk und einige andere Dinge informiert und nach stundenlangem scripten und testen habe ich mir ein eigenes Script erstellt, welches die gewünschten Informationen abfragt und graphisch aufbereitet. Das Script selbst ist wahrscheinlich nicht sehr schön anzuschauen, es besteht aus diversen Code-Schnipseln aus dem Web, die ich an meine Bedürfnisse angepasst habe.

Aber das Ergebnis stellt mich doch zufrieden. Ich sehe nun auf einen Blick, wie es um meinen Rechner steht.

Ihr könnt die Grafiken hier bewundern :)

ACPI Probleme gelöst

Posted by albert on Juli 27th, 2007

Ich hatte mal wieder ein kleines Computerproblem. Kurzfassung: Ich habe mich gewundert, warum mein Computer ständig eine CPU-Temperatur von 40°C anzeigte, auch wenn der Prozessor im Hochbetrieb lief. Auch einige Stromsparfunktionen schienen nicht korrekt angezeigt zu werden. Ausführlich beschrieben habe ich es hier.

Da mir im Debianforum auf die Schnelle niemand helfen konnte habe ich mich nebenbei noch selbst auf die Suche nach einer Lösung für mein Problem gemacht. Ich hatte auch schon einen vagen Verdacht auf die Ursache: Ich hatte schon vor einiger Zeit mitbekommen, dass manche Mainboards Probleme mit der korrekte ACPI-Implementierung haben. Nachdem ein BIOS-Update auch keine Besserung brachte musste ich weitersuchen.

Dabei bin ich auf diese Seite gestoßen. Dort gibt es aktualisierte DSDT-Dateien für viele verschiedene Mainboards. In diesen Dateien wird die ACPI-Tabelle beschrieben und verändert. Auf dieser Seite habe ich auch eine passende Datei für mein Mainboard (ASUS M2N-SLI Deluxe) gefunden.

Diese Datei musste ich herunterladen, entpacken und mit dem Intel acpica kompilieren.

Anschließend habe ich meinen Kernel nach der Anleitung von Markus Gaugusch gepatcht und neu kompiliert. Es gibt zwar mehrere Methoden, um die neue DSDT-Datei in den Kernel zu bekommen, die Methode von Markus hat jedoch den Vorteil, dass man nicht jedesmal einen neuen Kernel kompilieren muss wenn sich die DSDT-Datei ändert. Dies wird durch die Auslagerung der DSDT-Datei in die initramfs-Datei erreicht. Um die DSDT-Datei ins initrd aufzunehmen bietet Markus auch ein bequemes Script an. Damit habe ich meine /boot/initrd.img-2.6.22dsdt erweitert und anschließend mit dem neuen Kernel gestartet.

Und siehe da: Die Temperatur wird nun korrekt angezeigt und auch aktualisiert. OpenSource ist schon was wahnsinnig feines :)

PS: Für meine nicht-computer-affinen Leser: Sorry, dass im Moment so viele computerrelevante Blogeinträge erscheinen, aber ich habe meinen PC gerade erst neu bekommen und spiele noch etwas damit herum :) Wenn ihr wieder aus dem Urlaub kommt gibts sicher wieder andere Themen über die ich schreiben kann ;)

Burgis Geburstag

Posted by albert on Juli 27th, 2007

Vorgestern hatte Burgi, eine Mitschülerin von mir Geburtstag. Wir (Anita, Babsi, Carla, Steffi und Sepp) haben beschlossen, mit ihr Essen zu gehen um ihr das Geburtstagsgeschenk zu überreichen.

Wir haben uns für das Restaurant Miyako entschieden, das im FMZ Imst neu eröffnet hat. Dieses Restaurant bietet asiatische Spezialitäten an. Auf der Speisekarte waren viele Varianten von Sushi zu finden, das ich persönlich nicht sehr schätze. Aber glücklicherweise gibt es auch andere Gerichte. Ich habe mich für “Knuspriges Hühnerfleisch mit scharfer Sauce” entschieden. Wie sich herausgestellt hat war es eine gute Wahl denn es hat ausgezeichnet geschmeckt.

Auch das Personal war ausgesprochen freundlich. Als Eröffnungsangebot gab es nach dem Essen noch eine Sushi-Kostprobe für jeden von uns. Die Anderen waren nicht wirklich begeistert davon, aber ich muss sagen es war gar nicht schlecht. Aber bestellen würde ich es trotzdem nicht ;)

Ich kann dieses Restaurant aber jedem, der sich für asiatische Küche begeistert empfehlen!

Nach dem Essen sind wir noch in die Coyote-Bar, wo wir den Abend bei einigen Getränken ausklingen ließen ;)

Mainboardwechsel ohne Betriebssystem-Neuinstallation

Posted by albert on Juli 25th, 2007

Ich habe gerade die Statistiken meines Blogs angesehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass jemand durch den Suchbegriff “muss man betriebssystem neu installieren nach einbau neue mainboard?” auf meine Seite gekommen ist.

Um diese Frage kurz zu beantworten:

  • Wenn man Windows verwendet: Ja (das wird jedenfalls stark empfohlen)
  • Wenn man Linux verwendet: Nein

Wieder ein Vorteil von Linux ;)

Thrombo-Spende

Posted by albert on Juli 23rd, 2007

Schon Anfang letzter Woche hat die Blutbank der Uniklinik Innsbruck bei mir angerufen, und gefragt, ob ich Zeit für eine Thrombozyten-Spende habe. Ich habe gesagt, dass ich die Woche noch arbeiten muss und dass er mich am Freitag nach 15:30 anrufen soll.

Tatsächlich klingelte am Freitag kurz nach Dienstschluss das Telefon und der Herr von der Blutbank war dran. Wir haben dann gleich einen Termin für heute ausgemacht. Ich habe mich noch gewundert, warum die Blutbank unbedingt meine Thrombozyten braucht, aber ich habe mir gedacht, dass wegen der Sommerferien sicher wenig Studenten spenden gehen.

Als ich heute allerdings zum Spenden ging war auf meinen Unterlagen ein Riesen-Zettel auf dem “Spezial-Spender” stand. Ich habe natürlich gleich nachgefragt, was das bedeutet. Die Leute dort haben mir erklärt, dass meine Spende schon für einen bestimmten Patienten reserviert ist, der mit meinen Zell- und Gerinnungsfaktoren überein stimmt. Anscheinend wurde meine Spende wirklich dringend gebraucht.

WLAN Forschungsnacht

Posted by albert on Juli 22nd, 2007

Gestern war ich in Innsbruck bei der WLAN-Forschungsnacht der cUG. Mit dabei waren Philipp als Gastgeber, David, Bernd (für die Verpflegung zuständig), Gregor (als Experte) und ich.

Wir wollten einige Dinge ausprobieren, die mit WLan zusammenhängen:

  • Ist die WEP-Verschlüsselung wirklich so leicht zu knacken? (Ja, ist sie)
  • Wie richtet man einen WLAN Repeater ein (eigentlich eine Sache von 10 Minuten)
  • Wie spielt man ein alternatives Betriebssystem auf einen Linksys WRT54G WLAN-Router auf
  • Welches nimmt man? (FreeWRT oder OpenWRT, wir haben dann OpenWRT verwendet)
  • Wie bekommt man einen Shellzugang auf der Fonera und was macht man dann damit?
  • Welche WLAN-Hardware läuft unter Linux, wie verwendet man den Monitoring Modus?
  • Und sonst noch ein paar Kleinigkeiten

Nebenbei haben wir auch gegrillt und ausgiebig gespeist und sind die ganze Nacht auf Philipps Terrasse gesessen. Es war eine angenehm warme Nacht. Als es dann hell wurde haben wir zusammengepackt und ich bin nach Hause gefahren, während die anderen bei Philipp übernachtet haben. Ich war dann so gegen halb sieben zu Hause.

Hier noch ein paar Fotos um den Charakter der Veranstaltung zu verdeutlichen ;)

 Hardware und Essen ;)

 Jeder nur EIN Laptop!

 Beamer muss natürlich sein!

 Hier wird geforscht!

Es war wieder mal ein gelungener Abend und ich möchte vor allem Philipp für die Einladung und Bernd für die Verköstigung danken!

 

Neuer PC

Posted by albert on Juli 21st, 2007

Als “Belohnung” für meine durchgestandenen Prüfungen habe ich mir einen neuen PC zugelegt.

Es ist ein AMD Athlon X2 64 4200+ EE (Energy Efficient) Prozessor mit 2 Gb RAM in einem Gehäuse von Chieftec. Auch das Netzteil ist von Chieftec.
Das Mainboard und die Grafikkarte sind von Asus.
Festplatten und die TV-Karten (Analog und DVB-C) habe ich aus meinem alten Rechner “übersiedelt”.

Da mein alter Rechner recht laut war und auch ziemlich heiß wurde habe ich diesmal darauf geachtet, dass der Rechner leise ist und ein gutes Kühlkonzept besitzt. Ich habe mir einen riesigen CPU-Kühler (von Zalman) einbauen lassen, der den Prozessor effizient und sehr leise kühl hält. Auch der Netzteillüfter ist temperaturgeregelt und kaum zu hören. Zusätzlich ist noch ein 12cm-Gehäuselüfter vorhanden, der die übrigen Teile kühl hält. Die Graphikkarte ist passiv gekühlt.

Obwohl das Paket mit dem Computer schon am Donnerstag angekommen ist habe ich bis jetzt noch nicht die Zeit gefunden ihn in Betrieb zu nehmen. Das habe ich nun heute erledigt.

Prinzipiell hat nach dem Einbau der Festplatten und der TV-Karten alles schon funktioniert. Nur der Grafiktreiber “nv” hat nicht mit meiner TV-Karte (analog) zusammengespielt. Darum musste ich mir den Treiber von Nvidia runterladen und installieren. Leider ging das mit dem Debian-Kernel nicht (siehe hier) also habe ich mir einen eigenen Kernel kompiliert. Geht ja jetzt auch ganz fix :)
Abschließend habe ich mir noch die obligatorischen Module für meine Fernbedienung kompiliert und jetzt läuft die Kiste wie geschmiert.

Mein alter Prozessor hatte etwa 3800 BogoMIPS, mein neuer hat 8844.18 BogoMIPS, das sollte für die nächste Zeit reichen :)

Als kleinen Benchmark habe ich die beiden PCs die Fakultät von 30.000 ausrechnen lassen. Der alte musste eine Minute und 23 Sekunden rechnen, der neue schafft die gleiche Aufgabe in 39 Sekunden.

Mein neuer Rechner ist also schön, flüsterleise und richtig schnell :)

Urlaub!

Posted by albert on Juli 20th, 2007

Gerade von der Arbeit nach Hause gekommen. Letzter Tag im vorletzten Praktikum. Jetzt endlich 4 Wochen Urlaub! Heute Abend gehen wir noch mit unserer Klassenbetreuerin zum Abschied essen.

Danach nur noch relaxen ;)

Viel Dienst

Posted by albert on Juli 17th, 2007

Die Stationsschwester der Station, auf der ich derzeit mein Diplompraktikum absolviere hat uns einen tollen Dienstplan erstellt. Dadurch hatten wir (drei Schüler) von der praktischen Diplomprüfung am 06.07. bis zum 15.07. “Lernferien”. Die Stunden, die uns dadurch fehlen müssen natürlich wieder eingearbeitet werden.

Darum habe ich diese Woche ziemlich viel Dienst: Zwei mal 12h, zwei mal Geteilt und ein mal einen durchgehenden Dienst. Macht in Summe 48h.

Dazu kommt noch, dass die Motivation seit der theoretischen Prüfung stark nachgelassen hat. Das Hauptziel (praktische und theoretische Diplomprüfungen bestanden) habe ich ja erreicht. Nun muss ich nur noch diese anstrengende Woche hinter mich bringen, dann habe ich endlich meine wohlverdienten Ferien :)

Kernel-Affairs

Posted by albert on Juli 15th, 2007

Ich bereite mich gerade schön langsam auf meinen neuen PC vor. Da ich plane einfach meine Festplatten in den neuen Rechner einzubauen muss ich ein wenig Vorarbeit leisten.

Zunächst habe ich mir das Debian Kernelpaket “linux-image-2.6.21-2-amd64” installiert. Interessehalber habe ich versucht damit zu booten, was allerdings logischerweise nicht funktionierte, da mein derzeitiger Prozessor keine 64-Bit-Commands unterstützt.

Als nächstes habe ich das Kernelpaket “linux-image-2.6.21-2-k7” installiert um zu sehen, ob damit meine Hardware unterstützt wird. Prinzipiell hat alles funktioniert, auch meine TV-Karte und meine DVB-C Karte. Nur musste ich mir neue Module für die lirc-Unterstützung kompilieren (wie jedes Mal, wenn ich einen neuen Kernel installiere).

Da die Erstellung der Module mittels des Debian-Paketes “lirc-modules-source” schon früher nicht richtig funktioniert hat verwende ich schon seit längerem die Originalquellen von lirc.org.

Nach dem obligatorischen ./configure && make kam eine Fehlermeldung, mit der ich nicht wirklich viel anfangen konnte:

make all-recursive
make[1]: Entering directory `/home/albert/Desktop/Linux-Software aktuell/lirc-0.8.2′
Making all in drivers
make[2]: Entering directory `/home/albert/Desktop/Linux-Software aktuell/lirc-0.8.2/drivers’
Making all in lirc_dev
make[3]: Entering directory `/home/albert/Desktop/Linux-Software aktuell/lirc-0.8.2/drivers/lirc_dev’
Makefile:8: **************************************************
Makefile:8: *** Makefile trick not undone, trying to recover *
Makefile:8: **************************************************
mv Makefile.automake Makefile
make all
make[4]: Entering directory `/home/albert/Desktop/Linux-Software aktuell/lirc-0.8.2/drivers/lirc_dev’
mv Makefile Makefile.automake
cp ../Makefile.kernel Makefile
make -C /lib/modules/2.6.21-2-k7/build/ SUBDIRS=/home/albert/Desktop/Linux-Software aktuell/lirc-0.8.2/drivers/lirc_dev modules \
KBUILD_VERBOSE=1
make[5]: Entering directory `/usr/src/linux-headers-2.6.21-2-k7′
test -e include/linux/autoconf.h -a -e include/config/auto.conf || ( \
echo; \
echo ” ERROR: Kernel configuration is invalid.”; \
echo ” include/linux/autoconf.h or include/config/auto.conf are missing.”; \
echo ” Run ‘make oldconfig && make prepare’ on kernel src to fix it.”; \
echo; \
/bin/false)
make[5]: *** Keine Regel, um »aktuell/lirc-0.8.2/drivers/lirc_dev« zu erstellen. Schluss.
make[5]: Leaving directory `/usr/src/linux-headers-2.6.21-2-k7′
make[4]: *** [lirc_dev.o] Fehler 2
make[4]: Leaving directory `/home/albert/Desktop/Linux-Software aktuell/lirc-0.8.2/drivers/lirc_dev’
make[3]: *** [all] Fehler 2
make[3]: Leaving directory `/home/albert/Desktop/Linux-Software aktuell/lirc-0.8.2/drivers/lirc_dev’
make[2]: *** [all-recursive] Fehler 1
make[2]: Leaving directory `/home/albert/Desktop/Linux-Software aktuell/lirc-0.8.2/drivers’
make[1]: *** [all-recursive] Fehler 1
make[1]: Leaving directory `/home/albert/Desktop/Linux-Software aktuell/lirc-0.8.2′
make: *** [all] Fehler 2

Zuerst hatte ich den Verdacht, dass make die Dateien autoconf.h und auto.conf nicht finden konnte, doch die waren da, wo sie sein sollten. Es musste also ein anderer Fehler vorliegen.

Nach einigem Suchen und Herumprobieren fand ich dann die simple, aber fiese Ursache des Problems: Das Verzeichnis, in dem der Quellcode von lirc liegt beinhaltet ein Leerzeichen. Ich habe also die Quellen in ein Verzeichnis ohne Leerzeichen verschoben und das Kompilieren lief ohne Fehler durch.

Ich musste nur noch die Module lirc_i2c.ko und lirc_dev.ko nach /lib/modules/lib/modules/`uname -r`/misc kopieren und mittels “depmod -ae” dem System bekannt machen. Anschließend konnte ich mittels “/etc/init.d/lircd start” den lircd wieder in Betrieb nehmen und die Fernbedienung funktioniert wieder.

So einfach kann es sein :)

Hoffentlich funktioniert die Migration auf die neue Hardware auch ohne größere Probleme, sonst werde ich wohl oder übel das Betriebssystem neu installieren müssen.

Aufräumen

Posted by albert on Juli 15th, 2007

Nachdem ich in den letzten Wochen weder Zeit noch Lust hatte aufzuräumen habe ich dies heute erledigt. Meine Schreibtische waren voller Skripten, Ausdrucke, Lernunterlagen, Büchern und allem, was sonst noch so zusammenkommt und stapelbar ist :)

Jetzt habe ich erstmal die Unterlagen zu den Fächern verräumt, die ich schon absolviert habe und auch sonst für etwas Ordnung gesorgt. Jetzt sieht man zumindest wieder die Schreibtischfläche ;)

Prüfung ausgiebig gefeiert

Posted by albert on Juli 14th, 2007

Nachdem gestern die zweite Hälfte meiner Klasse die Diplomprüfung hatte sind wir (fast) alle gemeinsam am Abend in die Werkstatt feiern gegangen. Die Stimmung war ausgesprochen gut, da alle die Prüfungen bestanden haben. Nur eine Mitschülerin ist in zwei Nebenfächern durchgefallen, aber die schafft sie dann beim nächsten Versuch.

Zunächst haben wir ausgiebig und gut gegessen, um eine gute “Unterlage” zu haben. Ich hatte mir nämlich als Ziel vorgenommen, richtig betrunken zu werden. “Komasaufen” sozusagen. Ich weiß, dass das dumm ist, aber ich hatte ja ca. 20 fast fertige Krankenschwestern/Pfleger mit Notfallkompetenz zur Versorgung um mich :)

Ich hatte jedoch keine Ahnung, dass es so schlimm werden würde. Dabei habe ich doch nur ein paar Eistees (so wie man ihn auf Long Island trinkt, in Anspielung auf ein Filmzitat) und einige Runden B52’s getrunken. Im Sitzen war alles noch einigermaßen in Ordnung, obwohl ich schon deutliche Symptome (Bewusstseinstrübung mit leichter Tendenz zur Somnolenz, Diplopie, Dysarthrie) einer Kleinhirnbeeinträchtigung feststellen musste. Richtig schlimm wurde es jedoch beim Aufstehen. Symptome wie Ataxie, Nausea, und Vertigo erschwerten den Weg zum Auto deutlich. Vielen Dank an Lisa V. für die Stütze!

Zu Hause führte ich dann noch unfreiwillig eine primäre Giftelimination durch Emesis durch. Details erspare ich der werten Leserschaft.

Normalerweise trinke ich ja selten (viel) Alkohol, aber gestern musste es einfach sein (bilde ich mir zumindest ein).

Ich möchte mich noch ganz herzlich bei Lisa W. für das nach Hause führen bedanken. Ich bin sehr froh, dass ich dein Auto nicht beschmutzt habe!
Danke auch an Anita für die Hilfe beim Aufschließen der Haustüre! Entschuldigt bitte die Unannehmlichkeiten!

Heute morgen bin ich schon um halb 6 aufgewacht, nach einem ziemlich wilden Traum. Nach einer kurzen Reinigungsaktion habe ich mich wieder hingelegt und bis Mittag geschlafen. Überraschenderweise geht es mir heute nicht wirklich schlecht, nur ein flaues Gefühl im Magen und eine leichte Benommenheit erinnern noch an den gestrigen Abend.

Soweit ich mich erinnern kann war es ein sehr netter Abend mit meinen Mitschüler/Innen. Dass wir nach dem Diplom nicht mehr so viel zusammen unternehmen werden ist der einzige Nachteil davon, dass die Schule jetzt zu Ende ist. Aber wir haben schon ausgemacht, dass wir regelmäßig was zusammen unternehmen. Ich hoffe, dass das nicht nur ein Vorsatz bleibt. Drei harte Schuljahre schweißen schon irgendwie zusammen.

Freitag nächste Woche werden wir noch mit unserer Klassenbetreuerin essen gehen, zum Dank dafür, dass sie uns die letzten drei Jahre so toll unterstützt hat. Aber an diesem Abend wird es sicherlich zivilisierter zugehen.

PS: An Carina, Gotti und Rebecca: Auch wenn Andi gestern dabei gewesen wäre hätte ich trotzdem den ersten Platz gemacht! (Insider-Schmäh :) )

Für Freunde von Douglas Adams

Posted by albert on Juli 13th, 2007

Via Spreeblick bin ich gerade auf ein Transkript (incl. Audiomittschnitt) eines Vortrages gestoßen, den Douglas Adams über das Thema “Is there an artificial God?” gehalten hat.

Ich hatte leider noch keine Zeit, ihn mir anzuhören, aber es klingt auf jeden Fall interessant.

Router-Printserver

Posted by albert on Juli 13th, 2007

Ich lege mir in nächster Zeit einen neuen Rechner zu. Da das neue Mainboard keinen Paralell-Port (LPT) mehr haben wird, musste ich mir eine andere Möglichkeit einfallen lassen meinen alten HP LaserJet 4L weiterzubenutzen.

Ich habe einen Router (Digitus DN-11005) in Verwendung, den ich schon vor längerem mal sehr günstig per Ebay erstanden habe. Dieser besitzt auch einen Paralellport und einen Printserver. Man braucht allerdings eine Windows-Software um den Printserver ansprechen zu können. Nicht mal eine MacOS-Software wird angeboten.

Nachdem ich mir das Handbuch zu dem Router von der Digitus-Webseite runtergeladen habe bin ich zu der erfreulichen Erkenntnis gelangt, dass man auch mit unixoiden Betriebssystemen den Printserver nutzen kann, da dieser als lpd arbeitet. Sogar der Name der Druckerwarteschlange (”lp”) ist im Handbuch angegeben.

Also habe ich den Drucker an meinen Router angeschlossen und in meinem CUPS eingerichtet. Auf der Statusseite des Routers war der Drucker als “Betriebsfähig” eingetragen.

Also versuchte ich ein Testdokument zu drucken. Leider rührte sich der Drucker nicht. Im Systemprotokoll des Routers schien allerdings auf, dass ein Druckjob entgegengenommen und zum Drucker weitergeleitet wurde.

Vielleicht hatte ich den falschen Treiber ausgewählt? Ich probierte alle möglichen Varianten (CUPS+Gutenprint, foomatic/hpijs, foomatic/ljet4dith, foomatic/ljet4) aus, sogar einen reinen Postscript-Treiber sowie RAW-Druckdaten habe ich versucht. Aber alle Versuche blieben erfolglos, trotz der positiven Einträge im Syslog des Routers.

Na gut, wenn nichts mehr tut, tuts ein Reboot: Ich habe also über das Webinterface des Routers diesen neu gestartet. Neuerliche Versuche brachten aber keine Änderung der Situation :(

Durch intensives googeln und stöbern in verschiedenen Foren kam dann irgendwo der entscheidende Hinweis: Den Router vom Stromnetz trennen und wieder anschließen. Ich habe also den Stecker gezogen und wieder angeschlossen. Und siehe da: Der Drucker druckt!

Manchmal kommt man eben auf die simplen Möglichkeiten zuletzt :)

Bestanden!

Posted by albert on Juli 13th, 2007

Bestanden!

Heute (inzwischen schon gestern) war die von mir am meisten gefürchtete Prüfung, nämlich die Diplomprüfung in Pflege, Palliativpflege, Pflege alter Menschen und Hauskrankenpflege. Und das auch noch vor der gesamten Prüfungskomission laut Paragraph 59 GuKG [1]. Außerdem musste ich noch meine Fachbereichsarbeit präsentieren.

Da die Prüfungen in alphabetischer Reihenfolge abgenommen wurden war ich als letzter dran. Die Nervosität stieg mit jeder Minute und ich habe zwei Packungen Zigaretten verbraucht.

Gegen 16:00 war es dann soweit. Ich durfte in den Vorbereitungsraum gehen, meine Fragen ziehen und mich auf die Beantwortung der Fragen vorbereiten (Zeit: 30 Minuten).

Als ich die Fragen angeschaut habe, habe ich zuerst einen Schreck bekommen. Ich hätte alles mögliche ziehen können: Interne Pflege, Chirurgische Pflege, Neurologische Pflege, Gynäkologische Pflege. Aber ich muss ja unbedingt eine Frage aus einem Fachgebiet ziehen, das mich nicht unbedingt am meisten interessiert: Wochenbettpflege :(

Gegeben war ein Fallbeispiel einer Patientin, die schon bei ihrem ersten Kind eine schwere Präeklampsie mit anschließender Notfall-Sectio hinter sich hatte. Nun ist sie wieder schwanger (34. Woche), hat wieder eine Präeklampsie und leidet zudem unter Obstipation. Gefragt waren unter anderem:

  • Die wichtigsten Pflegediagnosen, Ziele und Maßnahmen
  • Bei welchen Symptome und Laborwerten würde ich sofort den Arzt verständigen
  • Was ist eine Eklampsie, welche Maßnahmen treffe ich bei Auftreten derselben, wie lange nach der Geburt kann eine Eklampsie auftreten?
  • Welche Notfallmedikamente müssen vorbereitet werden?

Die zweite Frage (aus dem Fachbereich Palliativpflege) war auch nicht unbedingt mein Spezialgebiet: Gegeben war eine ca. 25-jährige Patientin in der 26. Schwangerschaftswoche, die auf der Wochenstation aufgenommen wurde weil sie keine Kindesbewegungen mehr spürte Auch die Ultraschalluntersuchung zeigte keine Bewegungen oder Herztätigkeit des Kindes mehr an. Gefragt wurde unter anderem:

  • Aspekte, die das Annehmen und den Verlust des Kindes berücksichtigen
  • Welche Gegenstände können als Erinnerung oder Symbol mitgegeben werden
  • Welche Bedeutung haben Namensgebung, Taufe und Beerdigung des Kindes?
  • Welche Maßnahmen und Tätigkeiten sind im Stationsablauf zu beachten?

Auch die Frage in Pflege alter Menschen war ein Fallbeispiel: Ein Bewohner einer Böhm-Station wird jeden Tag gegen 17:00 unruhig, welche Maßnahmen treffe ich? Weiters wurde gefragt:

  • Was bedeutet Coping, wie kann man es in der Pflege einsetzen?
  • Was bedeutet Noopsyche, was bedeutet Thymopsyche?
  • Erläutern sie die Interaktionsstufen dieses Modells?

In Hauskrankenpflege waren meine Fragen recht einfach:

  • Tätigkeitsbereich der Pflegehelfer (lt. Paragraph 84 GuKG)
  • Anhand von 5 Beispielen den Unterschied in der Hygiene zwischen häuslichem Umfeld und im Krankenhausbereich beschreiben.

Nach der Vorbereitungszeit musste ich in den Prüfungsraum und dort die gestellten Fragen beantworten. Angefangen habe ich mit Hauskrankenpflege, was auch gut lief. Anschließend ging ich zu Pflege über. Die dafür zuständige Lehrerin musste mir die Antworten der Fragen praktisch aus der Nase ziehen. Es war ja wie gesagt nicht unbedingt mein Spezialgebiet.

In Palliativpflege hatte ich auch ein paar Aussetzer, alles in allem lief es aber gut. Bei Pflege alter Menschen konnte ich dann wieder mehr erzählen :)

Nach der Prüfung musste ich den Raum wieder verlassen, damit die Geräte für die Präsentationen der Fachbereichsarbeiten vorbereitet werden konnten.

In der Reihenfolge der Präsentationen war ich an siebter Stelle (von 12), da hier nicht nach dem Alphabet sonder nach den Themengebieten der FBA vorgegangen wurde. Auch hier war meine Nervosität groß, da ich es nicht mag, vor Menschen zu sprechen.

Als ich endlich an der Reihe war habe ich glaube ich eine halbwegs akzeptable Leistung erbracht. Nach der Präsentation wurden mir noch ein paar Fragen über die Art meiner Literaturrecherche und über Formalkriterien gestellt, die ich aber fast alle beantworten konnte.

Nun hieß es nur noch warten bis die letzte Präsentation beendet war und die Komission bereit für die Verlesung der Noten war. Gegen 19:00 war es dann endlich soweit. Alle Prüflinge dieses Tages wurden in den Raum gebeten und die Noten wurden wiederum alphabetisch verlesen.

Die Noten der Fächer Pflege und Palliativpflege wurden zu einer Note zusammengefasst, die dann schlussendlich auch im Diplomzeugnis aufscheinen wird. Die Gewichtung der Noten ist hier 2:1.

Ich habe in Pflege ein Befriedigend erreicht, in Palliativpflege ein Gut, ergibt als Gesamtnote ein Befriedigend, womit ich sehr gut leben kann :)
Auch Hauskrankenpflege und Pflege alter Menschen wurden zu einer Gesamtnote zusammengerechnet. Da ich jeweils ein Sehr Gut erreicht habe war die Gesamtnote klar :)

Meine Fachbereichsarbeit wurde mit Befriedigend beurteilt. Mehr habe ich sowieso nicht erwartet :) Die Präsentation floss nur zu einem minimalen Teil (wenn überhaupt) in diese Note ein. Sie war also eher eine Formsache.

Den theoretischen Teil der Prüfung haben alle meiner Mitschülerinnen und Mitschüler bestanden, als Wermutstropfen bleibt nur, dass einige ihre Fachbereichsarbeit innerhalb von acht Wochen noch einmal überarbeiten oder neu erstellen müssen, da diese mit Nicht genügend beurteilt wurden.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis des heutigen Tages. Die Noten könnten natürlich besser sein aber letztendlich bin ich nur froh, dass dieser Tag der extremen nervlichen Anspannung vorbei ist und ich alles positiv abgeschlossen habe.

Jetzt fehlen nur noch zwei kleinere Prüfungen (Strukturen im Gesundheitswesen und Gesundheitserziehung), die am 18. September stattfinden. Am 28. September ist dann endlich die feierliche Verleihung meines Diploms.

Ich hoffe nur, dass meine Mitschülerinnen und Mitschüler, die morgen den Prüfungstermin haben ebenso erfolgreich sind. Jedenfalls wünsche ich ihnen viel Glück, alles Gute und starke Nerven :)

[1] Die Direktorin der Schule, alle Lehrer/innen der Schule, der Medizinische Leiter der Schule, eine Vertreterin der Tiroler Landessanitätsdirektion, eine Vertreterin der Geschäftsführung sowie ein Vertreter der gesetzlichen Interessensvertretung

T minus 1

Posted by albert on Juli 11th, 2007

Morgen ist es soweit. Da ist dann die wichtigste Diplomprüfung mit den Hauptfächern Pflege, Hauskrankenpflege, Palliativpflege sowie Pflege alter Menschen. Außerdem muss ich morgen meine Fachbereichsarbeit vor der Prüfungskomission präsentieren

Da die Prüfungen alphabetisch durchgeführt werden komme ich wahrscheinlich gegen Mittag oder am frühen Nachmittag dran, die Präsentation wird im Laufe des Nachmittags stattfinden.

Im Moment (eigentlich schon seit einigen Tagen) stelle ich massive Stressreaktionen bei mir fest: Vorwürfe, Angst, Müdigkeit, Hilflosigkeit, Jammern (wie in diesem Eintrag), Verwirrung, Übelkeit, Mangel an Energie, Schlafstörungen, und Aktivismus.

Ich bin hin und her gerissen zwischen den verschiedenen Skripten. Es fallen mir immer mehr Themengebiete ein, in denen ich mir nicht sicher bin und meine Konzentration ist am Tiefpunkt. Ich klammere mich an unwichtige Details und übersehe dabei sicher das Wesentliche.

Mir fallen auch tausend andere Sachen ein, die ich machen kann (außer in meine Unterlagen zu schauen), unter anderem, diesen Eintrag zu schreiben. Dauernd rufen Mitschüler an, um mich über Detailfragen auszufragen, um Gerüchte zu verbreiten (”müssen wir nun alle schon um 8:00 da sein oder nicht?”, kommen in allen Fächern Fallbeispiele oder nur im Pflege-Fach?,…).

Dann melden sich noch nette Leute, die mir Alles Gute für morgen wünschen wollen und mir gut zureden, aber die Nervosität wird dadurch leider auch nicht weniger :(

Naja, noch einmal schlafen, dann ist das Schlimmste vorbei! Und im ungünstigsten Fall muss ich die Prüfung eben im September wiederholen. Gut wäre ja, wenn alles beim ersten Mal schon klappen würde, aber darauf vertraue ich im Moment nicht. Ich schwanke zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit.

Mitleidsbezeugungen bitte in die Kommentare ;)

Yippie-Ay-Yeah, Schweinebacke!

Posted by albert on Juli 8th, 2007

Um mich dafür zu belohnen, dass ich heute den ganzen Tag brav gelernt habe, habe ich mir am Abend den vierten Teil von “Die Hard” angeschaut[1].

Wer die ersten drei Teile schon kennt, weiß, was ihn bei diesem Film erwartet. Nachdem John McClane im ersten Teil ein Hochhaus, im Zweiten einen Flughafen, im Dritten New York City rettet (oder verwüstet, je nach dem :) ) rettet er im vierten Teil die ganzen USA vor bösen Terroristen.

Im Dritten Teil konnte konnte Bruce Willis zusammen mit Samuel L. Jackson coole Sprüche klopfen, in “Live Free or Die Hard” bekommt er Justin Long als Matt Farell zur Seite gestellt, damit auch die Komik und die coolen Sprüche nicht zu kurz kommen.

Die Story ist schnell erzählt: Böse Terroristen wollen eine Menge Geld klauen und legen zu diesem Zweck alle Verkehrsmittel, Finanztransaktionen und das Energienetz der USA lahm. McClane sucht und findet mit Hilfe des jungen Hackers Matt Farell die Bösewichte, die auch noch seine Tochter entführt haben, und bringt sie alle um.

Der Film strotzt nur so vor Spezialeffekten, die auch richtig gut wirken. Ein paar Szenen sind schon etwas übertrieben (Kampfflugzeug gegen Truck), aber insgesamt wirken sie recht stimmig.

Auch diesmal beweist Bruce Willis wieder, was für ein harter Kerl er ist und dass er immer den richtigen Spruch auf den Lippen hat. “Live Free or Die Hard” ist sicher kein sehr anspruchsvoller Film, bereitet aber doch viel Vergnügen und macht den Kopf frei :)
Nett fand ich auch, dass Kevin Smith, den viele sicher als Silent Bob kennen, mitgespielt hat.

[1] Danke Gotti, für die gute Idee :)

Stolz und erschöpft

Posted by albert on Juli 8th, 2007

Ich bin richtig stolz auf mich. Heute habe ich den ganzen Tag damit verbracht, das Hauskrankenpflege-Skript (70 Seiten) + eine PDF-Datei über das Pflegegeld (~20 Seiten) und noch ein paar andere Sachen zusammengefasst. Herausgekommen ist ein von unnützem Ballast befreites Dokument von 15 Seiten (klein geschrieben). Durch das zusammenschreiben bleibt bei mir immer sehr viel Stoff hängen, das heißt, ich muss nicht mehr so viel lernen.

Dafür brummt mir jetzt der Kopf und ich bin ziemlich erschöpft.

Zur Belohnung gönne ich mir heute dafür “Die Hard 4″. Denn wie heißt es so schön: “All work and no play makes Jack a dull boy“. :)
Wer noch errät, in welchem berühmten Kultfilm dieses Zitat vorkommt, bekommt einen Bonuspunkt ;)

Erste Diplomprüfung (praktisch)

Posted by albert on Juli 7th, 2007

Heute war der praktische Teil meiner Diplomprüfung. Als Vorbereitung muss man jeweils einen Pflegeplan erstellen, die Dokumentation durchführen und die Unterlagen (Kurve, Pflegeplan, Dokumentation, Laborbefunde usw.) der Prüferin zur Verfügung stellen.

Wir drei Prüflinge hatten schon jeweils eine Patientin, auf die wir uns vorbereiten konnten. Da jedoch nicht genügend geeignete Patientinnen auf der Station waren konnten wir erst am Tag vor der Prüfung fixieren, wer unsere jeweilige zweite Patientin sein würde. Das machte die Planung und Vorbereitung etwas schwierig :(

Am Tag der Prüfung kommen die Prüferin und die Direktorin der Schule auf die Station, bekommen von den Prüflingen eine Übergabe der Patienten und sehen sich anschließend an, wie die Pflege durchgeführt wird.

Heute Morgen, als ich auf die Station kam, erhielt ich schon die erste schlechte Nachricht: Meine erste Patientin, für die ich die OP-Vorbereitung geplant hatte war die erste auf dem OP-Plan. Da sich die Prüferinnen erst zwischen 8:00 und 8:30 angemeldet hatten würde es sich nicht mehr ausgehen, diese Patientin “unter Aufsicht” vorzubereiten. Also habe ich schon ohne die Prüferinnen angefangen. Gerade, als ich die Patientin in den OP bringen wollte sind die Prüferinnen aufgetaucht. Ich habe mein Problem erklärt und es war gar nicht so schlimm, wir haben diese Patientin dann nur theoretisch besprochen.

Anschließend hat eine meiner Mitschülerinnen mit dem praktischen Teil angefangen und wir zwei anderen mussten inzwischen warten. Natürlich waren wir sehr aufgeregt und nervös :)

Als ich endlich an die Reihe kam hat die Patientin schon auf uns gewartet. Ich habe einen sterilen Verbandswechsel und meine geplanten Pflegemaßnahmen durchgeführt. Die Prüferinnen waren sehr schnell zufrieden, sodass sie schon zur nächsten Schülerin weitergegangen sind, als ich noch gar nicht ganz fertig war. Ich habe also meine Arbeit fertig gestellt und anschließend gewartet, bis die dritte Schülerin fertig war.

Anschließend mussten wir noch in die Schule zum theoretischen Teil der praktischen Prüfung. Themen waren unter anderem:

  • Erkrankungen der Patientinnen
  • Angeordnete Medikamente (Wirkung, Nebenwirkungen, Kontraindikationen, Wechselwirkungen,…)
  • Laborwerte (Warum ist das CPK massiv erhöht, das CK-MB jedoch nicht, Anhand welcher Werte kann man auf die Ernährung der Patientin schließen, ab welchem Hb-Wert würde ich den Arzt informieren,…)
  • Pflegeplanung und Dokumentation (Warum wurde welche Maßnahme angeordnet, was wird wo dokumentiert,…)
  • Und was den Prüferinnen sonst noch einfiel :)

Während der praktische Teil der Prüfung bei mir nur ca. 15 Minuten gedauert hat war ich ziemlich lange (ca. 30 Minuten) beim theoretischen Teil. Anschließend musste ich noch mal kurz aus dem Prüfungszimmer raus, damit sich die Prüferinnen über die Note beraten konnten. Dann kam der große Moment, ich wurde zur Notenverkündung wieder hereingebeten. Bis auf ein paar Kleinigkeiten hat im großen und ganzen alles gepasst und ich kann mit Freude verkünden, dass ich mit “Gut” bestanden habe :)

Von meinen zwei Mitschülerinnen hat eine ebenfalls ein “Gut”, die andere sogar ein “Sehr Gut”.

Hoffentlich läuft die theoretische Diplomprüfung nächsten Donnerstag auch so gut!

Ich möchte mich noch bei der Station bedanken, auf der wir unser Diplompraktikum absolvieren. Wir wurden bzw. werden wirklich in jeder Weise unterstützt, sei es bei der Dienstplaneinteilung oder bei fachlichen Fragen. Es hatten auch alle Mitarbeiter (Pflegekräfte, Ärzte, Stationshilfen, Reinigungskräfte) Verständnis dafür, dass wir sie mit unserer Nervosität am Prüfungstag terrorisiert haben :)
Zur Feier des Tages haben wir sogar nachdem wir unsere Ergebnisse erfahren haben mit einem Gläschen Sekt angestoßen :)

Nach der Prüfung bin ich nach Hause gegangen und bin dann gleich ins Bett gefallen. Der Schlafmangel und die psychische Belastung haben mich doch sehr müde gemacht.

Die nächsten Tage muss ich mich voll und ganz auf das Lernen für die theoretische Prüfung konzentrieren, aber dann habe ich erstmal für die nächste Zeit Ruhe :)

Danke an alle, die mich unterstütz haben und mir die Daumen gedrückt haben!

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