Archive for Februar, 2008

Rodelabend

Posted by albert on Februar 23rd, 2008

Als Einstandsfeier für die neuen Mitarbeiter im OP (2x Anästhesie, 2x OP-Pfleger, 1x Instrumentar und 1x Sterilisation) haben wir gestern einen Rodelabend veranstaltet.

Eigentlich hatte ich gestern überhaupt keine Lust zu feiern, da ich eine recht anstrengende Woche hinter mir hatte. Wenn es nicht meine eigene Party gewesen wäre wäre ich wahrscheinlich schlafen gegangen. Aber schließlich ist es doch noch ein sehr netter Abend geworden.

Als Lokalität haben wir uns die Latschenhütte in Imst ausgesucht. Einige haben sich am Nachmittag schon auf den Weg gemacht und noch eine Schitour gemacht, wir anderen sind abends mit dem Sessellift zur Untermarkter Alm gefahren und von dort weiter zur Latschenhütte marschiert.

Dort verbrachten wir dann einen angenehmen Abend in geselliger Runde. Zu essen gab es Kässpätzle und Kaiserschmarren aus der großen Pfanne. Auch zu trinken gab es in ausreichender Menge :)

Wir unterhielten uns gut und Dank unserer wandelnden Jukebox Adi war auch für musikalische Unterhaltung gesorgt. Für uns “Neulinge” war es auch eine gute Gelegenheit die anderen Kollegen im privaten Rahmen besser kennenzulernen.

Eigentlich hatten wir ausgemacht, dass wir sechs neuen Mitarbeiter die Kosten unter uns aufteilen. Allerdings konnten wir Sponsoren für unsere Feier auftreiben. Als ich kurz vor dem Aufbrechen nach der Rechnung fragte stellte sich heraus, das wir knapp unter unserem Budget lagen. Also ging sich noch eine Runde Getränke für alle aus :)

Bis zum Anfang der Rodelbahn fuhren Skifahrer und Rodler gemeinsam, danach trennten sich unsere Wege. Erst bei der Talstation des Liftes trafen wir uns wieder. Im oberen Teil der Rodelbahn waren die Schneeverhältnisse recht gut, aber im unteren Teil war der Schnee aufgrund der Wärme schon ziemlich matschig und wir blieben einige Male stecken.

Alles in Allem war es ein sehr angenehmer Abend im Kreis der Arbeitskollegen.

Benjamins zweiter Geburtstag

Posted by albert on Februar 17th, 2008

Nun ist es schon wieder zwei Jahre her, dass mein Patenkind Benjamin auf die Welt gekommen ist. Zu diesem Anlass gab es heute mal wieder eine kleine Feier im Familienrahmen.

Zu Mittag hat Dagmar schon groß aufgekocht. Vor dem Mittagessen bekam Benjamin noch die Geschenke überreicht :)

Am Nachmittag trafen auch noch die übrigen Kinder und die Onkel und Tanten von Benjamin ein. Nun war die Zeit für den Geburtstagskuchen gekommen :)

Es war eine nette Feier mit viel Spaß für Benjamin. Er hat sich glaube ich köstlich amüsiert und hat ja auch jede Menge Geschenke bekommen.

Wenn ich mir die Fotos vom letzten Jahr so ansehe muss ich feststellen, dass sich Benjamin innerhalb des letzten Jahres doch sehr verändert hat. Er ist jetzt sogar noch niedlicher ;)

Hier sind noch ein paar Fotos von heute:

 Dekoration am Morgen
Dekoration am Morgen

 Schau mal Heia, das sind Luftballons!
Schau mal Heia, da sind Luftballons!

 Geburtstag? Was soll das denn?
Geburtstag? Was soll das denn?

 Von Mama und Papa gabs einen Rucksack und einen Duplo-Hubschrauber
Von Mama und Papa gabs einen Rucksack und einen Duplo-Hubschrauber

 Mal schauen was der Geti für mich in seinem Rucksack hat
Mal schauen was der Geti für mich in seinem Rucksack hat

 Cool, ein Puzzle!
Cool, ein Puzzle!

 Und viel Duplo!
Und viel Duplo!

 Auch von Oma gibts super Geschenke!
Auch von Oma gibts super Geschenke!

 Kleiner Mann ganz groß
Kleiner Mann ganz groß

 Ihr habt ja alle einen Vogel!
Ihr habt ja alle einen Vogel!

 Vertieft ins Spiel
Vertieft ins Spiel

 Wow, so ein riesen Luftballon von Goti!
Wow, so ein riesen Luftballon von Goti!

 Der Geburtstagskuchen darf natürlich nicht fehlen!
Der Geburtstagskuchen darf natürlich nicht fehlen!

 Mama hilft beim Anschneiden
Mama hilft beim Anschneiden

 Essen kann ich alleine!
Essen kann ich alleine!

 

Rambo

Posted by albert on Februar 17th, 2008

Ich muss zugeben, dass ich bisher noch nie einen kompletten Film der “Rambo”-Serie gesehen habe. Irgendwann habe ich mal den Anfang des ersten Teils gesehen, doch ich konnte mich nicht dazu überwinden den ganzen Film anzuschauen.

Trotzdem ist Rambo irgendwie Kult und ich habe mich von Gotti überreden lassen mir den Film mit ihm und Markus anzuschauen.

Die Handlung ist schnell erzählt: Rambo ist Fischer in Thailand und wird von ein paar christlichen Ärzten gefragt, ob er sie nach Burma bringen kann. Erst lehnt er ab, lässt sich schließlich doch überreden.
Später erfährt er, dass die Ärzte verschollen sind und lässt sich wiederum dazu überreden die Ärzte zusammen mit einer Handvoll Söldner zu suchen.

Was folgt ist ein reines Gemetzel. Laut Wikipedia müssen in diesem Film 236 Menschen (oder 2,59 pro Minute) ihr Leben lassen. Auch wenn der Film den Anspruch stellt, auf die Menschenrechtsverletzungen in Burma aufmerksam machen zu wollen ist er doch nur ein Action-Film mit viel Blut.

Die gezeigten Szenen sind teilweise wirklich erschreckend und ich kann kaum glauben, dass der Film in Österreich ab 16 Jahren zugelassen ist.

Sehr anspruchsvoll ist der Film wirklich nicht, aber ich muss sagen, dass sich Stallone für seine 62 Jahre noch gut gehalten hat :)

Anstrengender Nachtdienst

Posted by albert on Februar 15th, 2008

Gestern hatte ich mal wieder Nachtdienst. Als ich meinen Dienst begann war das “Planprogramm” schon abgearbeitet. Es blieben also nur noch die akuten Punkte, die zusätzlich gemacht werden müssen.

Es hätte also nicht so schlecht ausgeschaut, wenn da nicht diese eine OP gewesen wäre. Durch ihre Dauer von 6 Stunden hielt sie den ganzen Betrieb auf. Wir konnten nur bis 20 Uhr zwei OPs parallel laufen lassen, da danach das zweite Team Dienstschluss hatte. Aus reiner Gutwilligkeit machte dieses Team noch Überstunden, sonst wären wir noch später aus dem OP gekommen.

Gestern hatten zwar zwei Anästhesisten Nachtdienst und mit mir zusammen hätten wir schon zwei OPs parallel betreiben können, allerdings gab es nur ein Team von Instrumentar/OP-Pfleger. Wir mussten deshalb alle Operationen schön der Reihe nach abwickeln.

Während die 6-Stunden OP noch lief musste ich mit dem zweiten Anästhesist noch für eine kurze Narkose in die Unfallambulanz. Zum Glück hat sich dann noch eine Schwester der Unfallambulanz bereit erklärt einem Chirurgen bei einem Eingriff zu assistieren. Ansonsten hätte unser Instrumentar-Team noch einen Einsatz gehabt, was den Ablauf noch mehr verzögert hätte.

So eine lange Operation ist natürlich für alle Beteiligten sehr anstrengend. Allerdings kann ich zwischendurch mal den OP verlassen für eine kurze Kaffeepause oder ähnliches. Die Operateure und Instrumentare allerdings können den Tisch nicht so einfach verlassen. Während die Operateure nach der OP wenigstens eine kurze Pause haben oder die nächste OP von einem anderen Arzt durchgeführt wird müssen die Instrumentare und OP-Pfleger sich im Nachtdienst nach der OP noch um die Instrumente kümmern, den OP aufräumen und putzen und ähnliches. Anschließend geht es gleich mit der nächsten OP weiter (für die auch noch die Instrumente und Utensilien vorbereitet werden müssen). Und dann muss man auch noch um 4 Uhr morgens hochkonzentriert sein. Fehler können nämlich hier sehr folgenschwer sein.

Mitten in der Nacht kam auch noch eine Appendektomie (im Volksmund: Blinddarmentfernung) dazu, die akut durchgeführt werden musste. Zum Glück ging diese Operation nicht sehr lange.

Kurz nach vier Uhr morgens war schließlich auch die letzte Operation beendet und wir konnten unser Zeug verräumen und aufräumen. Um fünf haben wir dann das Krankenhaus verlassen. Zum Glück ließen uns die Gynäkologen gestern in Ruhe und wir bekamen wenigstens keine Sectio oder Nachtastung dazu.

Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme kann ich nicht gleich ins Bett gehen sondern brauche noch etwas Zeit um “auszukühlen”. Deshalb bin ich erst gegen sieben Uhr ins Bett.  Und obwohl ich bis 15 Uhr geschlafen habe (das Auto muss spätestens um 15:30 vom Dienstparkplatz weg sein) fühle ich mich heute irgendwie “weich”.

Solche Nachtdienste sind doch recht anstrengend.

Adrenalin als Gegenmittel gegen alles

Posted by albert on Februar 12th, 2008

Ich habe beim TV-Zappen gerade ein Stück der TV-Krimi-Heimatfilm-Serie SOKO Kitzbühel gesehen.

Ich habe keine Ahnung warum die junge Frau da einen Suizidversuch durchgeführt hat, aber zum Glück wurde sie gehört, als sie vom Stuhl auf den Boden gefallen ist. Die zwei Polizeibeamten, die gleich zu ihrer Rettung eilten stellten auf einen Blick fest, dass sie sich “Morphium, Barbiturate und ein Muskelrelaxans” gespritzt hat. Dies wurde später auch vom Arzt der Klinik bestätigt. Das sei angeblich eine gängige Mischung. Ich frage mich nur, wo die ganzen Suizidalen diese Medikamente herbekommen.

Bei uns in Tirol sind die Kriminaler anscheinend so gut ausgebildet, dass sie mit einem Blick auf die Medikamente gleich auf die Inhaltsstoffe schließen können. Der eine Polizist hat dann als lebensrettende Sofortmaßnahme das glücklicherweise in einer 500ml-Flasche bereitstehende Adrenalin verabreicht. Allerdings hatte er laut eigener Aussage keine Ahnung ob er die richtige Dosierung erwischt hat.

Aber anscheinend hatte er Glück, denn kurz darauf schrie die “Patientin” kurz auf und begann dann wieder zu atmen. (Ich glaube, das haben sie bei Pulp Fiction abgeschaut. Szene gibts hier, Diskussion darüber hier).

Ist schon super, dass das Adrenalin als Antidot zu allem möglichen wirkt.

Ich erwarte mir von einer TV-Serie ja keine allzu große Nähe zur Realität aber ein wenig Recherche hätte sicher nicht geschadet.

Zum Kotzen

Posted by albert on Februar 12th, 2008

Heute bin ich mitten in der Nacht aufgewacht und musste mich heftigst übergeben. Ich weiß nicht, ob ich etwas falsches gegessen habe oder irgend einen Virus o.ä. aufgeschnappt habe.

Jedenfalls war ich die halbe Nacht wach und es war nicht sehr angenehm. Ich habe mich für heute krank gemeldet und hoffe, dass ich morgen wieder fit bin.

Unterschiede

Posted by albert on Februar 12th, 2008

Morgens bei Dienstbeginn um 07:30 trifft sich das Team der Anästhesiepflege vor der Tafel, auf der alle geplanten Operationen des Tages stehen. Die Ärzte der verschiedenen Abteilungen dürfen am Nachmittag des Vortages “ihre” OPs dort aufschreiben. Dazu gibt es einen ausgeklügelten OP-Plan, der festlegt wann welche Abteilung welchen OP benutzen darf.

Auf der Tafel stehen dann:

  • Station, auf der der Patient liegt
  • Name des Patienten
  • Jahrgang des Patienten
  • Ausgeführte Operation (inklusive Anmerkungen wie z.B. Bauch/Seitenlage, Rechte/Linke Seite, wichtige Allergien (Nickel, Latex) usw.)
  • Ausführender Arzt
  • Art der Narkose (Lokalanästhesie, Stand-by, IVRA, Plexus, PDA/CSE). Wenn eine Allgemeinanästhesie geplant ist steht meist nichts dort.

Zusätzlich steht noch für jeden OP-Raum auf der Tafel, welcher Anästhesist dort Dienst hat.

Wir Anästhesiepfleger- und Schwestern machen uns morgens aus, wer in welchen OP geht. Wenn man beispielsweise mal keine Lust auf die Unfallchirurgie hat sucht man sich eben etwas anderes aus.

Nach dieser langen Einleitung komme ich endlich zum eigentlichen Thema dieses Artikels.

Gestern morgen fehlten auf der Tafel die Namen der Anästhesisten, wir wussten also nicht, mit wem wir zusammen arbeiten mussten. Diese Information ist nicht nur wegen eventueller Sympathien bzw. Antipathien wichtig, sondern auch für die Vorbereitungen für die Narkose.

Nachdem jeder seinen OP ausgesucht hat werden die Patienten “bestellt”. Anschließend bereitet jeder seinen eigenen OP vor. Dazu gehören in erster Linie das Testen der Narkosemaschine, die Kontrolle des Suchtgiftstandes und das Vorbereiten der Medikamente.

Und genau in diesem Punkt ist es wichtig zu wissen, welcher Arzt im OP Dienst hat. Prinzipiell werden meist die gleichen Medikamente verwendet, jedoch hat jeder Arzt seine “Eigenheiten” bei der Durchführung seiner Narkosen.
So unterscheiden sich beispielsweise die Art des Narkosegases (Isofluran oder Sevofluran), des Hypnotikums zur Einleitung der Narkose (Propofol oder Thiopental) oder die Art bzw. Dosierung der Opiate (Fentanyl, Piritramid, Alfentanil, Remifentanil). Manchmal werden auch je nach Operation bzw. Patient spezielle Verfahren angewandt (z.B. TIVA mit Propofol- und Ultiva-Perfusor. Aber das wird im Einzelfall mit dem Anästhesisten abgesprochen.
Manche Anästhesisten möchten auch noch bestimmte Medikamente (”Magenschutz” bzw. H2-Blocker) in der Infusion haben oder spritzen gerne bestimmte Medikamente gegen Übelkeit (Antiemetika oder Dehydrobenzperidol) vor der eigentlichen Narkoseeinleitung).

Wenn man nun nicht weiß welcher Arzt dem OP zugeteilt ist bereitet man eben die gängigsten Medikamente vor und muss bei Bedarf eben umdisponieren.

Aber nicht nur bei der Auswahl der Medikamente unterscheiden sich die Ärzte. Mit den allermeisten lässt sich gut zusammenarbeiten, aber es gibt doch welche, mit denen mal lieber arbeitet. Bei manchen fühlt man sich rundherum gut aufgehoben, da sie eine gewisse Ruhe ausstrahlen und man das Gefühl hat, dass sie jede Situation voll im Griff haben. Andere wiederum sind selbst eher unsicher und machen mich dadurch auch unsicher. Besonders hasse ich es, wenn ich dann an allem Schuld bin. Aber das kommt zum Glück nur in Einzelfällen vor.

Die kleinen Unterschiede machen die Arbeit (und das Leben generell) ja auch so interessant. Es wäre ja langweilig, wenn jeder seine Arbeit auf die gleiche Art und Weise erledigen würde. Es gibt ja auch beim Pflegepersonal unterschiedliche Durchführungsweisen ein und derselben Tätigkeit.

So viel zu meinem Exkurs über die kleinen Unterschiede.

Aufruf

Posted by albert on Februar 11th, 2008

Eine Arbeitskollegin von mir wurde als Hochzeitspaar des Jahres bei der Tiroler Tageszeitung nominiert.

Sie würde sich sehr freuen, wenn sie eine Hochzeitsreise der Tageszeitung gewinnen würde. Ihr könnt ihr bei dieser schweren Aufgabe (273 Paare wurden vorgeschlagen) helfen:

Einfach auf dieser Seite für das Paar Nummer 78 mitstimmen.

Vielleicht klappt es ja. Danke fürs Mitstimmen!

Funken

Posted by albert on Februar 10th, 2008

Da mein Papa am Donnerstag Geburtstag hatte sind Dagmar, Alex, Benjamin und ich gestern zu ihm rausgefahren. Nach dem Essen sind wir bei schönstem Wetter eine Runde spazieren gegangen.

Am Abend kam das Highlight des Tages: Der Funken

Eigentlich werden die Funkenfeuer erst am Funkensonntag angezündet, in Gantschier, einem Ortsteil von Bartholomäberg fand dies schon am Samstag statt.

Wir haben uns gegen 19 Uhr auf den Weg dorthin gemacht. Das Ereignis begann mit dem Einzug der Musikkapelle und der Hexen, die noch ein paar seltsame Tänze aufführten. Wir warteten jedoch nur darauf, dass endlich der Funken entzündet wird und uns ein bisschen wärmt, es war nämlich sehr kalt.

Um 20 Uhr war es dann soweit, der Funken wurde angesteckt und brannte kurz darauf lichterloh. Wir freuten uns über die plötzlich auftretende Wärme. Vorsichtshalber hielt Dagmar Benjamin noch die Ohren zu, da die Explosion der Funkenhexe absehbar war.

Ich glaube mich aus meiner Kinderzeit erinnern zu können, dass damals der Funken viel länger brannte. Das dürfte jedoch auch an der Bauweise des Holzturmes liegen. Jedenfalls war der Funken nach ca. einer halben Stunde schon ziemlich abgebrannt und wir machten uns wieder auf den Heimweg.

Ich glaube für Benjamin war das ganze Spektakel ziemlich aufregend. Im Auto brauchte er jedenfalls ziemlich lange um einzuschlafen.

Hier noch ein paar Fotos:

 Benjamin, ich, Dagmar und Alex
Benjamin, ich, Dagmar und Alex

 Der Funken vor dem Anzünden
Der Funken vor dem Anzünden

 Er brennt!
Er brennt!

 Die Flammen fressen sich hoch
Die Flammen fressen sich hoch …

 … und höher
… und höher

 Nun brennt er lichterloh
Nun brennt er lichterloh

 Brennender Funken 1

 Brennender Funken 2

 Brennender Funken 3

 Nanos gigantium humeris insidentes
Nanos gigantium humeris insidentes

 Benjamin und Opa Ronny
Benjamin und Opa Ronny

 Abgebrannt
(fast) abgebrannt

OP-Freitag

Posted by albert on Februar 8th, 2008

Heute morgen habe ich mir den Gyn-OP ausgesucht. Dort war ein Kaiserschnitt und eine weitere gynäkologische Operation geplant.

Da die Patientin bei dem Kaiserschnitt im Haus bekannt und beliebt ist war nur Top-Personal dabei beteiligt :)
Das steigert den Adrenalinspiegel doch um einiges, wenn man die Patientin selbst kennt. Natürlich möchte man hier noch mehr als sonst alles richtig machen.

Nachdem die gynäkologischen Punkte erledigt waren hatten wir erstmal eine kurze Pause um zu klären welche Operationen wir übernehmen werden.

Anschließend übernahmen wir noch zwei Punkte der Unfallchirurgie. Der letzte Punkt war für mich ziemlich hart, denn mir tat die Patientin leid. Ihr musste wegen eines diabetischen Fußes der Oberschenkel amputiert werden. Es war die erste Amputation, bei der ich dabei war und es sah schon seltsam aus, als das Bein im Entsorgungsbehälter deponiert wurde.

Heute musste ich auch feststellen wie schnell man ein falsches Medikament (bzw. falsche Dosierung/Medikamentenversion) aufgezogen hat. Zum Glück hat der Anästhesist meinen Fehler rechtzeitig bemerkt und es ist nichts passiert. Dafür habe ich ihn gestern korrigiert, als er das falsche Medikament angeordnet hat :)
Wie er immer sagt: “Vier Augen sehen mehr als zwei” und “danke fürs Mitdenken” :)

PS: Wenn man so einen Uterus auf dem Tisch liegen sieht kann man sich kaum vorstellen, dass da ein ganzes Kind reinpasst.

Wieder mal ein Nachtdienst

Posted by albert on Februar 5th, 2008

Gestern hatte ich wieder mal einen Nachtdienst. Als ich um 16 Uhr in den Dienst kam standen noch einige Punkte auf der Tafel. Die meisten davon waren wieder mal Schiunfälle (Ober- und Unterschenkelbrüche). Bis ca. 19 Uhr liefen zwei OP-Sääle parallel, danach nur mehr einer.

Ich musste auch mal kurz von einer OP weg um in der Unfall-Ambulanz eine kurze Narkose für eine Reposition zu machen.

Um halb eins bin ich dann nach Hause gegangen. So gegen zwei Uhr bin ich dann ins Bett um noch ein bisschen TV zu schauen. Kurz vor dem Einschlafen läutete dann das Telefon: Ein Kaiserschnitt stand an.

Nachdem wir das erledigt hatten bin ich so gegen vier wieder nach Hause und habe bis nachmittags geschlafen.

Video-Abend

Posted by albert on Februar 4th, 2008

Heute haben Carina, Rebecca, Gotti und ich einen Video-Abend mit Pizza-essen veranstaltet.

Wir haben uns zuerst eine grauenhaft synchronisierte Version von “Little Britain” auf Comedy Central angeschaut. Da lobe ich mir doch den ORF, auf dem die Serie im Original mit Untertiteln ausgestrahlt wurde.

Anschließend haben wir uns den deutschen bzw. bayrischen Film “Wer früher stirbt ist länger tot“. Wir haben uns bei diesem teilweise sehr absurden Film köstlich amüsiert. Ich kann ihn nur jedem empfehlen.

Was mich allerdings daran stört ist der verwendete Kopierschutz der DVD. Es ist nicht (oder nur durch Patches am Player) möglich den Film auf meinem PC abzuspielen.
Ich halte das für eine Frechheit. Ich habe den Film legal auf DVD gekauft und der Filmindustrie sollte es egal sein, auf welchem Player ich den Film ansehen will. Ich komme mir in diesem Punkt wirklich verarscht vor.

Ich frage mich, was in Zukunft mit HD-DVD, Blue-Ray, DRM usw. noch auf uns zukommen wird. Ich fürchte es wird düster aussehen :(

Hier ist noch ein Artikel, der die Probleme mit dem Kopierschutz des Filmes beschreibt.

Sieg über mich selbst

Posted by albert on Februar 3rd, 2008

Heute habe ich mir gedacht: “Es ist Sonntag, die Sonne scheint, ich habe nichts zu tun. Ich könnte eigentlich einen kleinen Spaziergang machen”.

Eigentlich wollte ich den Radweg zwischen Zams und Schönwies entlangspazieren. Unterwegs kam ich jedoch an der Abzweigung zur Kronburg vorbei.

Da ich noch nie dort oben war entschloss ich mich das jetzt nachzuholen. Erfahrene Bergsportler und einigermaßen sportliche Menschen werden jetzt lachen, aber für mich als deklarierten Nichtsportler war das schon eine gewaltige Leistung. (Ich muss ja schließlich einiges an Gewicht mit mir auf den Berg schleppen.)

Der Fußweg durch den Wald geht fast nur steil bergauf und nachdem ich bei der Wallfahrtskirche angekommen war wollte ich schon fast wieder umkehren. Aber mein Stolz und die Tatsache, dass ich schon so weit gekommen war zwangen mich dazu das letzte Stück des Weges auch noch hinter mich zu bringen.

Kurz vor dem Ziel gab es noch einige verschneite bzw. vereiste Wegstellen, die ich aber auch noch überwinden konnte. Als ich schließlich oben war überkam mich trotz akuter Atemnot (das ist sicher die sauerstoffarme Höhenluft ;) ) ein kleines Hochgefühl. Ich hatte einen Sieg über mich selbst errungen! Und jetzt bin ich stolz auf mich ;)

Seltsam war, dass mir trotz des schönen Wetters fast keine Leute begegnet sind. Bis auf eine Joggerin auf dem Radeweg und zwei Personen die mir beim “Abstieg” kurz unter der Burg begegneten war kein Mensch unterwegs. Keine Radfahrer, keine Spaziergänger, keine Reiter, keine “Mit-dem-Hund-Gassi-Geher”. Erst als ich wieder in besiedeltem Gebiet war sind mir ein paar Leute begegnet.

Trotz der Anstrengung war es ein angenehmer Sonntags-”Spaziergang”. Hier noch ein paar Bilder:

 Blick nach Osten auf Schönwies
Blick nach Osten auf Schönwies

 Blick nach Westen auf Zams
Blick nach Westen Richtung Zams (hinter dem Hügel)

 Kronburg von unten
Kronburg von unten

 Die Kronburg
Die Kronburg

 Ich vor der Kronburg
Ich vor der Kronburg.
(Nein, ich schaue nicht skeptisch, die Sonne hat mich geblendet ;) )

Testbericht

Posted by albert on Februar 2nd, 2008

Heute habe ich im Kassenbereich meines Nahrungsmittelversorgers eine “Nimm 2 zahl 1″-Aktion gesehen. Es handelt sich um C-Ice, ein Eisteegetränk mit dem Untertitel “Swiss Cannabis Ice Tea”.

Ich habe mir testweise zwei Dosen (die eigentlich aus Art Karton-Kunststoff bestehen) mitgenommen. Der Preis von 1,19€ für zwei Dosen zu je 250ml ist gerade noch angemessen, aber für eine Dose würde ich nicht so viel bezahlen.

Geschmacklich könnte ich persönlich keinen großen Unterschied zu anderen Eistees feststellen. Ich denke auch eher, dass die Cannabis-Masche eine Marketingidee ist. Auch wenn auf der Webseite des Produktes (www.c-ice.com) viel über die positiven gesundheitlichen Aspekte der Inhaltsstoffe der Hanfpflanze zu lesen ist ist meiner Meinung nach einfach viel zu wenig davon im Getränk enthalten (5% Hanfblütensirup, 0,0015% Hanfblütenextrakt) um wirksam zu sein. Aber das hat sicher auch rechtliche Gründe.

Mein Fazit: Netter Gedanke, angenehmer aber nicht außergewöhnlicher Geschmack. Ich werde C-Ice nicht mehr kaufen.

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