Archive for the 'Schule' Category

Diplomverleihung

Posted by albert on September 30th, 2007

Am Freitag war also der Tag, auf den ich drei Jahre hingearbeitet habe. Über 4600 Stunden in Theorie und Praxis waren dafür nötig (Lernzeit nicht mit eingerechnet).

Zu Mittag traf sich die ganze Familie (Mama, Papa, Dagmar und natürlich Benjamin) zum Essen. Anschließend gingen wir in meine neue Wohnung, wo es Nachmittags dann Kaffee und Geburtstagskuchen (für Mama) gab.

Kurz vor 17 Uhr gingen wir ins Krankenhaus, wo der für eine Ordens-Schule obligatorische Abschlussgottesdienst stattfand. Dabei wurden auch unsere Diplombroschen geweiht.

Anschließend begab sich die ganze Festgesellschaft ins Schwesternheim, in dessen Saal die Diplomverleihung stattfand. Zur Begrüßung gab es einen kleinen Sektempfang mit Small-Talk.

Gegen 18:30 ging dann die eigentliche Diplomverleihung los. Natürlich gab es eine Menge Ansprachen und Reden, wobei sich die Redner glücklicherweise großteils kurz gefasst haben.

Die Begrüßungsrede hielt RR Dipl. KH Bw. Hans Kreuzer in seiner Funktion als Verwaltungsdirektor und Geschäftsführer des Krankenhauses. Darin forderte er uns anhand eines Gedichtes aus dem Buch “Unseren täglichen Reis gib uns heute. Gebete aus der Dritten Welt” unser erlerntes Wissen auch in die Praxis umzusetzen.

 RR. Dipl. KH Bw. Hans Kreuzer

Im Anschluss hätte Dr. Markus Maaß als Bezirkshauptmann des Bezirkes Landeck eine Rede halten sollen. Jedoch war dieser verhindert und so musste sein Stellvertreter Mag. Siegmund Geiger kurzfristig einspringen. Fachlich hat das gepasst, da er als Leiter der Abteilung “Verkehr und Sicherheit” auch für das Sanitätsrecht zuständig ist. Wir ehemalige SchülerInnen kannten ihn noch aus dem Schule, denn er hat uns in “Berufsspezifische Rechtsgrundlagen” unterrichtet.

 Mag. Siegmund Geiger

Anschließend warnte OA DR. Hans Schönherr als medizinisch-wissenschaftlicher Leiter der Schule vor dem Phänomen des “Ageism”, d.h. der Ungleichbehandlung von älteren Patienten.

 OA Dr. Hans Schönherr

Direktorin Beate Zangerl reflektierte die letzten drei Jahre aus ihrer Sicht und dankte uns auch für unser Feedback und das Mitwirken bei einigen die Schule betreffenden Angelegenheiten.

 Dir. Beate Zangerl

Landessanitätsdirektor HR Dr. Christoph Neuner hielt ebenfalls eine Rede, die sehr ausführlich ausgefallen ist. Er sprach über viele verschiedene Themen, die ich hier nicht alle aufzählen kann und will.

 Landessanitätsdirektor HR Dr. Christoph Neuner

Endlich war der große Augenblick gekommen und wir bekamen (in alphabetischer Reihenfolge) vom Landessanitätsdirektor unsere Diplome verliehen. Gleichzeitig wurde uns von Dr. Schönherr, Dir. Zangerl und Frau Kohtz persönlich gratuliert. Von ihr bekamen wir auch unsere Diplombroschen.

 DGKS Brigitte Kohtz, Dr. Schönherr, Dir. Zangerl, Dr. Neuner

 Ich bin stolz auf mein Diplom

 Auch Benjamin freut sich (aber wahrscheinlich eher über das Essen)

Unsere Klasse hat auch notenmäßig sehr gut abgeschnitten. Fünf meiner Mitschülerinnen konnten einen “Ausgezeichneten Erfolg” erreichen und es gab auch einige, die mit “Gutem Erfolg” abgeschlossen haben. Ein kleiner Wermutstropfen war, dass eine Schülerin meines Kurses auch im zweiten Versuch der praktischen Diplomprüfung gescheitert ist. Ansonsten haben alle 23 bestanden.

 Mein Diplom

Im Anschluss an die Diplomverleihung sprach noch Angelika Wolf ein paar Worte. Sie tritt mit dem ersten Oktober ihre neue Stelle als Pflegedienstleitung an. Sie dankte uns für unsere Arbeit auf den Stationen, ohne die der Stationsbetrieb teilweise nicht oder nur schwer aufrecht zu erhalten gewesen wäre. Einerseits ist es oft schwierig, dass man als Schüler in den Personalstand miteingerechnet wird, andererseits lernen wir so schon frühzeitig Verantwortung (im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften) zu übernehmen und können unser gelerntes Wissen gleich in die Praxis transferieren. Meiner Meinung nach ist dies auch ein Grund, warum Absolventen der Schule in Zams auch in anderen Häusern gerne angestellt werden.

 Pflegedienstleitung DGKS Angelika Wolf

Frau Wolf überreichte jedem von uns als Dankeschön eine langstielige Rose.

 Angelika überreicht uns eine Rose

An dieser Stelle war nun ich in meiner Funktion als Klassensprecher mit meiner Rede an der Reihe. Ich blickte kurz auf die letzten drei Jahre zurück, wies auf die guten und weniger guten Zeiten hin und dankte dem Lehrerteam und den Vortragenden, den Stationsteams für die Begleitung im praktischen Teil unserer Ausbildung, und unseren Eltern und Freunden für ihre Geduld und ihr Verständnis für uns.

 DGKP Albert Zangerl

Zusammen mit meiner Stellvertreterin Krajic Walburga überreichte ich der Direktorin Frau Zangerl und unserem Klassenvorstand Frau Kohtz noch einen Blumenstrauß als Zeichen unserer Dankbarkeit.

 DGKP Zangerl und DGKS Krajic überreichen Frau Kohtz einen Blumenstrauß

Leider hat Frau Kohtz die Schule verlassen und sich neue berufliche Herausforderungen gesucht. Unsere Klasse ist froh, dass sie uns noch bis zum Schluss weiterbetreut hat und auch zu unserer Diplomverleihung gekommen ist. Unserer Meinung nach war sie fachlich wie menschlich eine ausgezeichnete Lehrschwester.

Nach dieser langen Rednerliste kamen wir endlich zum nächsten Punkt im Festprogramm: “Buffet und geselliges Beisammensein”. Nun hatten wir die Gelegenheit uns von unseren Familien richtig und ausführlich gratulieren zu lassen.

 Meine Familie freut sich mit mir

 

Auch die Lehrpersonen und Mitarbeiter des Krankenhauses gratulierten uns noch einmal persönlich. Wir hatten auch die Gelegenheit beim “Small-Talk” unsere weiteren Pläne zu diskutieren. Dabei fragte mich Frau Hohenauer auch gleich, wann ich denn nun endlich mit dem Studium beginnen würde. Ich sagte ihr, dass ich mich zunächst auf meine Sonderausbildung Anästhesie konzentrieren würde und dann noch einmal darüber nachdenke. :)

Sehr nett fand ich, dass alle Stationen, die einen “neuen” Mitarbeiter aus unserer Klasse rekrutieren konnten, zumindest einen Vertreter zur Diplomverleihung entsandten. Leider gab es dabei auch eine unrühmliche Ausnahme. Meist waren mehrere Mitarbeiter der Station anwesend.

Die neuen Mitarbeiter wurden im Namen der Station persönlich begrüßt und erhielten meist auch ein kleines “Einstandsgeschenk”. Ich habe von meiner neuen Station, der Anästhesie, ein “Startpaket” bekommen. Darin war eine Flasche Sekt, eine hochwertige Verbandsschere der Firma Aesculap, ein Tourniquet (auch als Stauschlauch bezeichnet), ein guter Kugelschreiber der Firma Haemonetics sowie ein schwarzer Edding. Das sind in Zukunft meine wichtigsten Arbeitsutensilien. Somit bin ich für meinen ersten Arbeitstag am Montag gut ausgerüstet :)

 Anästhesie Starterkit

Nach dieser offiziellen Feier sind einige aus meiner Klasse noch ins Mr. Johns gefahren, um dort noch ein wenig weiterzufeiern. Leider war dort gerade “Oktoberfest” mit der dazu passenden Musik. Obwohl sich einige prächtig amüsiert haben bin ich gegen halb eins mit Burgi und Steffi noch in meine Wohnung gefahren um den Abend gemütlich bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen. Ich war froh, als ich endlich ins Bett fallen konnte, der Tag war doch recht anstrengend.

Am Samstag war ich mit Dagmar, Alex und Benjamin noch bei Mama, die ja Geburtstag hatte und haben dort noch Kuchen und Kaffee bekommen.

Abends war ich dann mit Carina, Rebecca und Gotti im Mr. Johns essen um meinen Abschluss gebührend zu feiern. Dagmar ist später auch noch zu uns gestoßen.

Im Anschluss daran habe ich Carina, Gotti und Rebecca noch in meine Wohnung, wo wir noch gemütlich was getrunken haben. Ich musste ihnen ja schließlich die Wohnung präsentieren :)

Und heute wurde ich von Carina und Gotti zum Mittagessen und zum Spielenachmittag eingeladen, was auch sehr nett war :)

Irgendwie wäre jetzt eine Woche Urlaub genau das Richtige, aber ich freue mich auch schon am Montag meine neue Stelle antreten zu können.

Letzter Dienst als Schüler

Posted by albert on September 25th, 2007

Heute war mein allerletzter Dienst als Schüler. Es hatte wieder ein nettes Team Dienst und der Arbeits- und Pflegeaufwand hielt sich auch in Grenzen. Ich hatte glücklicherweise (nach dem anstrengenden Tag gestern) nur einen “kurzen” Dienst, das heißt bis 12:00.

Nach der Visite habe ich mich noch von allen verabschiedet und bin gegangen. Laut Aussage der Schwestern waren sie mit meiner Arbeit sehr zufrieden und sie haben mich nett verabschiedet.

Auch wenn ich kein großer Fan der internen Stationen bin hat mir das Praktikum doch recht gut gefallen. Aber jetzt bin ich froh, dass ich in einen ganz anderen Bereich gehe.

Meinen Spind habe ich schon ausgeräumt und am Donnerstag kann ich meine Schüler-Dienstkleidung abgeben. Grün steht mir sowieso viel besser als weiß ;)

Am Donnerstag helfe ich noch den Saal für die Diplomverleihung vorzubereiten. Freitag mittags gehe ich dann noch mit der Familie essen und am Nachmittag gibt einen “Wohnungs-Einweihungs-Kaffee”. Anschließend ist noch der Abschlussgottesdienst (obligatorisch in einem Haus mit kirchlichem Rechtsträger) und dann (wahrscheinlich nach einigen Reden und Ansprachen) erhalte ich endlich das heiß ersehnte Papier.

Nennt mich DGKP!

Posted by albert on September 18th, 2007

Heute hatte ich die letzte Prüfung meiner Ausbildung zum Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger (DGKP). Die geprüften Fächer waren “Strukturen im Gesundheitswesen” und “Gesundheitserziehung”. Ich glaube, ich habe einen persönlichen Rekord aufgestellt. Nach der Vorbereitungszeit für meine vier Fragen (zwei aus jedem Fachbereich) bin ich zur Prüfung angetreten und war nach etwa 3-4 Minuten wieder aus dem Prüfungsraum draußen. Ich habe den PrüferInnen einfach schnell alles gesagt, was ich zu den Themen wusste und anscheinend hat das genügt, denn ich habe beide Fächer mit “Sehr Gut” abgeschlossen.

Meine Fragen bezogen sich auf Sozialversicherungen bzw. Haupt-, Neben- und Hilfskostenstellen in Strukturen und Gesundheitsressourcen bzw. Compliance in Gesundheitserziehung.

Im Anschluss an diese Prüfungen hatten diejenigen Mitschüler, die bei den vorherigen Prüfungen durchgefallen waren noch ihre Nachprüfungen.

Es freut mich besonders zu sagen, dass heute alle ihre Prüfungen geschafft haben. Nur eine Mitschülerin konnte heute nicht antreten, da sie krank ist. Jetzt fehlen nur noch die Wiederholungen der praktischen Diplomprüfung (betrifft zwei MitschülerInnen).

Hoffentlich schaffen es alle, dann könnten wir die weiße Fahne hissen ;)

Am Ende der heutigen Prüfungen bekam jeder Schüler und jede Schülerin noch eine Rose von zwei Schülerinnen des zweiten Kurses überreicht (Schultradition) und die Schule hat eine Runde Sekt-Orange zur Feier des Tages spendiert :) Anschließend gab es noch etwas Small-Talk mit den LehrerInnen und den restlichen Mitgliedern der Prüfungskomission.

Als letzter Akt meiner Ausbildung fehlt nur noch die offizielle Diplomverleihung, dann darf ich mich offiziell DGKP nennen :D

Im Anschluss an die Prüfungen war noch eine Sitzung der Aufnahmekomission angesetzt, zu der ich als stellvertretender Schulsprecher eingeladen war. Darin ging es um Schüler, die in das zweite Ausbildungsjahr einsteigen wollen. Zum Glück war die Sache schnell erledigt und ich konnte mich meinen Mitschülern beim Feiern anschließen. Wir sind nur kurz etwas trinken gegangen, die “große” Feier ist nach der Diplomverleihung geplant :)

Prüfung ausgiebig gefeiert

Posted by albert on Juli 14th, 2007

Nachdem gestern die zweite Hälfte meiner Klasse die Diplomprüfung hatte sind wir (fast) alle gemeinsam am Abend in die Werkstatt feiern gegangen. Die Stimmung war ausgesprochen gut, da alle die Prüfungen bestanden haben. Nur eine Mitschülerin ist in zwei Nebenfächern durchgefallen, aber die schafft sie dann beim nächsten Versuch.

Zunächst haben wir ausgiebig und gut gegessen, um eine gute “Unterlage” zu haben. Ich hatte mir nämlich als Ziel vorgenommen, richtig betrunken zu werden. “Komasaufen” sozusagen. Ich weiß, dass das dumm ist, aber ich hatte ja ca. 20 fast fertige Krankenschwestern/Pfleger mit Notfallkompetenz zur Versorgung um mich :)

Ich hatte jedoch keine Ahnung, dass es so schlimm werden würde. Dabei habe ich doch nur ein paar Eistees (so wie man ihn auf Long Island trinkt, in Anspielung auf ein Filmzitat) und einige Runden B52’s getrunken. Im Sitzen war alles noch einigermaßen in Ordnung, obwohl ich schon deutliche Symptome (Bewusstseinstrübung mit leichter Tendenz zur Somnolenz, Diplopie, Dysarthrie) einer Kleinhirnbeeinträchtigung feststellen musste. Richtig schlimm wurde es jedoch beim Aufstehen. Symptome wie Ataxie, Nausea, und Vertigo erschwerten den Weg zum Auto deutlich. Vielen Dank an Lisa V. für die Stütze!

Zu Hause führte ich dann noch unfreiwillig eine primäre Giftelimination durch Emesis durch. Details erspare ich der werten Leserschaft.

Normalerweise trinke ich ja selten (viel) Alkohol, aber gestern musste es einfach sein (bilde ich mir zumindest ein).

Ich möchte mich noch ganz herzlich bei Lisa W. für das nach Hause führen bedanken. Ich bin sehr froh, dass ich dein Auto nicht beschmutzt habe!
Danke auch an Anita für die Hilfe beim Aufschließen der Haustüre! Entschuldigt bitte die Unannehmlichkeiten!

Heute morgen bin ich schon um halb 6 aufgewacht, nach einem ziemlich wilden Traum. Nach einer kurzen Reinigungsaktion habe ich mich wieder hingelegt und bis Mittag geschlafen. Überraschenderweise geht es mir heute nicht wirklich schlecht, nur ein flaues Gefühl im Magen und eine leichte Benommenheit erinnern noch an den gestrigen Abend.

Soweit ich mich erinnern kann war es ein sehr netter Abend mit meinen Mitschüler/Innen. Dass wir nach dem Diplom nicht mehr so viel zusammen unternehmen werden ist der einzige Nachteil davon, dass die Schule jetzt zu Ende ist. Aber wir haben schon ausgemacht, dass wir regelmäßig was zusammen unternehmen. Ich hoffe, dass das nicht nur ein Vorsatz bleibt. Drei harte Schuljahre schweißen schon irgendwie zusammen.

Freitag nächste Woche werden wir noch mit unserer Klassenbetreuerin essen gehen, zum Dank dafür, dass sie uns die letzten drei Jahre so toll unterstützt hat. Aber an diesem Abend wird es sicherlich zivilisierter zugehen.

PS: An Carina, Gotti und Rebecca: Auch wenn Andi gestern dabei gewesen wäre hätte ich trotzdem den ersten Platz gemacht! (Insider-Schmäh :) )

Bestanden!

Posted by albert on Juli 13th, 2007

Bestanden!

Heute (inzwischen schon gestern) war die von mir am meisten gefürchtete Prüfung, nämlich die Diplomprüfung in Pflege, Palliativpflege, Pflege alter Menschen und Hauskrankenpflege. Und das auch noch vor der gesamten Prüfungskomission laut Paragraph 59 GuKG [1]. Außerdem musste ich noch meine Fachbereichsarbeit präsentieren.

Da die Prüfungen in alphabetischer Reihenfolge abgenommen wurden war ich als letzter dran. Die Nervosität stieg mit jeder Minute und ich habe zwei Packungen Zigaretten verbraucht.

Gegen 16:00 war es dann soweit. Ich durfte in den Vorbereitungsraum gehen, meine Fragen ziehen und mich auf die Beantwortung der Fragen vorbereiten (Zeit: 30 Minuten).

Als ich die Fragen angeschaut habe, habe ich zuerst einen Schreck bekommen. Ich hätte alles mögliche ziehen können: Interne Pflege, Chirurgische Pflege, Neurologische Pflege, Gynäkologische Pflege. Aber ich muss ja unbedingt eine Frage aus einem Fachgebiet ziehen, das mich nicht unbedingt am meisten interessiert: Wochenbettpflege :(

Gegeben war ein Fallbeispiel einer Patientin, die schon bei ihrem ersten Kind eine schwere Präeklampsie mit anschließender Notfall-Sectio hinter sich hatte. Nun ist sie wieder schwanger (34. Woche), hat wieder eine Präeklampsie und leidet zudem unter Obstipation. Gefragt waren unter anderem:

  • Die wichtigsten Pflegediagnosen, Ziele und Maßnahmen
  • Bei welchen Symptome und Laborwerten würde ich sofort den Arzt verständigen
  • Was ist eine Eklampsie, welche Maßnahmen treffe ich bei Auftreten derselben, wie lange nach der Geburt kann eine Eklampsie auftreten?
  • Welche Notfallmedikamente müssen vorbereitet werden?

Die zweite Frage (aus dem Fachbereich Palliativpflege) war auch nicht unbedingt mein Spezialgebiet: Gegeben war eine ca. 25-jährige Patientin in der 26. Schwangerschaftswoche, die auf der Wochenstation aufgenommen wurde weil sie keine Kindesbewegungen mehr spürte Auch die Ultraschalluntersuchung zeigte keine Bewegungen oder Herztätigkeit des Kindes mehr an. Gefragt wurde unter anderem:

  • Aspekte, die das Annehmen und den Verlust des Kindes berücksichtigen
  • Welche Gegenstände können als Erinnerung oder Symbol mitgegeben werden
  • Welche Bedeutung haben Namensgebung, Taufe und Beerdigung des Kindes?
  • Welche Maßnahmen und Tätigkeiten sind im Stationsablauf zu beachten?

Auch die Frage in Pflege alter Menschen war ein Fallbeispiel: Ein Bewohner einer Böhm-Station wird jeden Tag gegen 17:00 unruhig, welche Maßnahmen treffe ich? Weiters wurde gefragt:

  • Was bedeutet Coping, wie kann man es in der Pflege einsetzen?
  • Was bedeutet Noopsyche, was bedeutet Thymopsyche?
  • Erläutern sie die Interaktionsstufen dieses Modells?

In Hauskrankenpflege waren meine Fragen recht einfach:

  • Tätigkeitsbereich der Pflegehelfer (lt. Paragraph 84 GuKG)
  • Anhand von 5 Beispielen den Unterschied in der Hygiene zwischen häuslichem Umfeld und im Krankenhausbereich beschreiben.

Nach der Vorbereitungszeit musste ich in den Prüfungsraum und dort die gestellten Fragen beantworten. Angefangen habe ich mit Hauskrankenpflege, was auch gut lief. Anschließend ging ich zu Pflege über. Die dafür zuständige Lehrerin musste mir die Antworten der Fragen praktisch aus der Nase ziehen. Es war ja wie gesagt nicht unbedingt mein Spezialgebiet.

In Palliativpflege hatte ich auch ein paar Aussetzer, alles in allem lief es aber gut. Bei Pflege alter Menschen konnte ich dann wieder mehr erzählen :)

Nach der Prüfung musste ich den Raum wieder verlassen, damit die Geräte für die Präsentationen der Fachbereichsarbeiten vorbereitet werden konnten.

In der Reihenfolge der Präsentationen war ich an siebter Stelle (von 12), da hier nicht nach dem Alphabet sonder nach den Themengebieten der FBA vorgegangen wurde. Auch hier war meine Nervosität groß, da ich es nicht mag, vor Menschen zu sprechen.

Als ich endlich an der Reihe war habe ich glaube ich eine halbwegs akzeptable Leistung erbracht. Nach der Präsentation wurden mir noch ein paar Fragen über die Art meiner Literaturrecherche und über Formalkriterien gestellt, die ich aber fast alle beantworten konnte.

Nun hieß es nur noch warten bis die letzte Präsentation beendet war und die Komission bereit für die Verlesung der Noten war. Gegen 19:00 war es dann endlich soweit. Alle Prüflinge dieses Tages wurden in den Raum gebeten und die Noten wurden wiederum alphabetisch verlesen.

Die Noten der Fächer Pflege und Palliativpflege wurden zu einer Note zusammengefasst, die dann schlussendlich auch im Diplomzeugnis aufscheinen wird. Die Gewichtung der Noten ist hier 2:1.

Ich habe in Pflege ein Befriedigend erreicht, in Palliativpflege ein Gut, ergibt als Gesamtnote ein Befriedigend, womit ich sehr gut leben kann :)
Auch Hauskrankenpflege und Pflege alter Menschen wurden zu einer Gesamtnote zusammengerechnet. Da ich jeweils ein Sehr Gut erreicht habe war die Gesamtnote klar :)

Meine Fachbereichsarbeit wurde mit Befriedigend beurteilt. Mehr habe ich sowieso nicht erwartet :) Die Präsentation floss nur zu einem minimalen Teil (wenn überhaupt) in diese Note ein. Sie war also eher eine Formsache.

Den theoretischen Teil der Prüfung haben alle meiner Mitschülerinnen und Mitschüler bestanden, als Wermutstropfen bleibt nur, dass einige ihre Fachbereichsarbeit innerhalb von acht Wochen noch einmal überarbeiten oder neu erstellen müssen, da diese mit Nicht genügend beurteilt wurden.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis des heutigen Tages. Die Noten könnten natürlich besser sein aber letztendlich bin ich nur froh, dass dieser Tag der extremen nervlichen Anspannung vorbei ist und ich alles positiv abgeschlossen habe.

Jetzt fehlen nur noch zwei kleinere Prüfungen (Strukturen im Gesundheitswesen und Gesundheitserziehung), die am 18. September stattfinden. Am 28. September ist dann endlich die feierliche Verleihung meines Diploms.

Ich hoffe nur, dass meine Mitschülerinnen und Mitschüler, die morgen den Prüfungstermin haben ebenso erfolgreich sind. Jedenfalls wünsche ich ihnen viel Glück, alles Gute und starke Nerven :)

[1] Die Direktorin der Schule, alle Lehrer/innen der Schule, der Medizinische Leiter der Schule, eine Vertreterin der Tiroler Landessanitätsdirektion, eine Vertreterin der Geschäftsführung sowie ein Vertreter der gesetzlichen Interessensvertretung

T minus 1

Posted by albert on Juli 11th, 2007

Morgen ist es soweit. Da ist dann die wichtigste Diplomprüfung mit den Hauptfächern Pflege, Hauskrankenpflege, Palliativpflege sowie Pflege alter Menschen. Außerdem muss ich morgen meine Fachbereichsarbeit vor der Prüfungskomission präsentieren

Da die Prüfungen alphabetisch durchgeführt werden komme ich wahrscheinlich gegen Mittag oder am frühen Nachmittag dran, die Präsentation wird im Laufe des Nachmittags stattfinden.

Im Moment (eigentlich schon seit einigen Tagen) stelle ich massive Stressreaktionen bei mir fest: Vorwürfe, Angst, Müdigkeit, Hilflosigkeit, Jammern (wie in diesem Eintrag), Verwirrung, Übelkeit, Mangel an Energie, Schlafstörungen, und Aktivismus.

Ich bin hin und her gerissen zwischen den verschiedenen Skripten. Es fallen mir immer mehr Themengebiete ein, in denen ich mir nicht sicher bin und meine Konzentration ist am Tiefpunkt. Ich klammere mich an unwichtige Details und übersehe dabei sicher das Wesentliche.

Mir fallen auch tausend andere Sachen ein, die ich machen kann (außer in meine Unterlagen zu schauen), unter anderem, diesen Eintrag zu schreiben. Dauernd rufen Mitschüler an, um mich über Detailfragen auszufragen, um Gerüchte zu verbreiten (”müssen wir nun alle schon um 8:00 da sein oder nicht?”, kommen in allen Fächern Fallbeispiele oder nur im Pflege-Fach?,…).

Dann melden sich noch nette Leute, die mir Alles Gute für morgen wünschen wollen und mir gut zureden, aber die Nervosität wird dadurch leider auch nicht weniger :(

Naja, noch einmal schlafen, dann ist das Schlimmste vorbei! Und im ungünstigsten Fall muss ich die Prüfung eben im September wiederholen. Gut wäre ja, wenn alles beim ersten Mal schon klappen würde, aber darauf vertraue ich im Moment nicht. Ich schwanke zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit.

Mitleidsbezeugungen bitte in die Kommentare ;)

Stolz und erschöpft

Posted by albert on Juli 8th, 2007

Ich bin richtig stolz auf mich. Heute habe ich den ganzen Tag damit verbracht, das Hauskrankenpflege-Skript (70 Seiten) + eine PDF-Datei über das Pflegegeld (~20 Seiten) und noch ein paar andere Sachen zusammengefasst. Herausgekommen ist ein von unnützem Ballast befreites Dokument von 15 Seiten (klein geschrieben). Durch das zusammenschreiben bleibt bei mir immer sehr viel Stoff hängen, das heißt, ich muss nicht mehr so viel lernen.

Dafür brummt mir jetzt der Kopf und ich bin ziemlich erschöpft.

Zur Belohnung gönne ich mir heute dafür “Die Hard 4″. Denn wie heißt es so schön: “All work and no play makes Jack a dull boy“. :)
Wer noch errät, in welchem berühmten Kultfilm dieses Zitat vorkommt, bekommt einen Bonuspunkt ;)

Erste Diplomprüfung (praktisch)

Posted by albert on Juli 7th, 2007

Heute war der praktische Teil meiner Diplomprüfung. Als Vorbereitung muss man jeweils einen Pflegeplan erstellen, die Dokumentation durchführen und die Unterlagen (Kurve, Pflegeplan, Dokumentation, Laborbefunde usw.) der Prüferin zur Verfügung stellen.

Wir drei Prüflinge hatten schon jeweils eine Patientin, auf die wir uns vorbereiten konnten. Da jedoch nicht genügend geeignete Patientinnen auf der Station waren konnten wir erst am Tag vor der Prüfung fixieren, wer unsere jeweilige zweite Patientin sein würde. Das machte die Planung und Vorbereitung etwas schwierig :(

Am Tag der Prüfung kommen die Prüferin und die Direktorin der Schule auf die Station, bekommen von den Prüflingen eine Übergabe der Patienten und sehen sich anschließend an, wie die Pflege durchgeführt wird.

Heute Morgen, als ich auf die Station kam, erhielt ich schon die erste schlechte Nachricht: Meine erste Patientin, für die ich die OP-Vorbereitung geplant hatte war die erste auf dem OP-Plan. Da sich die Prüferinnen erst zwischen 8:00 und 8:30 angemeldet hatten würde es sich nicht mehr ausgehen, diese Patientin “unter Aufsicht” vorzubereiten. Also habe ich schon ohne die Prüferinnen angefangen. Gerade, als ich die Patientin in den OP bringen wollte sind die Prüferinnen aufgetaucht. Ich habe mein Problem erklärt und es war gar nicht so schlimm, wir haben diese Patientin dann nur theoretisch besprochen.

Anschließend hat eine meiner Mitschülerinnen mit dem praktischen Teil angefangen und wir zwei anderen mussten inzwischen warten. Natürlich waren wir sehr aufgeregt und nervös :)

Als ich endlich an die Reihe kam hat die Patientin schon auf uns gewartet. Ich habe einen sterilen Verbandswechsel und meine geplanten Pflegemaßnahmen durchgeführt. Die Prüferinnen waren sehr schnell zufrieden, sodass sie schon zur nächsten Schülerin weitergegangen sind, als ich noch gar nicht ganz fertig war. Ich habe also meine Arbeit fertig gestellt und anschließend gewartet, bis die dritte Schülerin fertig war.

Anschließend mussten wir noch in die Schule zum theoretischen Teil der praktischen Prüfung. Themen waren unter anderem:

  • Erkrankungen der Patientinnen
  • Angeordnete Medikamente (Wirkung, Nebenwirkungen, Kontraindikationen, Wechselwirkungen,…)
  • Laborwerte (Warum ist das CPK massiv erhöht, das CK-MB jedoch nicht, Anhand welcher Werte kann man auf die Ernährung der Patientin schließen, ab welchem Hb-Wert würde ich den Arzt informieren,…)
  • Pflegeplanung und Dokumentation (Warum wurde welche Maßnahme angeordnet, was wird wo dokumentiert,…)
  • Und was den Prüferinnen sonst noch einfiel :)

Während der praktische Teil der Prüfung bei mir nur ca. 15 Minuten gedauert hat war ich ziemlich lange (ca. 30 Minuten) beim theoretischen Teil. Anschließend musste ich noch mal kurz aus dem Prüfungszimmer raus, damit sich die Prüferinnen über die Note beraten konnten. Dann kam der große Moment, ich wurde zur Notenverkündung wieder hereingebeten. Bis auf ein paar Kleinigkeiten hat im großen und ganzen alles gepasst und ich kann mit Freude verkünden, dass ich mit “Gut” bestanden habe :)

Von meinen zwei Mitschülerinnen hat eine ebenfalls ein “Gut”, die andere sogar ein “Sehr Gut”.

Hoffentlich läuft die theoretische Diplomprüfung nächsten Donnerstag auch so gut!

Ich möchte mich noch bei der Station bedanken, auf der wir unser Diplompraktikum absolvieren. Wir wurden bzw. werden wirklich in jeder Weise unterstützt, sei es bei der Dienstplaneinteilung oder bei fachlichen Fragen. Es hatten auch alle Mitarbeiter (Pflegekräfte, Ärzte, Stationshilfen, Reinigungskräfte) Verständnis dafür, dass wir sie mit unserer Nervosität am Prüfungstag terrorisiert haben :)
Zur Feier des Tages haben wir sogar nachdem wir unsere Ergebnisse erfahren haben mit einem Gläschen Sekt angestoßen :)

Nach der Prüfung bin ich nach Hause gegangen und bin dann gleich ins Bett gefallen. Der Schlafmangel und die psychische Belastung haben mich doch sehr müde gemacht.

Die nächsten Tage muss ich mich voll und ganz auf das Lernen für die theoretische Prüfung konzentrieren, aber dann habe ich erstmal für die nächste Zeit Ruhe :)

Danke an alle, die mich unterstütz haben und mir die Daumen gedrückt haben!

Neuigkeiten

Posted by albert on Juni 30th, 2007

Momentan bin ich etwas im Stress, deshalb komme ich derzeit nicht wirklich zum Bloggen.

Eine kurze Zusammenfassung, was sich in letzter Zeit so getan hat:

Gestern hatte ich einen klinischen Unterricht auf der Station, auf der ich gerade mein Diplompraktikum absolviere. Das war sozusagen die “Generalprobe” für die praktische Diplomprüfung. Es ist soweit alles gut gegangen und meine Prüferin hat mir noch ein paar Tipps für die Prüfung gegeben.

Am 6. Juli habe ich dann die praktische Diplomprüfung bei der ich unter Beobachtung meiner Prüferin und der Direktorin zwei Patientinnen zu pflegen habe. Ich bin schon reichlich nervös.

Noch nervöser macht mich allerdings der Gedanke an den 12. Juli, da habe ich nämlich die erste (und schwerste) Diplomprüfung vor mir. Dort muss ich dann beweisen, was ich in 3 Jahren in den Fächern Pflege, Palliativpflege, Pflege alter Menschen und Hauskrankenpflege gelernt habe. Und ich muss meine Fachbereichsarbeit präsentieren. Ich habe noch so viel zu Lernen, dass ich gar nicht mehr weiß, wo mir der Kopf steht :(

Im September habe ich dann noch die Diplomprüfung in Gesundheitserziehung und Strukturen im Gesundheitswesen und wenn alles glatt läuft erhalte ich am 28. September mein Diplom. Am 1. Oktober trete ich dann gleich meine Stelle als Anästhesiepfleger an.

Neulich war ich noch meine Garconniere anschauen, in die ich in den nächsten Monaten umziehen werde. Sie ist zwar klein, aber bietet alles was ich brauche. Ausserdem ist sie unglaublich günstig und ich brauche zu Fuß nur etwa 5 Minuten zur Arbeit zu laufen. Mieten werde ich sie ab 1. September, den Schlüssel bekomme ich aber schon Mitte August, damit ich in Ruhe übersiedeln kann.

Ich bin heilfroh, wenn ich die nächsten Monate gut überstehe und ich kann es kaum erwarten, endlich das Diplom in den Händen zu halten. Drei Jahre Schule sind genug :)

Prüfungsergebnis

Posted by albert on April 24th, 2007

Es hat ja lange genug gedauert (6 Wochen), aber nun liegt endlich das Ergebnis der Pflege-Prüfung vor.

Da ich kein besonders gutes Gefühl bei der Prüfung hatte, war ich doch überrascht, dass ich bestanden habe. Da ich ein bescheidener Mensch bin wäre ich ja mit einem “Genügend” schon zufrieden gewesen. Aber ich bin doch froh, dass es schlussendlich sogar ein “Befriedigend” wurde.

Ich bin überglücklich, dass ich diese Prüfung nicht wiederholen muss. Nun kann ich mich ganz auf die Diplomprüfungen konzentrieren.

Nächste Prüfung geschafft

Posted by albert on April 4th, 2007

Heute hatte ich wieder mal eine Prüfung. Diesmal musste ich mich im Fach Interne über so Sachen wie chronisch myeloproliferative Erkrankungen, Nierenversagen usw. ausfragen lassen.

Die Prüfung war mündlich und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, auch wenn 4 Leute aus meiner Klasse nicht so viel Glück hatten.

Falls ich die Pflege-Prüfung, die schon seit Wochen ausständig ist geschafft habe war dies die letzte Prüfung vor dem Diplom.

3. Vinzentinischer Bildungstag

Posted by albert on März 28th, 2007

Heute fand der 3. Vinzentinische Bildungstag im Mutterhaus in Zams statt. Thema der Tagung war “Bewegung als Chance”.Es gab einige wirklich interessante Vorträge, unter anderem sprach Angelika Abt-Zegelin über den Prozess des bettlägrig Werdens.

Monika Linhart sprach über das Verständnis älterer Menschen über Selbständigkeit im Alter.

Michael Schmieder, der Leiter des Heimes Sonnweid in der Schweiz erörterte die ethischen Aspekte von freiheitsentziehenden Maßnahmen bei Demenzkranken.

Neben diesen Interessanten Vorträgen gab es auch die Gelegenheit mit KollegInnen zu plaudern.

Alles in Allem war es ein aufschlussreicher Tag.

Ballfotos

Posted by albert on März 27th, 2007

Hier gibt es einige Fotos vom Diplomball im Trofana in Mils.

Diplomball in Mils

Posted by albert on März 18th, 2007

Gerstern war ich schon um 17:30 im Trofana Tyrol in Mils, um noch die letzten Vorbereitungen für den Ball zu treffen. Wir haben noch die letzten Details unserer gemeinsamen Eröffnungsrede besprochen und als alle anderen Mitschüler eintrafen kümmerten wir uns noch um weitere Details.

Als die Türen um halb 8 geöffnet wurden kamen auch schon die ersten Gäste zu unserem Sektempfang. Etwa eine Stunde ging es ziemlich turbulent zu, bis schließlich der Großteil der Gäste eingetroffen und begrüßt war.

Gegen 9 Uhr wurde der Ball offiziell eröffnet und ich hatte endlich etwas Zeit meine Gäste zu begrüßen. Es hat mich sehr gefreut, dass meine Freunde zum Ball gekommen sind. Carina hat sogar Sticker mit meinem Foto darauf organisiert*. Diese wurden von “meinen” Gästen getragen. War eine tolle Idee!

Gegen halb zwei gingen einige Leute nach Hause, was uns aber nicht davon abhielt noch ein paar Getränke an der Bar zu konsumieren. Irgendwann habe ich bemerkt, dass ich der Letzte aus unserer Klasse war, der noch da war.

Zusammen mit Gotti, Carina, Eva, Oli, Dani, Andi und Rebecca blieben wir noch bis uns das Personal gegen 4 oder halb 5 “rauswarf”. Also machten wir einen Lokalwechsel in die Tankstelle. Carina war es allerdings gar nicht recht, dass sie dort nicht einmal mehr ihr Bier austrinken durfte (Blöde Gesetze ;) )

Nachdem wir uns unter einigen Schwierigkeiten doch noch ein Taxi organisieren konnten, das genügend Platz für 7 Personen hatte fuhren wir gegen halb 6 nach Roppen. Dort legten wir uns begleitet von den lieblichen Klängen der Kirchturmglocken hin.

Gegen mittag servierte uns Carina noch einen deftigen Brunch, der die Allgemeine Katerstimmung etwas aufbesserte.

Gegen drei war ich wieder zu Hause und konnte mich noch ein bisschen hinlegen, ich hatte es dringend nötig ;)

Ich glaube, dass der Ball recht gut gelungen ist und unsere Gäste sich gut amüsiert haben.

* Nachtrag: Die Sticker waren die Idee von Rebecca

Zeitungsartikel zum Diplomball

Posted by albert on März 18th, 2007

Newspaper

Schamlos selbst gebastelt via Newspaper Clipping Generator.

 

Ausführlicher Bericht folgt wenn ich nicht mehr so müde bin.

Noten

Posted by albert on März 14th, 2007

Gestern habe ich die Noten der Prüfungen in Psychiatrie und Chirurgie erfahren. In beiden konnte ich ein sehr gutes Ergebnis erreichen :)

Es freut mich auch sagen zu können, dass alle aus meiner Klasse diese Prüfungen bestanden haben.

Nun fehlt nur noch das Ergebnis von Anästhesie, aber das könnte noch dauern. Schließlich hatten wir diese Prüfung ja auch erst im Dezember ;)

Gespannt bin ich ja, was in der Pflegeprüfung herausgekommen ist. Das ist die einzige Prüfung, in der ich kein gutes Gefühl hatte.

Nun warten wir alle gespannt auf unseren Diplomball, der am Samstag stattfinden wird. Es gibt noch einiges zu organisieren.

Abschlussfeier sozusagen

Posted by albert on März 10th, 2007

Gestern war ja bekanntlich unser letzter Tag in der Schule. Das Schuljahr ist zwar erst Ende September zu Ende, aber bis dahin haben wir nur diverse Praktika und daher wird die Klasse wohl nicht mehr vollständig zusammen kommen.

Um diesen wichtigen Schritt vor dem Abschluss würdig zu feiern ist unsere Klasse (fast) vollzählig ins Mr. Johns zum Essen ausgegangen. Nach einem guten Essen und netten Gesprächen sind wir vom Restaurantbereich in den Barbereich gewechselt, um unter anderem diverse Wettschulden (in Form von B52s) einzulösen. So wurde es ein ziemlich feucht-fröhlicher Abend.

Gegen Mitternacht hatte ich eine Mitfahrgelegenheit nach Hause. Einige sind zwar noch länger geblieben, aber die sind ja auch jünger und haben eine bessere Kondition :)
Außerdem hatte ich dringend Schlaf nachzuholen nach einigen Lernnächten. Und mehr Alkohol hätte ich auch nicht vertragen ;)

Es war ein sehr netter Abend mit meinen KlassenkollegInnen, der sicher noch einige Male wiederholt werden wird bis wie endlich unsere Diplome in den Händen halten.

Vorletzte Prüfung vorbei

Posted by albert on März 9th, 2007

Heute, am letzten Schultag hatte ich meine vorletzte Prüfung vor den Diplomprüfungen. In der umfangreichsten Prüfung dieses Jahres ging es um alle Pflegefächer (Chirurgie, Interne, Psychiatrie, Neuro, Gyn, Onko, Intensiv,…).

Ich habe kein besonders gutes Gefühl bei dieser Prüfung, es könnte leicht sein, dass ich durchgefallen bin. Aber vielleicht geht sich mit etwas Glück auch ein 4er aus. Ich habe nämlich überhaupt keine Lust diese Prüfung nochmal zu absolvieren.

Jetzt steht mir noch die Prüfung in Innere Fach bevor. Ansonsten habe ich nur noch Praktika und die Diplomprüfungen zu absolvieren.

Wenigstens gibt es einen Lichtblick: Ich habe vorhin erfahren, dass ich in Chirurgie Fach bestanden habe, die Note weiß ich allerdings noch nicht.

Kleine Anmerkung: Bei uns sind die einzelnen Themen (Chirurgie, Gyn, Psychiatrie usw.) aufgeteilt. Es gibt einen medizinischen Teil (Fach genannt) und einen Pflegeteil. Der medizinische Teil wird meist von einem Arzt oder einer Ärztin vorgetragen und geprüft, der Pflegeteil von Lehrschwestern. Da ich die Krankenpflegeschule besuche liegt der Schwerpunkt natürlich auf den Pflegefächern.

Wieder zwei Prüfungen vorbei

Posted by albert on März 5th, 2007

Nach Chirurgie am Donnerstag letzter Woche hatte ich heute die Prüfung in Psychiatrie. In beiden Prüfungen ist es mir recht gut ergangen.

Beide Prüfungen waren schriftlich, das Ergebnis wird also auf sich warten lassen.

Nächster Programmpunkt ist die Pflege-Prüfung am Freitag.

Ironie des Schicksals

Posted by albert on März 2nd, 2007

Am Montag habe ich die Abschlussprüfung in Psychiatrie. Unsere Klasse hat in diesem Fach den Film “A Beautiful Mind” angeschaut. Leider war ich da gerade krank.

Da in der Prüfung auch Fragen zum Film gestellt werden habe ich mir den Film bei Amazon gekauft, konnte mich bis jetzt aber noch nicht dazu überwinden ihn anzuschauen.

Der Film ist deshalb für die Prüfung für Bedeutung, da darin der Verlauf der Schizophrenie laut unserem Vortragenden gut heraus kommt.

Heute wollte ich endlich den Film schauen und was sehe ich auf SF2? Heute um 20:00 kommt genau dieser Film! Das könnte natürlich ein Zufall sein, viel wahrscheinlicher ist es allerdings, dass da eine Verschwörung zwischen meiner Schule, Amazon und SF2 dahinter steckt!

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