Archive for Dezember, 2007

Jahresrückblick 2007

Posted by albert on Dezember 31st, 2007

Weil Sylvester ist und jeder einen Jahresrückblick macht gibts bei mir heute auch einen. Ich habe meine Blogartikel des letzten Jahres durchgelesen und die Relevantesten herausgesucht. Hier kommt meine Auswahl:

Der Jänner begann mit meinem Praktikum in der Psychiatrie in der Klinik in Innsbruck. Das war eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Die Arbeit dort hat mir wirklich gut gefallen.
Anfang Februar ist mein Großonkel gestorben, den ich eigentlich immer recht gerne mochte. Das ist jetzt auch schon fast ein Jahr her. Mitte Februar hatte dann mein Patenkind Benjamin seinen ersten Geburtstag und konnte kurz darauf auch schon laufen.
Der Februar und März standen schulisch gesehen ganz im Zeichen der Prüfungen. Anfang März hatten wir auch unseren letzten richtigen Schultag. Der Diplomball, den wir in Mils veranstaltet haben war auch ein voller Erfolg. Ende März begann auch mein Praktikum in der Unfall-Ambulanz und ich habe erfahren, dass ich einen Job auf der Anästhesie bekommen.

Im April hatte ich dann noch ein Praktikum auf einer internistischen Station und ich erfuhr endlich die Ergebnisse der Pflegeprüfung.

Im Mai machte ich einen kurzen Ausflug nach Salzburg zu Oli. Das wird wahrscheinlich der letzte seiner Art gewesen sein, da Oli nicht mehr in Salzburg wohnt.

Im Juni begann mein Diplompraktikum auf der Unfallstation. Dort hatte ich im Juli auch meine praktische Diplomprüfung. Kurz darauf hatte ich auch die theoretischen Prüfungen und habe sie bestanden :) Dies haben wir dann gleich gefeiert. Nach Ende des Diplompraktikums durften wir unseren Urlaub genießen. Für die erbrachte schulische Leistung habe ich mich auch selbst mit einem neuen PC belohnt. Ebenfalls im Juli habe ich die Simpsons im Open Air Kino gesehen.

Im August war eigentlich nicht viel los. Ich habe nach meinem Urlaub wieder ein Praktikum (diesmal das letzte) begonnen.

Im September schrieb ich meinen ersten Leserbrief und bekam gleich darauf mein erstes Hatemail. Ich hatte auch die letzte meiner Diplomprüfungen. Auch meine neue Wohnung habe ich im September bezogen. Und ich hatte meinen letzten Arbeitstag als Schüler. Am 30. September bekam ich endlich mein wohlverdientes Diplom verliehen.

Am 1. Oktober begann ich meine Arbeit als Anästhesiepfleger. Das war für mich ein ganz bedeutendes Datum. Auch einen kurzen “Urlaub” bei Erich und Fred habe ich im Oktober gemacht.

Der November stand ganz im Zeichen der Arbeit und ich habe viel darüber gebloggt.

Im Dezember schrieb ich über die eine oder andere Weihnachtsfeier und natürlich die Feiertage. Aber das könnt ihr selbst nachlesen :)

Ich jedenfalls finde, dass mein Jahr recht erfolgreich war und wünsche mir und euch, dass das nächste Jahr besser oder zumindest nicht viel schlechter als das Alte wird :)

Entwichtelung

Posted by albert on Dezember 31st, 2007

Gestern Abend war ich bei Gotti und Carina eingeladen. Die Auflösung unseres Wichtelspieles stand auf dem Programm. Dazu hatten sich alle Teilnemer zur Bescherung eingefunden: Carina, Rebecca, Gotti, Markus und ich. Zuerst stärkten wir uns mit einer selbstgemachten Pizza, dann gab es die Geschenke. Ich glaube, die Geschenke sind gut angekommen. Ich habe jedenfalls zwei Bücher zur freien Auswahl, ein Feuerzeug und einen Schlüsselanhänger bekommen.

Tux-Geschenke

Übrigens: Benjamin kann schon “Pinguin” sagen :)

 

Das war wieder einmal ein netter Abend mit guten Freunden! Danke!

Alte-Zeiten-Revival-Abend

Posted by albert on Dezember 31st, 2007

Früher, ja früher. Damals hieß der Euro noch Schilling, ein Kilo Brot gab es um 23 Groschen, der Himmel war blauer und das Gras, jaja, das Gras. Wir hatten ja nix!

Damals hatte ich geradem meinen Dienst für den Staat abgeleistet und hatte ein paar Monate Zeit bevor ich meine Studienzeit begann. Da ich beim Bundesheer schon Erfahrungen im Umgang mit cholerischen Vorgesetzten, mental herausgeforderten Mitarbeitern und dauerbesoffenen Kollegen gesammelt hatte fand ich mich in meinem “Übergangs-Job” gut zurecht. Ich fing also als Abwäscher in der Küche des hiesigen Krankenhauses an. Die Arbeit war hart, die Bezahlung schlecht, aber es sollte ja nur für wenige Monate sein. Außerdem war ich jung und brauchte das Geld.

Aber worauf ich eingentlich hinaus will: Nichts hat nur negative Seiten, denn ohne diesen Job hätte ich Erich und Tanja nie kennen gelernt. Diese Erfahrung habe ich später noch öfter gemacht: Auch in einem Scheiß-Job kann man super Leute kennenlernen (hallo Gotti ;) )

Tanja war damals Lehrling in dieser Küche und Erich war wie ich nur auf der “Durchreise”. Ich freundete mich schnell mit den beiden an und auch später, als keiner von uns mehr in diesem Betrieb arbeitete hielten wir noch Kontakt.
Wir sind oft ganze Nächte bei Erich gesessen, haben Playstation-Spiele gespielt, Filme geschaut usw.

Später, als Tanja die Lehre beendet hatte fing sie in einer Pizzeria in St. Anton an zu arbeiten. Des öfteren sind Erich und ich spätabends nach St. Anton gedüst und haben Tanja abgeholt. Entweder haben wir dort noch eine Pizza gegessen oder wir sind nach Imst gefahren.

Und warum erzähle ich euch das alles? Weil wir am Samstag einen “Alte-Zeiten-Revival-Abend” veranstaltet haben.

Erich und Fred (die mich immer so super bewirten wenn ich zu ihnen fahre) waren auf Weihnachtsbesuch bei den Eltern. Und sie nahmen sich auch Zeit für die alten Freunde.

Zuerst kamen sie mich in meiner neuen Wohnung besuchen die sie ja noch nicht kannten. Hier tranken wir erstmal was, ließen uns die mitgebrachten Weihnachtskekse schmecken und ließen die alten Zeiten hochleben. Nachdem wir schon etwas angeheitert waren brachen wir in Richtung St. Anton auf. Dort gingen wir in das Restaurant, in dem Tanja arbeitet, wo wir gleich den “Stammtisch” zugewiesen bekamen. Dadurch kamen wir auch in den Genuss die Gespräche von Touristen mitanzuhören. Es tut mir leid, aber ich könnte nicht im Fremdenverkehr arbeiten, ich kann mit Touristen einfach nichts anfangen. Wir haben zwar auch eine Menge Touristen im OP, aber die halten wenigstens die Klappe (zumindest während der OP).

Wir ließen uns unser Essen, das Tanja extra für uns mit viel Liebe zubereitet hatte schmecken und warteten anschließend darauf, dass Tanja Feierabend hat. Anschließend sind wir wieder nach Landeck gefahren wo wir den weiteren Abend bei einer Freundin von Tanja verbracht haben. Wir sind gemütlich zusammengesessen, haben getrunken und gegessen (die obligatorischen Weihnachtskekse) und haben uns gut unterhalten. Es war wirklich ein netter Abend, blöd war nur, dass ich total erkältet und verschnupft war. Aber dank meiner Medikamente war es auszuhalten.
Frühmorgens sind wir dann wieder aufgebrochen. Ich wurde bei mir zu Hause abgeliefert, Erich und Fred fuhren zu Tanja um ihre neue Wohnung zu besichtigen und anschließend wieder nach Hause ins Unterland.

Es war wirklich ein nettes Erlebnis. Es hat mich gefreut dass Erich und Fred auch mal bei mir waren. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch bei den beiden.

Arbeiten zwischen den Jahren

Posted by albert on Dezember 31st, 2007

Nach den Weihnachtsfeiertagen hatte ich noch zwei Tage Dienst im OP. Obwohl das geplante Programm stark reduziert war war doch einiges los.
Bei einer ungeplanten OP war es sogar nötig, dass zwei Anästhesie-Teams dabei waren.
In “meinem” OP kamen am Freitag zusätzlich zum geplanten Programm auch noch zwei “Ileus” hinzu. Einer davon war ein sogenannter “Briden-Ileus”. Es wahr wirklich sehr interessant zu sehen, wie die Chirurgen den Darm aus dem Bauch nehmen, den Verschluss beseitigen und anschließend alles wieder in den Bauchraum stecken (”Nein, das gehört hier hin,….”).
Bei der nächsten OP mussten die Chirurgen den Darminhalt (ca. 6 Liter) absaugen. Gegen diesen Geruch hilft auch die verschnupfteste Nase nichts.

Weihnachten 2007

Posted by albert on Dezember 31st, 2007

Nachdem ich in den letzten Tagen recht schreibfaul war gibt es hier nun einiges nachzuholen. Aufgrund der großen zeitlichen Distanz zu den Ereignissen gibt es aber nur eine Kurzfassung.

24. Dezember, heiliger Abend

Am heiligen Abend war ich bei meiner Schwester eingeladen. Um 17 Uhr traf sich unsere Familie bei ihr zur Bescherung. Während Dagmar zusammen mit Papa den Christbaum und die Krippe aufstellten war Alex mit Benjamin bei Mama. Benjamin war ganz schön überrascht, als er den festlich dekorierten Christbaum sah. Mit großen Augen betrachtete er ihn und war ganz aus dem Häuschen.
Anschließend wurden Lieder gesungen und Geschichten vorgelesen. Nun durfte Benjamin die Geschenke verteilen. Seine eigenen Geschenke interessierten ihn gar nicht so sehr. Er hatte mit seinem Bilderbuch genug Beschäftigung. Wenigstens ist er noch in dem Alter, in dem ihn der Kapitalismus noch nicht verdorben hat.
Ganz im Gegensatz zu mir: Ich habe einen total netten Bilderrahmen mit Fotos von Benjamin und eine Tasse mit einem Foto bekommen. (Sorry für das schlechte Foto, aber ich habe gerade nur das Handy griffbereit.)

Bilderrahmen

Anschließend trafen auch Alexanders Eltern und die Brüder mit ihren Familien ein. Obwohl wir eine Menge Leute waren (12 Erwachsene und 6 Kindern) lief eigentlich alles ganz zivilisiert ab :)
Zu Essen gab es eine traditionelle Nudelsuppe mit Würstchen und kalte Platten.
Die Kinder waren ganz brav und haben mit ihren Geschenken gespielt. Es gab nicht mal Streitereien. Auch Benjamin spielte brav und war gar nicht “sumsig”, obwohl es doch etwas später wurde. Er hat sich dann noch die Zeit damit vertrieben mir Bier zu bringen. Braves Kind!

25. Dezember

Am 25. bin ich mit Mama, Oma und einer Bekannten von Mama nach Wenns gefahren wo wir im Pitztaler Hof zu Mittag gegessen haben. Glücklicherweise hatten wir reserviert, denn das Restaurant war ziemlich voll. Nach einem leckeren Mittagessen fuhren wir nochmal zu Dagmar und Benjamin, wo wir Kaffee und Kuchen (und noch viel mehr) bekamen. Ich hab mit Benjamin ein wenig mit seinem neuen Duplo-Zoo gespielt. Er kennt schon die Namen aller Tiere.

26. Dezember

Am zweiten Weihnachtsfeiertag waren wir bei Martina, Wolli und Julian zum Brunch eingeladen. Während wir wieder mal ausgiebig geschlemmt haben haben die zwei Jungs brav gespielt.
Anschließend haben wir noch auf einen Kaffee bei Gotti und Carina vorbeigeschaut. Dort durfte Benjamin noch Schildkröten, Hasen, Hunde und Pferde bestaunen.

Das war also kurz gefasst mein Weihnachten 2007. Nett war’s, danke an alle Beteiligten!

Im Ländle

Posted by albert on Dezember 24th, 2007

Es ist Ende Dezember und somit kommt wieder einer der wichtigsten Feiertage im Jahr: der Geburtstag von ützgenfatz. Dies habe ich zum Anlass genommen und bin ins Ländle gefahren.

Oliver (aka ützgenfatz) hat mich vom Bahnhof abgeholt und wir sind zuerst in die Gärtnerei seiner Großeltern gefahren. Dort haben wir den fleissigen Floristinnen bei ihrer emsigen Arbeit zugesehen und sie zu noch emsigerer Arbeit angespornt.

Anschließend haben wir mit ütz’ Cousine Xenia (die heißt wirklich so) ütz’ Cousin Mäcki (der heißt nicht wirklich so) von der Arbeit abgeholt. Im Restaurant Lucky haben wir dann zu Abend gegessen. Ganz nett fanden wir den Fisch im Restaurant-eigenen Aquarium. Dieser beherrscht nämlich das Kunststück sich tot zu stellen.

Nun haben wir uns von Macky und Xenia getrennt und haben uns zu Gökhans Eltern begeben. Dort warteten Gökhan (extra aus Zell am See angereist) und Flo (extra aus Wien angereist) schon auf uns.
Gökhans Mutter servierte uns noch original türkischen Milchreis und wir haben uns Dancing Stars auf türkisch angeschaut. Diese Sendung ist noch witziger, wenn man den Moderator (der seltsamerweise Frauenkleider getragen hat) und die Jury-Mitglieder nicht versteht ;)

Weiter gings zu Gökhans Bruder. Dort haben wir ein wenig “vorgeglüht”. Bevor ich meinen Standardsatz “Nein, danke. Ich trinke kein Bier, aber etwas anderes gerne!” loswerden konnte bekam ich schon ein Fosters in die Hand gedrückt. Wir haben uns bei Bier und Weihnachtskeksen etwas unterhalten, bevor wir in die Remise wechselten. Dort war ein Konzert mit der Band eines ehemaligen Mitschülers.

Leider haben wir die Zeit etwas aus den Augen verloren und so kamen wir erst dort an, als das Konzert schon vorbei war. Aber wir haben dennoch einige Bekannte getroffen die ich teilweise seit der Schulzeit nicht mehr gesehen habe. Es ist schon irgendwie seltsam, dass die Leute, die in der Schule neben einem gesessen sind oder die man öfters mal am Raucherhof getroffen hat nun Sozialarbeiter, Lehrer, Banker oder Wissenschaftler sind, wieder studieren oder noch studieren. Die Leute sind in der ganzen Welt verstreut aber ein Mal im Jahr kommen alle wieder zurück.

Nach der Remise haben wir einen kurzen Abstecher ins George@Joe gemacht (Werkstatt auf vorarlbergerisch), das aber bald darauf geschlossen hat. Also sind wir in die Factory weiter gezogen. Dort haben wir dann auch ütz’ Bruder Alex und seine Cousine Felicita (oder wars Felicia?, k.A.) getroffen, die dort ihre Firmenweihnachtsfeier fortsetzten.

Nachdem wir auch hier wieder unglaublich viele bekannte Gesichter gesehen hatten zogen wir wiederum weiter ins Atlantis. Dort war es noch ziemlich voll für die Uhrzeit. Bei allerbester Musikuntermalung (”Lasso-Song”) haben wir uns weiter amüsiert.

Nach der Sperrstunde sind wir dann ins Taxi gestiegen und haben uns auf den Heimweg gemacht. Der Morgen hat schon gegraut als wir reichlich angeheitert ins Bett fielen. Die Rechnung wurde prompt serviert: Nach zwei Stunden Schlaf wachte ich gegen 8 mit einem tierischen Kater auf. Und ich Idiot hatte keine KW-Tabletten mitgenommen. Aber irgendwie gelang es mir trotzdem wieder einzuschlafen.

Nach dem Mittagessen hat uns dann Florian abgeholt, dem ich noch bei einem PC-Problem geholfen habe. Mario war inzwischen auch aus Graz eingetroffen. Leider habe ich ihn nur kurz getroffen, da ich meinen Zug erwischen musste.

Obwohl es ein geiles Wochenende war war ich doch froh, als ich wieder zu Hause war und freute mich auf mein Bett.

Vielen Dank an alle Beteiligten!

Nachtdienst

Posted by albert on Dezember 20th, 2007

Gestern hatte ich meinen ersten Nachtdienst in der Anästhesie. Der Nachtdienst fängt bei uns um 16:00 an und heißt eigentlich “Dienstbereitschaft”.

Als ich um 16 Uhr in den Dienst kam waren alle Operationen schon zu Ende. So musste ich nur noch einige Routinetätigkeiten verrichten (Spülmaschine ein- und ausräumen, Narkosegeräte überprüfen und ausschalten, …)
Anschließend habe ich mir für den Fall der Fälle noch ein paar Utensilien und Medikamente vorbereitet damit ich bereit bin, wenn ein Notfall eintritt.

Gegen halb acht habe ich dann beim Portier meine Telefonnummer hinterlassen und bin nach Hause gegangen.

Um 22:20 hat dann das Telefon geklingelt und die Portierin hat gesagt, ich müsse schnell in den OP kommen.
Trotz Eiskratzen (CD-Hüllen eignen sich sehr gut dazu) bin ich sechs Minuten später fertig umgezogen und mit meinen Spritzen bewaffnet im OP gestanden.

Es ist schon ein seltsames Gefühl, wenn man mitten in der Nacht im OP steht, die Atmosphäre ist ganz eigen (so kommt es mir zumindest vor).
Normalerweise sind immer Kollegen in der Nähe, die ich um Hilfe bitten kann, wenn ich alleine nicht mehr weiter weiß, aber in der Nacht bin ich alleine. Aber es war ein gutes Gefühl, dass ich im Notfall einen Kollegen telefonisch erreichen hätte können.

Nach der OP habe ich den Patienten noch für ca. eine halbe Stunde im Aufwachzimmer betreut, habe dann noch meinen Anästhesie-Arbeitsplatz aufgeräumt, habe abgeschlossen und bin wieder nach Hause gefahren.

Dort habe ich noch etwas TV geschaut und bin dann schlafen gegangen. Glücklicherweise hat das Telefon dann nicht mehr geläutet und ich konnte durchschlafen bis ich gegen 9 Uhr von selbst aufgewacht bin.

Es war also ein sehr ruhiger Nachtdienst, aber ich denke, dass sich das noch ändern wird sobald die “Hochsaison” angefangen hat. Aber fürs erste bin ich sehr zufrieden.

Alberts Lebensweisheiten: Nr. 412

Posted by albert on Dezember 20th, 2007

Wenn man Kaffee machen will sollte man nicht nur Kaffeepulver sondern auch Wasser in die Maschine einfüllen.

Intensiv-Aufwachstation

Posted by albert on Dezember 18th, 2007

Heute war ein seltsamer Tag in der Aufwachstation. Wir haben zwei Aufwachzimmer, in denen die Patienten nach der Operation betreut werden. Im “Aufwachzimmer-Neu” haben wir drei Plätze zur Verfügung, im “alten” Aufwachzimmer haben wir sechs Plätze, zwei davon mit Beatmungsmöglichkeit.

Der Aufwachdienst 1 fängt im neuen Aufwachzimmer an, A2 und A3 sind im alten Aufwachzimmer. Ich hatte heute A3 von 11:00 bis 21:30. Als ich in den Dienst kam waren schon drei Patienten da, und diese drei wurden wir fast den ganzen Tag nicht mehr los.

Normalerweise sind die Patienten je nach Operation und ihrer Verfassung zwischen 30 Minuten und 3 Stunden bei uns. Bei Gelenksprothesen oder anderen größeren Operationen kann es auch schon mal mehrere Stunden dauern, bis wir die Patienten wieder auf die Station entlassen.

Heute hatten wir allerdings richtige “Lang-Lieger”. Eine Dame war 7 Stunden bei uns, eine andere kam auf 8 Stunden und eine dritte brachte es sogar auf 12 Stunden. Diese Dame konnte ich erst kurz vor meinem Dienstschluss auf ihre Station zurückschicken.

Die verlängerten “Öffnungszeiten” der Aufwachstation sind glaube ich gar nicht so unsinnig.

Weihnachtsfeier Nr. 3

Posted by albert on Dezember 18th, 2007

Am Freitag war die dritte und letzte Weihnachtsfeier. Nach der Feier der Anästhesie und der Feier des OPs war nun die Feier des gesamten Krankenhauses an der Reihe.

Die Feier fand im hauseigenen Saal statt und der offizielle Charakter war deutlich spürbar. Zuerst hielten der neue Geschäftsführer/Verwaltungsdirektor, die neue Pflegedienstleiterin und eine Vertreterin des Ordens eine Rede, anschließend gab es das Essen in Buffetform.

Es waren ca. 150 Angehörige des Hauses anwesend. Natürlich war die Stimmung nicht so ausgelassen wie auf den “kleinen” Feiern, aber das war ja abzusehen. Ich habe noch einige Bekannte von anderen Stationen sowie einige ehemalige Mitschüler getroffen.

Normalerweise treffe ich Leute von anderen Stationen nur, wenn sie jemanden in den OP bringen oder aus dem Aufwachzimmer abholen. Und Leute von den internen Stationen treffe ich sowieso nur selten.

Sehr langer Dienst

Posted by albert on Dezember 13th, 2007

Heute hatte ich wieder einmal Spätdienst. Morgens musste ich im OP 2 einleiten, da eine Kollegin krank war, anschließend ging ich in den Unfall-OP. Dort hatten wir einige Punkte in IV-regionaler Anästhesie. Nachdem ich meinen Arbeitsplatz aufgeräumt hatte bin ich wieder nach oben in den “richtigen” OP gegangen. Dort habe ich geschaut, ob ich jemanden ablösen kann, aber alle hatten ihre Mittagspause schon gehabt.

Es war heute allgemein sehr wenig Programm. Deshalb bin ich von 14 Uhr bis Dienstschluss (20 Uhr) mehr oder weniger nur herumgesessen und habe Kaffee getrunken und mich mit den Kollegen unterhalten.

Diese Stunden haben sich endlos hingezogen. Aber was solls, jetzt bin ich ja zu Hause und freue mich, dass ich morgen erst um 11 Uhr anfangen muss. Dafür aber bis 21:30.

Weihnachtseinkäufe

Posted by albert on Dezember 11th, 2007

Da ich heute frei hatte habe ich die Gelegenheit genutzt um Weihnachtseinkäufe zu tätigen. Unter der Woche ist so was feiner als am Wochenende. Die Parkplatzsuche ist wesentlich stressfreier und auch die Wartezeiten an den Kassen ist kürzer.

Ich habe also ein paar Geschäfte besucht und anständig Geld dagelassen. Mein hart erarbeitetes Weihnachtsgeld schwindet schon wieder :)

Ich habe unter anderem auch was für mein “Wichtelkind” (siehe hier) besorgt. Mein Wichtelgeschenk besteht aus:

  • Einem Spiderman-Anzug
  • Einer Doppel-DVD mit Lesbenpornos
  • Einem wunderhübschen Steinengel (250kg) für den Garten
  • und einem Buch: Mein kleiner Privatzoo; Artgerechte Haltung von Klein- und Großtieren

Ihr erratet nie, wen ich gezogen habe ;)
Ich habe zusammen mit meiner Schwester auch ein Geschenk für Mama besorgt. Meine Schwester bekommt natürlich auch etwas. Für Benjamin habe ich schon länger was und auch für mich ist etwas abgefallen (ein paar DVDs).

Ich glaube, ich dürfte damit den Großteil meiner Geschenke zusammen haben und brauche mich vom Vorweihnachts-Troubel nicht mehr stressen lassen.

PS: Ich habe dieses Jahr noch nie “Last Christmas” gehört. Und dabei soll es bitte auch bleiben.

Weihnachtsfeier Nr. 2

Posted by albert on Dezember 10th, 2007

Obwohl ich gesundheitlich noch nicht ganz fit war ließ ich es mir am Freitag nicht nehmen und bin zur Weihnachtsfeier des OP gegangen. Die Feier fand im Restaurant Schmid in Zams statt.

Das Menü war zwar nicht ganz so opulent wie bei der letzten Feier, aber es war doch sehr gut. Auch die Stimmung war recht ausgelassen und der Spaß kam nicht zu kurz. Wir haben auch das Wichtelspiel aufgelöst und jeder hat ein nettes Geschenk bekommen. Was mir dabei aufgefallen ist: In ca. jedem zweiten Geschenk war so eine Engelfigur, wie sie momentan modern sind. Ich bin glücklicherweise davon verschont geblieben ;)

Am Samstag war ich dann mit Gotti, Carina, Rebecca und einer Menge anderer Leute am Landecker Glühweinmarkt (auch “Advent im Schloss” genannt).

Dort habe ich versucht, meine Gesundheit zu schonen, indem ich Unmengen an Heißgetränken in mich hineingeleert habe. Es scheint funktioniert zu haben, zumindest bin ich nicht noch kranker als ich schon war ;)

Sch…

Posted by albert on Dezember 6th, 2007

Ich habe gerade einen längeren Artikel geschrieben. Beim Speichern überraschte mich meine Blogsoftware mit der Meldung, dass mein Rechner in einer Blacklist sei und dass dadurch, der Zugriff auf die gewünschte Seite nicht möglich ist. Anscheinend ist das Plugin Bad-Behavior daran schuld.
Weil ich jetzt keine Lust mehr habe alles nochmal zu schreiben kommt hier eine Kurzfassung:

Ich: krank
Arbeit: anstrengend (weil: siehe oben)
OPs: Interessant
Dienste: lang

Ende

Weihnachtliche Genüsse

Posted by albert on Dezember 2nd, 2007

Neulich war ich mit Markus, Gotti und Carina bei Rebecca um uns auf den Advent einzustimmen. Da gab es natürlich Glühwein (für die, die nicht selbst fahren mussten), Kastanien und Nüsse ohne Ende.

Gestern waren wir auf einer als “Törggelen” getarnten Geburtstagsparty. Da hat es auch wieder Glühwein gegeben (diesmal auch für mich), Kastanien, Nüsse und eine hervorragende tiroler Gerstensuppe.

Heute haben mich Carina und Gotti besucht und sie haben mir Kastanien mitgebracht. Das war eine gute Gelegenheit auszuprobieren, ob meine Multifunktions-Grill-Heißluft-Mikrowelle auch Kastanien machen kann. Es hat ausgezeichnet geklappt :)

Da ich noch Kastanien übrig hatte habe ich spontan Dagmar, Alex und Benjamin zum Kastanienessen eingeladen. Bei dieser Gelegenheit hat Benjamin auch gleich das Geschenk mitnehmen können, das der Nikolaus für ihn bei mir gelassen hat.

Ich habe meinen Besuchern heute auch mein neues Lautsprechersystem von Teufel demonstriert und ich glaube, es ist gut angekommen :)

Jetzt habe ich erstmal genug von Kastanien. Ab und zu mag ich sie ja gerne, aber irgendwann reicht es.

Ich habe übrigens von sehr guten Freunden per Post eine Kostprobe von Weihnachtskeksen bekommen. Ich bin ja eigentlich kein Keks-Fan, aber die waren ganz besonders lecker (und aus biologischem Anbau) :)
Leider sind sie schon wieder fertig :(

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