Eine meiner ungeliebtesten Tätigkeiten ist das Legen von Leitungen (auch Braunüle, Venflon, Viggo, usw. genannt). Ich mag es einfach nicht den Patienten weh zu tun und ihnen eine Nadel in den Arm zu jagen
Leider ist eine gut funktionierende Leitung aber unerlässlich zur Narkoseeinleitung. Für bestimmte Operationen sind sogar mehrere Leitungen nötig oder wünschenswert, wenn Blut infundiert werden muss wird meist auch eine etwas dickere gelegt (meist eine Graue).
Allerdings können zusätzliche Leitungen auch nach der Einleitung der Narkose gelegt werden. Das hat zum einen den Vorteil, dass der Patient das nicht mitbekommt, zum anderen treten die Venen durch die Wirkung der Narkosemittel und Gase deutlich hervor, was das Punktieren leichter macht.
Ich habe auch immer noch Angst davor daneben zu stechen oder an einer Venenklappe hängen zu bleiben. Wenn so etwas passiert ist das natürlich immer ein blödes Gefühl, weil ich dann den Patienten nochmal stechen muss.
Die meisten Patienten nehmen so was aber zum Glück recht locker. Blöd ist es nur bei Kindern, vor allem wenn sie nicht stillhalten. Da hat man meistens nur einen Versuch.
Früher habe ich, wenn ich mir nicht sicher war zu treffen einen Kollegen oder einen Arzt um Hilfe gebeten, aber mittlerweile versuche ich es selbst hinzubekommen. Erst wenn ich nach dem zweiten oder dritten Versuch nicht treffe frage ich jemanden um Hilfe. Inzwischen habe ich auch schon einige Übung darin und treffe meistens
Eine nette Ärztin hat mir noch einen “Geheimtipp” gegeben: Ein paar Hübe Nitroglycerin auf die zu punktierende Hautstelle und schon treten die Venen etwas hervor.
Ich habe beim TV-Zappen gerade ein Stück der TV-Krimi-Heimatfilm-Serie SOKO Kitzbühel gesehen.
Ich habe keine Ahnung warum die junge Frau da einen Suizidversuch durchgeführt hat, aber zum Glück wurde sie gehört, als sie vom Stuhl auf den Boden gefallen ist. Die zwei Polizeibeamten, die gleich zu ihrer Rettung eilten stellten auf einen Blick fest, dass sie sich “Morphium, Barbiturate und ein Muskelrelaxans” gespritzt hat. Dies wurde später auch vom Arzt der Klinik bestätigt. Das sei angeblich eine gängige Mischung. Ich frage mich nur, wo die ganzen Suizidalen diese Medikamente herbekommen.
Bei uns in Tirol sind die Kriminaler anscheinend so gut ausgebildet, dass sie mit einem Blick auf die Medikamente gleich auf die Inhaltsstoffe schließen können. Der eine Polizist hat dann als lebensrettende Sofortmaßnahme das glücklicherweise in einer 500ml-Flasche bereitstehende Adrenalin verabreicht. Allerdings hatte er laut eigener Aussage keine Ahnung ob er die richtige Dosierung erwischt hat.
Aber anscheinend hatte er Glück, denn kurz darauf schrie die “Patientin” kurz auf und begann dann wieder zu atmen. (Ich glaube, das haben sie bei Pulp Fiction abgeschaut. Szene gibts hier, Diskussion darüber hier).
Ist schon super, dass das Adrenalin als Antidot zu allem möglichen wirkt.
Ich erwarte mir von einer TV-Serie ja keine allzu große Nähe zur Realität aber ein wenig Recherche hätte sicher nicht geschadet.
With your feet in the air, when your head on the ground.
You try this trick and spin.
Your head will collapse, when there is nothing in it.
And you ask yourself:
Where is my mind?
Da hier in letzter Zeit viele Besucher herkommen, die im Netz nach “Winterzeit Umstellung 2007″ oder ähnlichem gesucht haben habe ich mich entschlossen, diesen Leuten zu helfen.
Hier meine kurze Zusammenfassung zu dem Thema:
Ich hoffe, damit sind alle relevanten Fragen beantwortet. Ansonsten könnt ihr mehr zu dem Thema bei Wikipedia unter “Sommerzeit” nachschlagen.
Angeregt durch diesen Beitrag bei den Glühweinjunkies habe ich mal geschaut, was in der Adresszeile meines Browsers auftaucht, wenn ich jeweils nur einen Buchstaben eingebe:
a - http://www.albert-zangerl.com/blog2/wp-admin/
b - http://bugs.debian.org/443792
c - http://carry00.twoday.net/stories/4298150/
d - http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite
e - http://www.ebay.at/
f - http://fm4.orf.at/
g - http://www.google.at/
h - http://www.heise.de/
i - http://info.comodo.priv.at/
j - http://juliankuntner.twoday.net/
k - http://www.kernel.org/
l - http://localhost:631/printers/LaserJet
m - http://www.misco.at/productinformation/~78397~WW~/index.htm
n - http://news.netgaroo.com/comics.shtml
o - http://orf.at/
p - http://www.polizei.gv.at/
q - http://www.quizfueralle.de/
r - http://www.ris.bka.gv.at/
s - http://www.studivz.net/index.php
t - http://tirol.orf.at/
u - http://www.uibk.ac.at/
v - http://www.virtualbox.org/
w - http://wirtschaftskammer.at/
x - http://www.xchat.org/
y - http://www.youtube.com/
z - http://www.zarathustra.at/xdsl.htm
Heute war mein allerletzter Dienst als Schüler. Es hatte wieder ein nettes Team Dienst und der Arbeits- und Pflegeaufwand hielt sich auch in Grenzen. Ich hatte glücklicherweise (nach dem anstrengenden Tag gestern) nur einen “kurzen” Dienst, das heißt bis 12:00.
Nach der Visite habe ich mich noch von allen verabschiedet und bin gegangen. Laut Aussage der Schwestern waren sie mit meiner Arbeit sehr zufrieden und sie haben mich nett verabschiedet.
Auch wenn ich kein großer Fan der internen Stationen bin hat mir das Praktikum doch recht gut gefallen. Aber jetzt bin ich froh, dass ich in einen ganz anderen Bereich gehe.
Meinen Spind habe ich schon ausgeräumt und am Donnerstag kann ich meine Schüler-Dienstkleidung abgeben. Grün steht mir sowieso viel besser als weiß
Am Donnerstag helfe ich noch den Saal für die Diplomverleihung vorzubereiten. Freitag mittags gehe ich dann noch mit der Familie essen und am Nachmittag gibt einen “Wohnungs-Einweihungs-Kaffee”. Anschließend ist noch der Abschlussgottesdienst (obligatorisch in einem Haus mit kirchlichem Rechtsträger) und dann (wahrscheinlich nach einigen Reden und Ansprachen) erhalte ich endlich das heiß ersehnte Papier.
Danke der Nachfrage, die erste Nacht war sehr angenehm. Ich konnte gleich einschlafen, habe traumlos geschlafen und bin durch das unbarmherzige Läuten meines Weckers aufgewacht.
Danach das übliche: Duschen, Kaffee, Feedreader, Mail, Newsgroups, auf in die Arbeit (12h Dienst).
Und jetzt bin ich sehr froh zu Hause zu sein, besonders nach dem heutigen Dienst.
Da ich einen neuen Hauptwohnsitz habe muss ich natürlich eine Menge Schreibarbeit erledigen. Zuerst am Meldeamt die Adresse ändern, dann der Bank die neue Adresse mitteilen, Finanzamt (geht zum Glück online), diverse Domainnamen, Zeitschriftenabos, Vereine, eBay, Amazon und was weiß ich noch alles
Wer mir Geschenke schicken will, kann meine neue Adresse bei mir persönlich erfragen oder im whois nachschauen. Es dürfte aber noch etwas dauern, bis die Änderung eingetragen ist.
Nachtrag: Die neue Adresse ist schon eingetragen. Ich kann meinen Registrar (hotze.com) nur weiterempfehlen. Von meiner E-Mail mit dem Änderungswunsch bis zur Änderung ist nur eine halbe Stunde vergangen.
Gestern war ich mit Rebecca, Dagmar und Benjamin in Innsbruck. Dort habe ich mir mein Zimmer in einer WG angeschaut. Ich bin im Jänner und Anfang Februar in der Klinik Innsbruck, um dort ein Praktikum auf der Psychiatrie zu machen. Und da ich nicht gerne jeden Tag mit dem Zug nach Innsbruck pendeln möchte habe ich mir (mit Rebeccas Hilfe) eben dieses Zimmer organisiert.
Die Wohnung ist sehr zentral gelegen (Meinhardstraße) und recht groß. Die Mitbewohnerin, die ich gestern kennengelernt habe ist auch sehr sympathisch, es sollte also alles passen. Das einzige Manko: Es gibt in der Wohnung keinen Internetanschluss, aber es gibt ja immer noch Internetcafes und Hotspots
Außerdem habe ich noch die letzten Geschenke organisiert. Einkaufen in der Vorweihnachtszeit ist wirklich die Hölle, gut, dass ich nicht viel gebraucht habe.
Direkt neben meiner Schule ist der Hubschrauberlandeplatz des Krankenhauses. Besonders im Winter ist es sehr angenehm, wenn im 10-Minutentakt die Hubschrauber ihre Schihaxen abliefern. Die Lärm und Geruchsbelästigung ist teilweise sehr extrem, vor allem bei unseren Uraltfenstern.
Ich habe nichts gegen Hubschrauberflüge, wenn es wirklich notwendig ist. Es ist sicher keine Frage, dass das moderne Rettungsflugwesen schon viele Menschenleben gerettet hat. Auch bei bestimmten Verletzungen im Freizeitbereich ist es sicher angenehm und auch notwendig für die Patienten, wenn sie schnell ins Krankenhaus kommen und nicht stundenlang mit der Rettung in der Gegend herumkurven müssen.
Allerdings wird die Fliegerei meiner Meinung nach auch übertrieben. Vorgestern hatte ich wieder ein nettes Erlebnis diesbezüglich:
Der Hubschrauber landete und zwei Personen aus der Unfallambulanz kamen mit ihrer Liege um den Patienten zu übernehmen. Die Liege hätten sie sich schenken können, denn der Patient ging selbst zur Notaufnahme. Anscheinend hatte er nur eine Arm- oder Schulterverletzung.
Vielleicht kann er sich die 68€ pro Flugminute ja locker leisten, oder er ist gut versichert. Ansonsten wird er sich schön anschauen, wenn er die Rechnung bekommt.
Aber es geht ja nicht nur ums Geld, auch die Umweltbelastung durch die dauernden Hubschrauberflüge ist nicht zu vernachlässigen.
Einen schon etwas älteren Artikel zu diesem Thema gibt es auf tirol.orf.at und auf salzburg.orf.at
Igitt, es schneit! Der Tag fängt ja gut an
Jetzt muss ich schnell meine Kappe suchen bevor ich aus dem Haus gehen kann.
Heute Nacht war ja wieder mal die Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit. Mir kann es ja eigentlich egal sein, denn am Sonntag schlafe ich immer so lange bis ich aufwache
Allerdings wird mir dadurch eine Stunde geschenkt, die ich verplempern kann bevor ich mich überwinde und an meine Bücher setze um zu lernen.
Blöd finde ich allerdings, dass es jetzt schon dunkel ist, wenn ich nach der Schule nach Hause gehe.
Das Wetter lässt sich jedenfalls von der Winterzeit auch nicht beeindrucken. Obwohl es heute regnet sind die Temperaturen immer noch recht angenehm. Sogar in Obergurgel (auf 1930 Metern Meereshöhe) hat es laut Wetter.at noch einige Plusgrade. Von Schnee weit und breit keine Spur (gsd!)
Ich musste gerade eine Wespe aus meinem Zimmer entfernen. Eigentlich ungewöhnlich, dass um diese Jahreszeit noch Insekten rumfliegen.
Es ist ja auch nicht normal, dass Ende Oktober noch so warmes Wetter herrscht. Mir persönlich kann es nur recht sein, ich stehe sowieso nicht auf den Winter. Ich habe nur das ungute Gefühl, dass sich der nächste Winter wieder mal weit in den Frühling hinein ziehen wird.
Die Tourismusindustrie hingegen trifft das warme Wetter hart, siehe auch hier. Die Gletscher werden langfristig auch immer kleiner, dann hat sich das mit dem Herbst- und Frühjahrsschilauf auch erledigt. Daher müssen wir jetzt noch schnell neue Pisten, Lifte und sogenannte “Notwege” bauen solange die Gletscher noch da sind.
Mein Kompromissvorschlag: Über 1500 Meter das ganze Jahr über Minusgrade und reichlich Schnee, darunter ganzjährig 20-25°C. Aber auf mich hört ja niemand.
Ich habe mir wieder mal bei Amazon ein paar Bücher bestellt. Diese wurden laut Email am Sonntag, den 06.09. versandt. Ich habe mich schon gefreut, dass das Paket am Donnerstag (meinem einzigen freien Tag diese Woche) bei mir sein könnte. Falsch gedacht! Am Freitag wäre das Paket angekommen, allerdings war am Vormittag niemand zu Hause um das Paket in Empfang zu nehmen. Ich frage mich, wie viele Privatpersonen der Postler vormittags antrifft und wie viele nicht.
Früher konnte man am selben Tag noch zur Post laufen und das Paket abholen, aber seit wir das neue und moderne Zustellzentrum haben gibts die Paketer erst am nächsten Tag. Unser Postamt hat aber leider am Samstag geschlossen (willkommen in der Marktwirtschaft) und so komme ich erst am Montag (nach acht Tagen) zu meinen Büchern.
Toller Service ![]()
Am 22. April hat der 3. Kurs der Krankenpflegeschule den Diplomball in Ischgl veranstaltet. Zusammen mit einigen Leuten aus meiner Klasse habe ich mich bereiterklärt zu helfen. Es war ein recht lustiger, teilweise aber auch anstrengender Abend. Wir haben auch schon Eindrücke für unseren Ball gesammelt und wissen auch schon, was wir auf jeden Fall anders machen. Fotos gibt es hier.
In den letzten Wochen hatten wir neben dem normalen Unterricht auch noch Kleingruppenunterricht unter anderem in Kommunikation, Neuropflege, Chirurgiepflege und innere Pflege. Dabei hatten wir die Gelegenheit gelerntes Wissen auch in die Praxis umzusetzen. Fotos davon gibt es auch, allerdings nur für einen geschlossenen Benutzerkreis.
Auch einige Prüfungen habe ich wieder absolviert. Spontan fallen mir ein: Englisch, Pflege alter Menschen, Wochenbettpflege und diese Woche Gerontologie und Chirurgie.
Gestern hatte ich den letzten Schultag. Nach einer Woche Urlaub fange ich am 8. Mai mein Praktikum im Privatsanatorium Hochrum an. Näheres dazu gibt es in einem eigenen Abschnitt.
Anschließend habe ich in der zweiten und dritten Juniwoche wieder Schule. Dort häfen sich dann die Prüfungen, vor allem die Großen. Nachdem wir diese hoffentlich gut überstanden haben werden wir eine Woche nach Prag fahren. Wir nennen diese Projekt Sportwoche.
Nach vier Wochen Sommerurlaub habe ich im August ein Praktikum im OP, im September auf der Unfallchirurgie. Im Oktober fängt auch schon das dritte und letzte Schuljahr an.
Am Donnerstag war ich mit Melanie in der Privatklinik Hochrum. Dort hatten wir einen Termin mit dem Stellvertretenden Pflegedienstleiter um die Details unseres Praktikums abzusprechen. Der erste Eindruck war recht gut und ich denke es wird eine interessante Zeit werden. Ein Zimmer bekomme ich auch zur Verfügung gestellt.
Noch kurz was technisches: Ich habe ein neues Bilderalbum auf meiner Homepage eingerichtet. Dort kann ich bequem Bilder hochladen und verwalten. Wahrscheinlich wird es sich mit der Zeit füllen, aber bis jetzt sind nur einige wenige Photos online.Wahrscheinlich werde ich in der nächsten Zeit auch nicht wirklich viel zum Schreiben kommen, aber ich versuche mein Bestes
Nachdem es gestern hier bei uns den ganzen Tag geregnet hat, hat in der Nacht um etwa 01:30 der versprochene Schneefall eingesetzt und bis am Nachmittag nicht mehr nachgelassen. Ehrlich gesagt koennte ich auch ohne Schnee leben, aber so vom Warmen aus betrachtet ist es eh recht nett.
Das Dumme ist nur, dass ich ab Montag mein Praktikum in der Hauskrankenpflege Stanzertal absolviere. Blöderweise wohnen ja die alten, kranken Leute meist irgendwo abgelegen. Ich hoffe nur, dass ich nicht zu oft alleine unterwegs bin. Ich mag das Autofahren im Winter eh schon nicht, aber wenn ich noch irgendwo auf den Strengerberg fahren muss ist es ja noch schlimmer.
Naja, mal sehen, was mich erwartet.
Heute morgen war ich ganz entsetzt. Überall nur Schnee, mindestens 0,5 cm. Eigentlich hätte ich ja durch den Wetterbericht vorgewarnt sein müssen, aber ich habe immer noch auf einen plötzlichen Frühlingseinbruch gehofft.
Naja, dann muss ich eben die Zähne zusammenbeissen, mich warm anziehen und auf den Mai warten.
Scheiss Winter!
Heute habe ich mir eine eigene Digitalkamera zugelegt. Bis jetzt habe ich immer die meiner Schwester ausgeliehen. Aber es ist doch lästig darum bitten zu müssen. Ausserdem hatte ich dann nie die Kamera, wenn ich sie brauchte.
Meine neue Kamera ist eine Nikon Coolpix 5600 mit 5 Megapixeln, 3fach Zoom und einigem Schnickschnack. Für gelegentliche Schnappschüsse sollte sie mehr als ausreichend sein.

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